Dunkin Do not!: Wie eine US-Fastfoodkette die Kinderfasnacht falsch versteht

Dunkin’ Donuts macht Werbung für Donuts und Kaffee an der Kinderfasnacht. Ob das wirklich eine gute Idee war?

So nidd, vrglemmi! Die Fastfoodkette Dunkin' Donuts marschiert am Kinderumzug mit, um für die Eröffnung ihres neuen Restaurants in Basel zu werben.

(Bild: Matthias Oppliger)

Dunkin’ Donuts macht Werbung für Donuts und Kaffee an der Kinderfasnacht. Ob das wirklich eine gute Idee war?

Wie kann man mit möglichst geringem Aufwand ganz Basel gegen sich aufbringen? Indem man mit der Fasnacht, der heiligsten aller Traditionen, rumspielt.

Wahrscheinlich wars gut gemeint. Eine glatte Idee irgendwelcher Kreativer in einer Werbeagentur, Guerillamarketing liegt im Trend. Keine Basler, muss man annehmen. Die amerikanische Restaurantkette Dunkin’ Donuts eröffnet am 1. März ihre erste Filiale in der Schweiz, an der Greifengasse 17 im Kleinbasel.

Und um diesen Anlass gehörig zu bewerben, sind am Dienstagnachmittag die Maskottchen von Dunkin’ Donuts an der Kinderfasnacht mitmarschiert.

 

Wir sind an der Basler Fasnacht unterwegs! Kommt vorbei, schiesst ein Selfie und holt euch einen Gutschein für einen gratis Kaffee ab, beim Kauf eines Donuts.

Posted by Dunkin’ Donuts on Dienstag, 16. Februar 2016

 

Yves Schmid, der Marketingverantwortliche bei Dunkin’ Donuts, findet nichts Verwerfliches daran, zu Werbezwecken an der Kinderfasnacht teilzunehmen. «Die Kinder hatten grosse Freude an unseren Maskottchen. Diese wurden bestürmt, umarmt und fotografiert.»

Schmid selbst ist Basler und sagt, dass man sich im Vorfeld schon überlegt habe, ob man mit dieser Aktion die Fasnächtler gegen sich aufbringen könnte. «Wir haben aber keinerlei negative Reaktionen erhalten», sagt Schmid. Ausserdem sei man bloss eine Stunde und nur im Umkreis des neuen Geschäftes unterwegs gewesen. «Wir wollten ja niemanden stören.»

» In unserem Blog können Sie das Fasnachtsgeschehen live mitverfolgen. Die zweitbeste Lösung, sozusagen.

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Und was sagen Sie zur Aktion? Schmackhaft wie ein Sour-Cream-Vinegar-Konfi-Donut oder eher doch lecker wie eine Fastenwähe? 

Konversation

  1. … duurezie&aabelo
    lese dauernd auf dieser seite lecker…
    … duurezie&aabelo
    der mann versteht was von marketing
    … duurezie&aabelo
    kommerz ist der 8er rot finanziert
    … duurezie&aabelo
    mist schnauze sonst werde ich wieder persona non grata,
    weil die obrigkeit meine kommentare nicht gesellschaftsfähig halten
    ZENSUR PUR
    … duurezie&aabelo

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  2. von einem marketing-chnuschti kann man ja nicht noch zusätzlich erwarten, dass er was von basel versteht …
    naja, man hat die tu-nuss schinz anständig eingetunkt – dort im brunnen

    ynedungge
    … duurezie&aabelo

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  3. Wahrlich ein Drama. Und die ganzen Waggiswäge, die Mo und Mi zu Tausenden irgendwelche Gratismuster abgeben haben wir ob dieses Skandals doch wirklich vergessen. Wo kommen wir denn da hin? Als Nächstes kommt noch Jemand auf die Idee, Räppli oder gar Kostüme oder Larven zu verkaufen? Oh Kommerz, wehret den Anfangen…

    Ne im Ernst, man kann aber auch Alles übertreiben…

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