Das Amt für Umwelt und Energie soll mit gutem Beispiel vorangehen

Das Basler Amt für Umwelt und Energie soll mit seinem Büroneubau an der Spiegelgasse mit gutem Beispiel vorangehen: Geplant ist ein Bau, der seinen Energiebedarf selber abdecken kann.

Wo der AUE-Neubau zu stehen kommt, muss abgerissen werden. Das wird kaum mehr in diesem Jahr passieren. (Bild: jessenvollenweider Architektur)

Das Basler Amt für Umwelt und Energie soll mit seinem Büroneubau an der Spiegelgasse mit gutem Beispiel vorangehen: Geplant ist ein Bau, der seinen Energiebedarf selber abdecken kann.

Die Regierung strotzt in ihrer Medienmitteilung zum Neubau des Bürogebäudes für das Amt für Umwelt und Energie (AUE) geradezu von Selbstlob: Von einem «Gebäudekonzept mit Leuchtturmcharakter» ist die Rede, von einem Bau, «der Dank einer umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie und hoher Arbeitsplatzqualität Vorbildcharakter besitzt.»

Konkret beantragt der Regierungsrat einen Kredit von 16 Millionen Franken für den Verwaltungsneubau für das AUE an der Spiegelgasse 11 und 15. Mit dem Neubau soll nun das Amt, das für Energie- und Umweltfragen zuständig ist, mit gutem Beispiel vorangehen. Vorgesehen ist ein Büroneubau im Standard Minergie-A-ECO, das unter anderem dank einer Photovoltaikfassade seinen gesamten Energiebedarf selber decken kann.

Energie sparen auch beim Bau

Der Neubau nach Entwürfen von Jessenvollenweider Architektur soll aber nicht nur nach, sondern auch während seines Baus Energie sparen helfen. So kann laut Regierung durch die spezielle Holzskelettbauweise in Kombination mit Recyclingbetondecken auch der Energiebedarf für die Erstellung des Gebäudes reduziert werden.

Stolz ist der Regierungsrat auf die Tatsache, dass es sich um «eines der ersten Verwaltungsgebäude in der Schweiz und das einzige an innerstädtischer Lage» handle, welches das strenge Minergie-A-ECO-Label anstrebt.

Das AUE ist gegenwärtig noch an der Hochbergerstrasse in Kleinhüningen untergebracht. Das dortige Gebäude aus dem Jahr 1968 müsste umfassend saniert werden, so dass man sich zu einem Neubau entschlossen habe. «Der Umzug des AUE an die Spiegelgasse entspricht der regierungsrätlichen Strategievorgabe zur Konzentration der Verwaltungsstandorte und erlaubt eine zeitgemässe Arbeitsplatzanordnung mit Gruppenraumbüros», schreibt die Regierung. 

 

Konversation

  1. Das Basler Amt für Umwelt und Energie ,
    weiss ofenbar nicht das fensterglas eine umwelt-
    katastrophe ist.

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    1. @baseler: wusste ich auch nicht. Seien Sie doch so nett und klären Sie das AUE, mich, vielleicht ein paar andere mehr, auf. Und erläutern Sie Ihre Behauptung. Und scheuen Sie sich nicht, Ihre Antwort zuerst in einem Programm mit Rechtschreibprüfung zu tippen und dann zu kopieren.

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