Heute können Sie 15 Quartiertreffpunkte entdecken

So vielfältig wie Basels Stadtquartiere sind auch ihre Quartiertreffpunkte. Heute machen sie mit einem gemeinsamen Aktionstag auf ihre Bedeutung für das Quartierleben aufmerksam. Bald entscheidet der Grosse Rat über eine Erhöhung des Staatsbeitrages.

In jedem Quartier ein Punkt: Basel hat 15 Quartiertreffpunkte.

(Bild: Nils Fisch)

So vielfältig wie Basels Stadtquartiere sind auch ihre Quartiertreffpunkte. Heute machen sie mit einem gemeinsamen Aktionstag auf ihre Bedeutung für das Quartierleben aufmerksam. Bald entscheidet der Grosse Rat über eine Erhöhung des Staatsbeitrages.

Die Bedeutung der Quartiertreffpunkte zu beschreiben, fällt Christine Lindt nicht schwer: «Sie sind Begegnungsorte für Jung und Alt, für Familien und Einzelpersonen, für Menschen verschiedener Kulturen. Die einzelnen Treffpunkte sind sehr unterschiedlich. Sie sind ein Spiegel des jeweiligen Quartiers», sagt die Co-Präsidentin des «LoLa» im St. Johann.

Die Treffpunkte stellen in erster Linie einen Raum zur Verfügung, in dem sich Menschen ohne Konsumationszwang treffen können und miteinander spielen oder plaudern, auch ohne organisiertes Angebot. Daneben bieten aber auch alle Treffpunkte regelmässige und einmalige Veranstaltungen an.

Diese reichen vom Mittagstisch bis zum Bastelnachmittag, von der Podiumsdiskussion bis zum Milonga-Tanzen, vom Jazzkonzert bis zur Autorenlesung, von der Rechtsberatung bis zum Kunsthandwerksmarkt. Viele Veranstaltungen und Kurse werden von der jeweiligen Quartierbevölkerung initiiert und angeboten.

Was läuft wo am Tag des Quartiertreffpunktes?

Heute Mittwoch haben Sie Gelegenheit, den Treffpunkt in Ihrem eigenen Quartier kennenzulernen oder wieder mal aufzusuchen. Oder Sie schauen mal über die Quartiergrenze hinaus und besuchen einen Treffpunkt in einer anderen Ecke der Stadt.

Am ersten «QTP-Tag» (=Quartiertreffpunkt-Tag) bieten alle Treffpunkte ihr ganz gewöhnliches Programm an. Angebote für Kinder und Familien wie Basteln, Singen, Spielen und Geschichten gibt es in praktisch allen Treffpunkten.

Senioren und Seniorinnen kommen im QuBa Bachletten auf die Rechnung mit einer Veranstaltung der Kantonspolizei zum Thema Sicherheit sowie dem «Café Bâlance». Im Treffpunkt Breite gibt es einen Atemkurs und das «Frauenzimmer», in der Quartieroase Bruderholz können Sie sich im Aquarellieren üben.

Kinder und Erwachsene können dort – wie auch im LoLa St. Johann – ebenfalls Kerzen ziehen. Im QK Kleinhüningen bietet die GGG Stadtbibliothek Leseförderung. Im Kultur- und Begegnungszentrum Union können Sie in alle regelmässig stattfindenden Aktivitäten reinschnuppern.

Und schliesslich gibt es in den meisten Treffpunkten ein kulinarisches Angebot, vom Familien-Zmorge im Elch Hirzbrunnen über diverse Mittagstische bis hin zum Zvieri. Das vollständige Angebot finden Sie auf dieser Website.

Speziell eingeladen sind Grossrätinnen und Grossräte

In Basel gibt es 15 Quartiertreffpunkte, zu denen auch die Elternkontaktstellen zählen. Letztere bieten neben Raum für gemeinsames Spielen der Kinder auch ein Beratungsangebot für Eltern sowie die Möglichkeit, sich untereinander auszutauschen.

Alle Quartiertreffpunkte werden von einem professionellen Leitungsteam betreut. Sie organisieren Angebote, stehen beratend zur Seite und koordinieren Aktivitäten der Bevölkerung. Überall wird auch viel ehrenamtliche Tätigkeit geleistet.

CMS und GGG kürzen ab 2017 ihre Beiträge.

Die Quartiertreffpunkte wünschen sich zur Erfüllung ihrer vielfältigen Aufgaben eine Erhöhung des Staatsbeitrages, zumal die Sponsoren CMS und GGG ab nächstem Jahr ihre Beiträge kürzen.

Die Interessengemeinschaft Quartierarbeit (die Dachorganisation aller Quartiertreffpunkte) lädt die Grossrätinnen und Grossräte, die demnächst über das Anliegen befinden werden, in einem Brief dazu ein, sich heute unter die Quartierbevölkerung zu mischen, um sich selbst ein Bild über die lebendige Vielfalt in den Treffpunkten zu machen.

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Mehr zu den Quartiertreffpunkten in Basel gibts auf deren Website.

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