Breitere Trottoirs auf der Mittleren Brücke, neuer Belag in der Greifengasse

Fussgänger erhalten mehr Platz in der Innenstadt: Ab April 2017 werden die Trottoirs auf der Mittleren Brücke verbreitert und diejenigen in der Greifengasse mit neuen Quarzsandsteinplatten belegt.

Ab Frühling 2017 bekommen auch die Trottoirs in der Greifengasse einen neuen Belag aus Alpnacher Quarzsandstein.

(Bild: BVD)

Fussgänger erhalten mehr Platz in der Innenstadt: Ab April 2017 werden die Trottoirs auf der Mittleren Brücke verbreitert und diejenigen in der Greifengasse mit neuen Quarzsandsteinplatten belegt.

Im Frühling 2017 stehen Sanierungsarbeiten der IWB und BVB in der Greifengasse an, der Hauptschlagader der Kleinbasler Innenstadt. Für das Basler Bau- und Verkehrsdepartement (BVD) die Gelegenheit, auch etwas für die Ästhetik und die Fussgängerfreundlichkeit zu tun. 

Sanierungsbedürftig sind laut einer gemeinsamen Medienmitteilung des BVD und der BVB sowohl der Strassenbelag als auch die Tramgleise und die unterirdischen Leitungen in der Greifengasse. Im Zuge der Sanierungsarbeiten sollen nun die Trottoirs in der Greifengasse und auf der Mittleren Brücke fussgängerfreundlicher gestaltet werden. Gleichzeitig werden Trottoirkanten bei der Tramhaltestelle Rheingasse behindertengerecht erhöht, um ein stufenloses Ein- und Aussteigen aus den Trams zu ermöglichen.

Breitere Trottoirs auf der Brücke

Die Trottoirs auf der Mittleren Brücke werden auf beiden Seiten um je 40 Zentimeter verbreitert. Und in der Greifengasse wird auf den Trottoirs ein neuer Belag mit Quarzsandsteinplatten verlegt, wie es bereits seit Herbst 2015 in der Gerbergasse der Fall ist. Die Fahrbahn bleibt asphaltiert.

Die Umgestaltung nimmt einiges an Zeit in Anspruch. Der Beginn der Sanierungsarbeiten ist auf April 2017 angesetzt. Im Sommer wird der Tramverkehr auf dieser wichtigen ÖV-Strecke für acht Wochen stillgelegt. Velofahrer und Fussgänger werden die Brücke aber weiter benützen können.

Die neuen Trottoirbeläge in der Greifengasse werden in zwei Etappen im Herbst 2017 und im Frühling 2018 verlegt.

Konversation

  1. Die älteren Leute und die Velofahrer freuen sich schon auf die hohen Randsteine – die Elisabethenstrasse lässt grüssen!

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  2. Pflastersteine und Tramgeleise führen zu öfteren Sanierungen, da nicht sehr kompatibel. Auch sind Pflastersteien trotz ihrer Schönheit für jede gehbehinderte Person und jeden Rollstuhlfahrer der Horror. Auch für sie Velofahrer.

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    1. In Rheinfelden haben sie das Unmögliche auch geschafft! Wer rüber fährt, bekommt einen geblitzt.

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  3. Da die entsprechenden Bereiche, allen voran die mittlere Brücke nun Autofrei ist, wieso nicht gleich die ganzen Trottoirs wegmachen ? Pflastersteine über die ganze Brücke mit einer leichten Erhöhung mittig für das Tram wäre doch eine adäquate Lösung und würden für einmal wunderbar passen. Die Aktion für die Greifengasse kann man sich auch sparen, diese Quarzsteinsandplatten sind da kein Gewinn.

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