«Die Schwulenszene ist tot»

Peter Thommen, Pionier, Galions- und Reizfigur der Basler Schwulenszene und Betreiber des Buchladens Arcados bereitet sich auf den Unruhestand vor. Eine Epoche geht zu Ende.

(Bild: Hans-Joerg Walter)

Peter Thommen, Pionier, Galions- und Reizfigur der Basler Schwulenszene und Betreiber des Buchladens Arcados bereitet sich auf den Unruhestand vor. Eine Epoche geht zu Ende.

Es gab mal Zeiten, die sind so lange noch nicht her, da konnte man Ralf-König-Comics nur im Schwulenbuchladen Arcados in der Rheingasse kaufen. Dort standen die Hetero-Comicfans dann mit hochroten Ohren zwischen zahlreichen Schwulen, die meist in erotische Lektüre vertieft herumstanden, tratschten oder flirteten.

Heute verfärben sich Hetero-Ohren auch im Schwulenbuchladen nicht mehr, Ralf König wird (allerdings ohne erigierte Penisse) bei Rowohlt verlegt und hat ein Vermögen gemacht – und im Arcados herrscht meist gähnende Leere. «Das Internet hat mich überflüssig gemacht», sagt Ladenbesitzer und Schwulenaktivist Peter Thommen. Der 64-Jährige bereitet sich auf den vorzeitigen Ruhestand vor.

«Basel galt in den Siebzigerjahren als das Schwulenmekka der Schweiz.»

Sicher: Homosexuelle Pornos und Erotika kann man sich problemlos und anonym im Internet besorgen. Auch Kontaktbörsen gibt es online im Überfluss. Aber das Arcados war auch ein Szenetreffpunkt und ein Symbol für den Kampf um die Emanzipation der Schwulen.

Als Thommen 1970 als «Small Town Boy» nach Basel kam, sah die Welt für Schwule noch deutlich anders aus. «Ich hatte mein Coming Out erst mit 20. Basel galt damals als das Schwulenmekka der Schweiz.» Hier gab es schon damals Personen des öffentlichen Lebens die, wie der schrille Fredy Spillmann oder BaZ-Kolummnist Minu, keinen Hehl aus ihrer Homosexualität machten. Und der Grossteil der Öffentlichkeit nahm das schulterzuckend zur Kenntnis.

Schon seit den 50er-Jahren gab es den Schwulentreff Isola. «1974 eröffnete die Schwulen- und Lesbenbar Elle et Lui. Und natürlich gab es die Treffpunkte in Parks oder auf der Klappe [öffentliche Toiletten]

Passend zur Jugend in Basel:

Was bei Heteros immer für ein bisschen Ekel und Verwunderung sorgt. Aber tatsächlich brauchten die Schwulen diese – im Wortsinn – zwielichtigen Strukturen, um anonym Kontakte mit Gleichgesinnten zu knüpfen. Thommen: «Man darf nicht vergessen: Für Schwule galt das Schutzalter 20. Sexuelle Beziehungen mit 19- oder 18-Jährigen galten als Pädophilie. Ausserdem gab es für Schwule ein absolutes Prostitutionsverbot und schwule Pornografie war bis in die 1980er in der Schweiz verboten. Das alles wegen Paragraf 194 aus dem Jahr 1942!»

Die 68er-Revolution wirkte auch in Basel: «Man war sich endlich einig, dass Sex in erster Linie etwas Schönes ist.»

Doch die sexuelle Revolution der 68er wirkte auch in Basel und bei den Schwulen nach. «Man war sich endlich einig, dass Sex in erster Linie etwas Schönes ist.» So verliessen auch die Schwulen das schützende Dunkel und begannen offensiv für ihre Rechte einzustehen. Die Schwulenorganisation Homosexuelle Arbeitsgruppe Basel (HABS) startete Kampagnen und kandidierte für Grossratsmandate. Und Thommen, eigentlich Sozialarbeiter von Beruf, gründete 1977 den Schwulenbuchladen Arcados. Er war auch Mitglied der HABS und und produzierte für Radio Dreieckland jeden Sonntag eine zweistündige Schwulensendung.

Regelmässig kam die Sittenpolizei

Regelmässig durchstöberte damals ein Sittenpolizist seine Regale und beschlagnahmte einen Stapel Heftchen aus Deutschland. In der HABS bekam Thommen Probleme, weil er mit seinem Buchladen an der Bewegung Geld verdiene, was in den gestrengen Augen der strammen schwulen Genossen irgendwie anrüchig war. Kurzerhand gründete Thommen 1988 eine eigene «Homosexuelle Liste» und trat fürderhin mehr oder weniger auf eigene Faust zu den Grossratswahlen an.

Schon bald trug die «Schwulenoffensive» Früchte. «In den 1980ern gab es einen regelrechten Boom.» Schwulensaunas, die Dupf-Bar, das Hotel Sunne, die Casita Bar und so weiter schossen wie Pilze aus dem Boden. «Selbst Hetero-Clubs veranstalteten regelmässig Gay-Anlässe, weil sie merkten, dass die kinderlosen, berufstätigen Schwulen mehr Geld zur Verfügung hatten als die Heten.» Das merkte irgendwann auch Zürich Tourismus und startete eine grosse Kampagne für die Limmatstadt als hippe Schwulendestination.

Zog auch in schweren Zeiten den Kopf nicht ein

Das änderte aber nichts daran, dass Schwule gesetzlich immer noch in vielerlei Hinsicht diskriminiert wurden und an ihren Treffpunkten in Parks von Jugendlichen überfallen, brutal misshandelt und ausgeraubt wurden. Die Revision des Sexualstrafrechts 1992 emanzipierte die Schwulen zumindest in dieser Hinsicht. Das ist vor allem das Verdienst von Menschen wie Peter Thommen, die auch in schweren Zeiten den Kopf nicht einzogen.

Doch der historische und hart erkämpfte politische Sieg hat für Thommen auch einen bitteren Beigeschmack. «Die provokativen und aktiven regionalen Schwulenarbeitsgruppen sind weitgehend verschwunden. Heute gibt es Lobbyorganisationen wie das Pink Cross. Die Schwulenbewegung ist meiner Meinung nach tot.»

«Die Schwulen verspiessern.»

Mit dieser Meinung eckt Thommen, der bis heute ein recht schriller Vogel ist, auch in der Schwulenszene oft an. «Ich finde, das Problem ist, dass die Bewegung vor allem über den gesellschaftlichen Widerspruch politisiert. Gleiche Rechte, Schwulenehe, Kinder adoptieren. Die Schwulen haben gekriegt, was sie wollten, und jetzt verspiessern sie.»

Pornos, sagt Thommen, schaue man heute zu Hause online. Es gebe nur noch eine Sauna und soziokulturell noch das «Elle et Lui» [heute L-39], den Tuntenball im «Hirschi» und die «Zischbar» in der Kaserne. «Und die wäre ohne die deutschen Schwulen auch schon ausgestorben. Es gibt keine Basis mehr.»

Das Leben im anrüchigen «Milieu», das Cruising im Park und auf der Klappe – trotz aller Nachteile trauert Thommen diesen Zeiten auch ein wenig nach. «Das war auch verbindend und identitätsstiftend. Die Schwulen haben zu viel Energie darauf verwendet, gleich zu sein wie die Heteros, statt ihr Recht auf Andersartigkeit zu betonen.»

Konversation

  1. Wenn ich mir die Kommentare hier ansehen, glaube ich nicht, dass auch ansatzweise verstanden wurde, worum es Peter geht. Es geht nicht um die Vergangenheit! Es geht um eine Zukunft, in der wir uns so, wie es sich entwickelt nicht behaupten können. Und ich glaube, dass hier schlicht die Minderheitenproblematik verkannt wird.

    Wenn sich die Möglichkeit sich zu treffen und zu finden, auf Onlineportale reduziert, wie GR, dann findet in einer Gruppe, die eine sehr kleine Minderheit ist, nochmals eine sehr selektive Auslese statt. Und das Ergebnis ist nur zwischen 16 und vielleicht noch 35 akzeptabel! Jeder, der sichin GR und anderem bewegt kennt die Problematik, die ja sehr bewusst auch von den sog. Verbänden totgeschwiegen wird. Weil sie so gar nicht in das bürgerlich-saubere Weltbild passt, dass probagiert werden soll! Öde Tristess! Einsamkeit pur!

    Provokativ: Jedenfallsfür michlebensgeschichtlich immer wieder die Frage wert, ob das nicht ein Diagnosekriterium für Sterbehilfe sein kann. Namentlich in der Schweiz! Auch soziale, und vorauslaufen sexuelle Vereinsamung, ist ausreichend für einen entsprechenden „sozialen“ indikator!

    Wo bitte ist die verheißene Zukunft, das vorgebliche Paradies? Nirgends! Peter benennt wenigstens die realen Probleme, die Verbände auf dem Opfertisch des „Dazugehörenwollens“ opfern. derweil brennen die sozialen Probleme auf den Nägeln!

    Mal offen, was nutzt mir, der ich auf Jüngere angewiesen bin, all der Mist, den ihr da erkämpft habt, wenn ich ohne Partner und ohne eine akzeptable Sexualität bleibe?

    Nichts!

    Ihr könnt sie euch auch in euer Arschloch schieben!

    Draastisch formuliert, dafür aber offen und wahr!

    Und damit begann mal Befreiung! Klare Worte, klare Kennzeichnungen, nicht wischiwaschi und Atta sanft und sauber! Damit wären die rechtlichen Probleme, die tatsächlich nervten und verhinderten nicht abgeschaft worden. Und der Rest ist für 80 % wenn nicht 90 % Firlefanz und überflüssig, weil sie davon rein nichts haben!

    Peter artikuliert das deutlich! Er hat recht, der est hat unrecht! Merkt es aber nicht! Scheinbar seltsam Wohlstandsgesättigt! Nur näher hinsehen, das darf man nicht! Ich kenne da Einige hier im Raum Stuttgart! Näheres Hinsehen lässt eher schaudern!

    Ich wage die Vorhersage: Wenn die Jungen in die Jahre gekommen sein werden, und feststellen, wie wenig in der Ausdünnung noch im Zweifel geht, werden sie die Alten hassen! Nämlich weil sie nichts taten, oder das Maul hielten, gar noch sekundierten. Stets mit der wohlfeilen Ausrede: „Ist doch alles super!“

    Sie werden herausfinden, dass nichts „Super“ war, nur so getan wurde, als wäre es „super“, und vielleicht stoßen sie auf mahnende Stimmen, die warnten. Denen aber der Wohlstandsbau satter Schwuler nicht zuhörte!

    Und vielleicht erwacht dann wieder die Einsicht: „Macht kaputt, was euch zuletzt kaputt macht(e)!“

    Z.B. ein sinnloses Rechtedrama, während sozial der Bär tanzt!

    Danke Empfehlen (0 ) Antworten
  2. Zwischen Peter und mir liegen 34 Jahre. Ich habe viel verpasst: Aufregende und aufreizende Jahre, Jahre voller Kämpfe gegen eine verschlossene Gesellschaft und manchmal auch gegen sich selbst, leidvolle Aufklärungsarbeit von Menschen und Staatsdienern, die einem nicht verstehen wollten und konnten. Der Feind war klar, die eigene Abgrenzung von ihm einfach und nötig. Man verbündete sich, organisierte sich und kämpfte zusammen – um das eigene Überleben zu sichern, sich und den Mistreitern ein besseres Leben zu ermöglichen. Vom Geheimen, Schmuddligen und Verbotenen hin zum «Boom» in den 80er Jahren. Das war ungeheuerlich viel Arbeit, Fleiss und Leidenschaft – und forderte leider auch immer wieder einen hohen Tribut. Doch trotzdem fasziniert mich diese Zeit, sie muss sehr leidenschaftlich gewesen sein, brennend, stürmisch, bissig und unbändig. Es muss ein grandioses Gefühl gewesen ein, Teil von etwas Grossem zu sein, zu bewegen und bewegt zu werden, mitgetragen von Fremden, die für das Gleiche kämpfen und dadurch zu Freunde wurden.

    Ein paar Jahrzehnte später: nichts. Die Basis weg. Spiessertum wohin das Auge reicht. Schwule mit Kindern und Hunden. Undankbarkeit gegenüber den grossen Kämpfern früherer Jahre. Früher starben Helden im Krieg, heute müssen sie mit ansehen, wie gleichgültig die Jugend mit ihren Errungenschaften umgeht. Das schmerzt und verletzt. Es schmerzt die, die gekämpft haben und nun ihr Lebenswerk am Ende sehen. Tot.

    Aus meiner heutigen Sicht kann ich sagen: Doch, die Schwulenszene lebt. Nur sucht die Kampf-Generation am falschen Ort. Auch Grindr trieb mich schon in den Park, weil mir die Diskussionen zu langfädig waren. Doch Cruising im Park oder in den Klappen verliert an Attraktivität (im wahrsten Sinne des Wortes), weil man(n) es nicht mehr zwingend dort machen muss. Das Leben ist reicher an Alternativen geworden. Die explizite Schwulenparty ist immer noch gut besucht aber man packt noch ein paar Heterofreunde mit ein – weil man es darf und kann. Die Jugend schreibt ihr eigenes Magazin, organisiert Podiumsveranstaltungen, LGBT-Feste am See, belebet todgeglaubte Jugendgruppen neu, politisiert oder vernetzt sich international. Weil sie darf und will. Weil sie es kann – ohne Schranken und Banden.

    Die Welt wirkt narzisstischer, wir schiessen Selfies, zeigen unsere Waschbrettbäuche, geben uns gerne der temporären Belanglosigkeit von Social Media hin und kaufen uns Pornos nicht mehr in der Videothek, sondern saugen sie kostenlos im Internet runter. Weil es heute eben geht. Wir solidarisieren uns zwar weniger auf dem Bundesplatz, doch engagieren uns digital. Weil das die Mittel zum Ausdruck der heutigen Generationen sind.

    Wer behauptet, die Schwulenbewegung wäre tot, ist vielleicht kein Teil mehr von ihr. Denn sie floriert weiter. Eine ganze Generation erntet die Früchte der letzten Generationen. Dass nun eine ganze Generation von Kämpfern mitansehen muss, wie Youngsters den Lebensstil unreflektiert leben, den man sich für sich selbst einmal gewünscht hätte, muss schmerzen. Vielmehr könnte er aber auch stolz machen auf das, was man erreicht hat. Stolz sein, ein Teil dieser Geschichte zu sein. Vom lauten Krieger zum stillen Geniesser.

    Man musste sich früher abgrenzen, um besser sichtbar zu sein. Wir verdanken Travestiekünstlern mehr, als die heutigen Boys, die gerne mit einem Hetero-Like ins Bett hüpfen, vielleicht denken. Viele jungen Schwulen fühlen sich nicht «anders» und wollen diesen Unterschied auch nicht mehr propagieren. Gönnen wir ihnen diese Verschnaufpause, dieses Hochgefühl. Früher standen Schwule ausserhalb des Gesetzes, heute gibt es Gesetze für uns. Und deswegen wollen und müssen wir nicht mehr anders sein, sondern suchen einen Weg, die Gesellschaft aktiv von innerhalb zu beeinflussen. Früher musste man für Sex in den Park oder an eine Party, heute stehen uns mehr Möglichkeiten offen. Früher musste man kämpfen, heute lobbyiert man. Früher verkloppte uns die Polizei, heute gründen sie schwullesbische Ableger. Früher ächtete uns die Politik, heute regiert eine lesbische Stadtpräsidentin. Früher traf man sich in Bars, heute tut man dies auch. Nur in anderen, mit neuen Namen und neuen Menschen. Verneigen wir uns vor unseren Vordenkern und Vorkämpfern. Bauen wir ihnen ein Denkmal für ihren Fleiss, ihr Blut und ihren Kampf für uns. Sie haben es verdient. Und wir, so zu leben, wie wir es heute tun.

    Die Schwulenszene ist nicht tot, aber sie ist erwachsen geworden.

    Danke Empfehlen (0 ) Antworten
    1. Die Schwulenszene ist leider nur so erwachsen, wie ihre Konsumenten! Und diese bleiben meistens irgendwo mit 30 stehen!
      Und was nützen eine handvoll bürgerliche Vorzeigefiguren? Jeder Einzelne muss sich immer wieder seinen Platz erobern und darf nicht allein gelassen werden!
      Eines steht aber fest: Die Heteros interessierts nicht, die haben „wichtigere“ Probleme…

      Danke Empfehlen (0 ) Antworten
    2. Treeman- gut geschrieben, schade, dass er schwulenpapst
      an der wirklichkeit vorbeischrammt.
      „Wir verdanken Travestiekünstlern mehr, als die heutigen Boys…
      ja genau
      wer cabaret chez nous und alle die tingel tanten nie gesehen
      hat, hat was verpasst.
      wer sass damals nicht alles in der ertsen reihe am spalenberg.
      ob hetero schwul egal- alle wollten etwas von dieser welt
      mitbekommen.
      Charles Aznavur: Je suis un homo comme ils disent.
      dies hat die welt bewegt und sie dreht sich immer noch,
      eines ist geblieben neugierige heteros und tunten
      welche immer noch dafür verantwortlich sind, dass es auch im
      bett miteinander nicht langweilig wird.

      Danke Empfehlen (0 ) Antworten
    3. Treeman, als 30-Jähriger solltest du nicht so schreiben, als ob du eine Ahnung vom Schwulenleben in den 80ern hättest.

      „die gerne mit einem Hetero-Like ins Bett hüpfen“

      Siehe Bärenbewegung. Keine neue Erfindung, seit mindestens den 70ern präsent.

      Danke Empfehlen (0 ) Antworten
  3. Lieber Peter, Deiner Antwort ist vollumfänglich beizupflichten!

    Unverändert finde ich aber auch die Frage spannend, warum heute in weiten Kreisen so eine Lethargie dominiert…, warum das Lernen, das Du ansprichst, eher ausbleibt usw. Denn ich glaube, das Erreichen von einigen der zentralen Hetero-Rechte ist noch lange nicht Erklärung genug, dass so wenig Engagement da ist… Viel eher, denke ich, hat es mit „flexiblen Identitäten“ (Tipp: Johannes Gruber: „Der flexible Sozialcharakter“) zu tun, die ein Leben denkbar und aushaltbar machen, das mit viel weniger Verbindlichkeiten (z.B. auch Gemeinschaft gegenüber) auskommt.

    Danke Empfehlen (0 ) Antworten
  4. Es ist völlig stupid, die Generationen gegen einander auszuspielen! Es geht gar nicht um den Sex, sondern um die Erfahrungen, wie bei den Heterosexuellen auch. Wenn die Szene tot ist, muss neues erstehen! Und die neuen Medien können das nicht ersetzen!
    Wenn dann in 100 Jahren mal ein Film gemacht wird, kommt das für viele zu spät! 😛

    Danke Empfehlen (0 ) Antworten
  5. Lieber Axel! Solange die Männer, die Männer lieben, nicht fähig sind, auch mal zusammenzustehen und Solidarität zu üben – und das eben auch zu lernen -, solange bringen Homo-Ehe und ein Strauss von weiteren „lustigen“ Identitäten weder uns, noch der Gesellschaft wirklich etwas!

    Danke Empfehlen (0 ) Antworten
  6. Lieber Anton! Es geht weniger um die Ziele als um die Strategie und darum, wie man Erfahrungen und Methoden an die nächsten Generationen weiter gibt! Die Heterosexuellen können auch nicht Toleranz und Aufgeschlossenheit an ihre Kinder „weitervererben“, darum haben wir so viele Probleme!
    Und ich bin nicht bereit, auf „zufälliges“ Glück zu bauen, sei es eine neue sexuell übertragbare Krankheit, oder soziale Spannungen!
    Zudem hat jedes homosexuelle Kind das Recht, eine „Peergroup“ vorzufinden, die sichtbar ist und es unterstützt. Heteros haben auch ihre Kindergärten und Sportvereine dafür! Und immer nur auf „gnädige“ Heteros zu warten, oder auf Wowereit’s, macht keinen Spass!

    Danke Empfehlen (0 ) Antworten
Alle Kommentare anzeigen (10)

Nächster Artikel