Die FHNW zieht aufs Dreispitz-Areal

Die Hochschule für Wirtschaft der FHNW verlässt das Peter-Merian-Haus beim Bahnhof SBB und lässt sich auf dem Dreispitz-Areal nieder. Mit dieser Massnahme will die Basler Regierung Platz für «wertschöpfungsintensive» Firmen schaffen.

2021 läuft der Mietvertrag der FHNW im Peter-Merian-Haus aus. Spätestens bis dann wird die Hochschule einen Neubau beim Dreispitz beziehen.

(Bild: Keystone)

Die Hochschule für Wirtschaft der FHNW verlässt das Peter-Merian-Haus beim Bahnhof SBB und zieht in einen Neubau auf dem Dreispitz-Areal. Mit dieser Massnahme will die Basler Regierung Platz für «wertschöpfungsintensive» Firmen schaffen.

Die Hochschule für Wirtschaft der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) wird das Peter-Merian-Haus beim Bahnhof SBB spätestens 2021 verlassen. Neues Domizil der Hochschule wird künftig das Dreispitz-Areal sein. Dies teilte die Basler Regierung am Dienstag mit:

«Mit dem Areal der Thüring AG, tätig im Grosshandel mit Holz- und Holzwerkstoffen, hat der Kanton an der Reinacherstrasse einen geeigneten Standort für die Hochschule für Wirtschaft FHNW mit ihren rund 700 immatrikulierten Studierenden, ihren Weiterbildungsveranstaltungen und ihren rund 100 Mitarbeitenden gefunden. Er plant für die FHNW einen attraktiven und sehr gut erschlossenen Neubau, den die FHNW in Miete übernehmen wird.»

Kanton finanziert Neubau

Der Umzug der FHNW hatte sich bereits im Juni 2016 abgezeichnet. Die Thüring AG wird innerhalb des Dreispitz-Areals an einen neuen Standort ziehen. Finanziert wird der Neubau, der auf dem Areal der Christoph-Merian-Stiftung zu stehen kommt, vom Kanton. Anfang Mai 2017 soll eine entsprechende Ausschreibung erfolgen.

Die leeren Räume im Peter-Merian-Haus sollen «für die Ansiedlung von wertschöpfungsintensiven Unternehmen zur Verfügung stehen». Denn gemäss der Regierung sind grosse, zusammenhängende Büroflächen in Basel seit einigen Jahren Mangelware. «Insbesondere an zentraler Lage ist die Situation zunehmend prekär. Dies gefährdet das Wachstum bestehender Unternehmen und behindert die Ansiedlung grösserer Unternehmen in Basel-Stadt», heisst es in der Mitteilung weiter. Die FHNW sei auf Anfrage bereit gewesen, ihren heutigen Standort in Basel zu überprüfen und unterstütze das nun vorliegende Projekt.

 

 

 

Konversation

  1. @Koi Simcha – es gibt auch Unternehmen, die florieren fast gänzlich ohne Akademiker und generieren dabei eine äusserst hohe Wertschöpfung.

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  2. „Wertschöpfungsintensiv“ sind Firmen, die nicht nur Akademiker produzieren, sondern sogar solche in Beschäftigung bringen (und dann sogar Steuern zahlen müssen).

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