Blocher über Somm, rauchfreier Bahnhof und Rausschmisse bei den BVB

Was läuft in der Region? Unsere tägliche Übersicht über die lokalen Geschichten.

(Bild: Hans-Jörg Walter)

Was läuft in der Region? Unsere tägliche Übersicht über die lokalen Geschichten.

Maulwurf-Verdacht: Die BVB stellen Kaderleute frei

Die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) lassen die Staatsanwaltschaft wegen Verletzung des Amtsgeheimnisses ermitteln. Wiederholt sind vertrauliche Informationen aus der höchsten Führungsriege den Medien zugespielt worden. Jetzt berichtet «Onlinereports», dass die BVB zwei Kaderleute freigestellt hätten. Eine davon eben wegen des Verdachts, dass es sich um den gesuchten «Maulwurf» handelt. Die BVB haben also offensichtlich erneut Probleme mit einem Informationsleck auf höchster Stufe. Woher das Newsportal diese Informationen hat, gibt es allerdings nicht bekannt.

Es rumort weiter: BVB stellen zwei Kaderleute frei

Blocher darf sich in seiner Zeitung vom Rechtspopulismus abgrenzen

  • Frage: «Während Sie auf Abstand bedacht sind zu anderen rechten Parteien, sympathisieren die Chefredaktoren der BaZ und Weltwoche mit Trump. Würden Sie sich da mehr Distanz wünschen?»
  • Antwort: «Ich bin kritisch gegenüber Trump, aber ebenso sehr gegenüber der Anti-Trump-Bewegung. Ich glaube, Markus Somm und Roger Köppel versuchen, gegenüber der flächendeckenden Trump-Verdammung etwas Gegensteuer zu geben.»

SVP-Übervater und BaZ-Eigentümer Christoph Blocher bekommt in seiner Zeitung ausführlich Gelegenheit, sich von den rechtsnationalen Bewegungen in Europa, den USA und in der Türkei abzugrenzen. Was ihm aber nicht so wirklich gelingen will.

«Ich bin kein Populist, im Gegenteil»

Petition für einen rauchfreien Bahnhof SBB

Über 300 Personen haben auf der Internetplattform petitio.ch die Mitte Februar aufgeschaltete Petition «Rauchfreier SBB Bahnhof Basel» unterzeichnet. Für die «bz Basel» reicht dies, diese Petition als «erfolgreich» zu bezeichnen. Die wohl weit über 300 rauchenden Bahnpassagiere, die damit aufs Abstellgleis gestellt werden sollen, dürften anderer Meinung sein.

Erfolgreiche Petition: Über 300 Unterzeichner wünschen sich einen rauchfreien Bahnhof

Ein-Bett-Zimmer in der Agglomeration für fast 2000 Franken pro Tag

Die Messe Baselworld steht vor der Tür. Und erneut werden Zimmer zu horrenden Preisen vermietet. In Allschwil gibt es zum Beispiel ein Ein-Bett-Zimmer für 1960 Franken pro Tag, schreibt die «bz Basel». Im selben Artikel ist aber auch zu lesen, dass wegen des stark angewachsenen Angebots an Hotelzimmern in Basel die ganz fetten Jahre für private Zimmervermieter vorbei seien.

Das Ein-Bett-Zimmer gibts für 1960 Franken pro Tag

Rückblick auf einen entdeckungsfreudigen BScene-Jahrgang

Die BScene 2017 war nicht in erster Linie der Jahrgang der grossen Namen, sondern einer für Neuentdeckungen. Solche haben unsere Berichterstatter gleich mehrere ausgemacht:

Gegen weibliches Charisma haben böse Buben keine Chance – der Samstag an der BScene – Tolle Entdeckungen und eine Enttäuschung – der Freitag an der BScene

Und zum Schluss noch dies: Hurra, der Lenz ist da!

Ah, Frühling!

Ah, Frühling! (Bild: Alexander Preobrajenski)

Wie dichtete Eduard Mörike so schön:

Frühling lässt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte;
Süsse, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land.

Heute ist astronomischer Frühlingsbeginn. Auf den kalendarischen muss man aber noch einen Tag warten.

Der Frühling ist da! Wenigstens der astronomische

Konversation

  1. Mich nerven ja vor allem diejenigen Personen, die auf der Passarelle mitten im Menschenstrom einfach anhalten, stehen bleiben und ihr Handy konsultieren. Oder unumsichtige Schüler/Rentnergruppen welche den Rolltreppeneingang versperren. Dem kann man sich im Pendlerstrom tatsächlich nicht entziehen.
    Sollte alles eingezont werden.
    Rotes Feld für die Raucher.
    Grünes Feld für die Zombies.
    Blaues Feld für die Schüler/Rentner.
    Achso.. natürlich noch ein weisses Feld für alle Flüchtlinge und andere Unerwünschte…

    Solange wir sonst keine Probleme haben -.-

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  2. Rauchfreier Bahnhof?
    Ich bin dafür, dass Raucher sich darauf beschränken, in gewissen Zonen ihrem Laster zu fröhnen – aber es ist wirklich lästig, wenn sich jemand gleich nach dem Verlassen des Zuges eine ansteckt und man dem dann auf der Rolltreppe oder der normalen Treppe ausgesetzt wird ohne wirkliche Chance sich dem zu entziehen.

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  3. Lörrach zeigt wie es gehen könnte mit dem Kompromiss-Raucherbereich auf Perrrons. Riehen ist ganz strikt- No-Smoking auf Freiluft-Perrons! Bei langen Zügen kann man dem Dreck entfliehen bei Tram/Bus nur wenn man auf die Windseite ausweicht. Grössere Städte/Länder haben sehr strikte Reinluftverordnungen. Hier kann man davon nur träumen oder auswandern. Fangt doch endlich an mit den Parks. Dort aber auch keine Grillereien auf dem Rasen und keine Lautsprecher. Die Leute wollen Ruhe und frische Luft.

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    1. Mag ja sein, dass gewisse Ausdünstungen in Menschenmassen ekelerregend sind. Zigarettenrauch zähle ich allerdings nicht dazu (eher im Gegenteil).

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    2. Sie werden’s mir nicht glauben, werter @simcha:
      ich hatte mir das entwöhnte rauchen ausgerechnet bei der pendelei wieder angetan … in vollen zügen quasi … aus den von Ihnen genannten gründen: nix übleres als die hochsommerliche heimreise in einem damaligen nichtraucherabteil. okay: im raucher stank’s gewaltig, aber eindeutig. diese schal überdeckte vanille-ausdünstung an salmiak mal saurer gurke war hingegen echt grass.

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    3. Stellt doch um auf E-Zigaretten!
      Da gibts Genuss ohne diese elende dreckige Verbrennung.
      Vielleicht gibts ja mal ein Handy mit eingebauter E-Zigi: Das Ding am Ohr und das Ringelschwänzchen davon im Mund.

      Irgendwo wird es dann auch „Nikotin doppelforte“ in der Ampulle geben: Zwei Züge und du bist matt.

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  4. Am vergangenen Samstag schrieb Markus Somm, Chefredaktor der Basler Zeitung, einen Kommentar zum 100-jährigen Jubiläum der SVP. Titel: „Eine kleine Geschichte des Populismus“.

    Heute, zwei Tage später, folgt bereits das Dementi seines Mäzens Blocher, der allen Ernstes behauptet, kein Populist zu sein.

    Keine Frage, wer wirklich bei der BaZ das Sagen hat.

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