Bumm, bumm, bumm… 23 Schüsse für die Heilige Barbara

Der Artillerie-Verein Basel-Stadt liess es am Donnerstag ordentlich krachen: Zu Ehren der Heiligen Barbara feuerte er 23 Granaten über die Dächer der Stadt. Wir waren mit der Videokamera dabei.

Der Artillerie-Verein Basel-Stadt liess es am Donnerstag ordentlich krachen: Zu Ehren der Heiligen Barbara feuerte er 23 Granaten über die Dächer von Basel. Wir waren mit der Videokamera dabei.

Ans Wrumm-wrumm-wruuuummm der Helikopter dürften sich Basel im Verlaufe des Tages gewöhnt haben. Pünktlich um 18.30 Uhr dürften aber ein paar Bewohnerinnen und Bewohner hochgeschreckt sein. Der Artillerie-Verein Basel-Stadt liess es dann ordentlich krachen.

Zu Ehren der Heiligen Barbara – Schutzpatronin der Mineure, Sprengmeister und Artillerie – feuerte der 1834 gegründete Verein den jährlichen «Barbara-Salut» ab. Oder wie der Verein selbst in der Medienmitteilung ankündigte: Am Barbaratag – 4. Dezember – «werden 23 Granaten aus einer 7,5 cm Feldkanone über die Dächer Basels abgefeuert».

Was den Verein besonders gefreut hat, ist die Aussicht, dass neben «den militärischen Gästen des Artillerie-Vereins aus Deutschland, Frankreich, Polen und der Schweiz sowie den regionalen Vertreter der militärischen Vereinigungen» auch «etliche ausländische Minister der OSZE-Konferenz den akustischen Teil der 23 Schuss Salut auch zu hören bekommen».

Ob die Hoffnung des Vereins in Erfüllung ging, ist nicht überliefert. Laut genug scheint die Feldkanone – immerhin Baujahr 1903 – jedenfalls. Der Beweis:

 

Konversation

  1. Als alter Artillerist bin ich ziemlich sicher, dass hier keine Granaten verschossen wurden, die Dinger kommen nämlich irgendwo wieder runter. Es dürfte sich wohl um Markiermunition gehandelt haben 😉

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  2. die hätte au diräggt us em helikopter kenne schiesse, wenn er scho mol do isch. S hailig Babsi hätis bestimmt au gfrait….aber ebee die armee taugt nit aber au gar ni!

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