Diese Kiesfläche soll das neue Paradies der Jugend im Erlenmatt-Quartier werden

Am Montag war Spatenstich für den Bau des neuen Erlenmattplatzes. Mehrere Jugendorganisationen haben mit dem Kanton zusammen geplant, was auf dem Platz zukünftig angeboten wird.

Ein Baumhain und Platz für Spiel und Sport: An der Realisierung dieser Vision wird nun gebaut.

(Bild: Visualisierung Philipp Schärer, Zürich)

Am Montag war Spatenstich für den Bau des neuen Erlenmattplatzes. Mehrere Jugendorganisationen haben mit dem Kanton zusammen geplant, was auf dem Platz zukünftig angeboten wird.

Im Erlenmattquartier wird seit Montag am neuen Erlenmattplatz gebaut. Der öffentliche Platz am Riehenring wird asphaltiert und mit einem Baumhain bepflanzt. Zum Spatenstich für die rund einjährigen Bauarbeiten versammelte sich nicht nur das Bau- und Verkehrsdepartement, sondern auch das Erziehungsdepartement und diverse Jugendorganisationen schauten vorbei.

Der neue Platz soll künftig ein Quartiertreffpunkt sein. Eine Bevölkerungsgruppe steht vor allem im Fokus: die Jugendlichen, wie der Kanton in einer Medienmitteilung schreibt: Die Ausgestaltung des Platzes und die zukünftigen Nutzungsmöglichkeiten solle insbesondere Jugendlichen Raum bieten.



Am Spatenstich zum Auftakt der Bauarbeiten waren alle dabei, die mitplanen.

Beim Spatenstich zum Auftakt der Bauarbeiten waren alle dabei, die mitplanen. (Bild: Bau- und Verkehrsdepartement Basel)

Die «multifunktionale» Asphaltfläche wird Platz für Spiel und Sport bieten, ein Baumhain und Sitzbänke aus Naturstein laden zusätzlich zum Verweilen ein. Der neue Platz erfülle drei Hauptfunktionen, sagt Daniel Hofer vom Bau- und Verkehrsdepartement: Er soll Treffpunkt sein, Aktivitäten ermöglichen und als Veranstaltungsort für den Wochenmarkt oder den Verkehrsgarten fungieren. 

Zauberwort: «Bottom-up-Planung»

An die Bauarbeiten des Erlenmattplatzes schliesst Ende 2017 dann der Bau der «Welle» an, ein flaches Gebäude am nördlichen Ende des Platzes. Darin sollen nebst Büro- und Gruppenräumen auch ein öffentlicher Raum für ein potenzielles Jugendcafé ihr Dach über dem Kopf finden. Auch die Trendsporthalle, die ehemals im alten Pumpwerk in den Langen Erlen untergebracht war, wird nach der Fertigstellung des Gebäudes in der «Welle» zu finden sein. 

Mehrere Jugendorganisationen – der Blauring, das Jugendkulturfestival und der Verein Trendsport – begleiten seit Beginn die Planungsarbeiten. Sie prüfen unter anderem die Jugendverträglichkeit des zukünftigen Angebots.

«Das ist ein Paradigmenwechsel innerhalb der Stadtplanung, eine Bottom-up-Planung», kommentiert Marc Freivogel vom Erziehungsdepartement diese Zusammenarbeit. Die Stadt biete nur den Raum an. Was mit dem Raum schliesslich geschieht, wird in Zusammenarbeit mit der Zielgruppe, also den Jugendlichen, erarbeitet. Denn diese werden nach Ende der Bauarbeiten auch für Leben auf dem Platz sorgen.

Inzwischen ist auch bekannt, wie der Gebäudekomplex auf dem Baufeld A des Erlenmatt-Areals aussehen soll: Konkrete Pläne und eine Visualisierung liegen vor.


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