Im «Atlantis» gibts wieder Konzerte, in der Innenstadt Tubas und beim Badi-Deal mit Nestlé einen Widerspruch

Was läuft in der Region? Unsere tägliche Übersicht über die lokalen Geschichten.

Was läuft in der Region? Unsere tägliche Übersicht über die lokalen Geschichten.

Trommelwirbel für eine Überraschung: Das Atlantis wird wieder zum Konzertlokal

  • Gute Nachrichten für alle Musik-Fans: Das Atlantis am Klosterberg wird ab Herbst 2016 wieder zum Live-Musik-Lokal.
  • Einerseits bringt die Konzertreihe Groove Now ab Januar 2017 zahlreiche Stars der Soul-, R’n’B und Bluesszene ins Traditionshaus.
  • Die Acts werden im kleinen Rahmen auftreten, die Zahl der Besucher pro Anlass ist auf 200 Personen begrenzt, wie Groove Now an einer Medienkonferenz heute morgen mitteilt.
  • Das Tis selbst will bereits ab September Konzerte und Kultur-Events organisieren.
  • Damit die neuen Live-Ausrichtung möglich ist, wird umgebaut im Atlantis. Der Betrieb bleibe dabei durchgehend geöffnet.
  • Details zu den Konzerten und der Neuausrichtung des Atlantis folgen am Nachmittag auf TagesWoche.ch.

Der Badi-Deal mit Nestlé des Erziehungsdepartements hätte ausgeschrieben werden müssen, sagt ein Experte

  • Der Liefervertrag, den das Sportamt 2006/07 mit Nestlé abschloss, wurde nicht ausgeschrieben.
  • Departementsvorsteher Christoph Eymann rechtfertige dies mit der Begründung, , dass der Verkauf von Glace, Chicken Nuggets und Pommes Frites an Badis «nicht im Zusammenhang mit der Erfüllung einer öffentlichen Aufgabe» stünden.
  • Dem widerspricht Thomas Müller, Experte für das öffentliche Beschaffungswesen: In diesem Fall seien die Verträge über die Lieferung von Lebensmitteln «grundsätzlich ausschreibungspflichtig».
  • Warum? «Wenn der Kanton den Betrieb von Gartenbädern und Sportanlagen als öffentliche Aufgabe sieht, so fallen die damit verbundenen Tätigkeiten wie etwa der Betrieb von Verpflegungsständen auch in den Geltungsbereich des Vergaberechts.»

Kanton schloss Vertrag mit Nestlé unter der Hand ab

Noch keine Wohnung gekauft? Uh, das wird teuer

Die Preise in der Nordwestschweiz steigen zwar stärker an als in der restlichen Schweiz, dennoch liegt in der langfristigen Betrachtung seit 1998 der Preisanstieg der Nordschweiz noch immer leicht unter dem Schweizer Wert – vor allem wegen der geringeren Preissteigerungen im Baselbiet.

Die Preise in der Nordwestschweiz steigen zwar stärker an als in der restlichen Schweiz, dennoch liegt in der langfristigen Betrachtung seit 1998 der Preisanstieg der Nordschweiz noch immer leicht unter dem Schweizer Wert – vor allem wegen der geringeren Preissteigerungen im Baselbiet. (Bild: BKB-Eigenheimindex)

  • Die Preise sind für Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser im letzten Halbjahr in der Region um 1,3 Prozent gestiegen, wie die Basler Kantonalbank mitteilt.
  • Gemäss dem BKB-Eigenheimindex ist der Preisanstieg überdurchschnittlich im Vergleich zur Restschweiz.
  • Die Preise waren dabei vor allem für Eigentumswohnungen höher: Während sich Einfamilienhäuser in den vergangenen sechs Monaten um nur gerade 0,5 Prozent verteuert haben, hat sich der Preis für Eigentums­wohnungen im gleichen Zeitraum um 2,4 Prozent erhöht.
  • «Damit sind die Preise innert einem Jahr zwar kontinuierlich, aber mit unterschiedlicher Dynamik um 1,0 Prozent (EFH) bzw. 4,1 Prozent (EWO) gestiegen», heisst es in der Medienmitteilung zum Index.
  • Die Gründe für die Steigerung bei den Wohnungen seien: Einerseits erschwinglichere bzw. eine Fremdfinanzierung. Andererseits werden Wohnungen nicht nur für den Eigenbedarf, sondern vermehrt auch als Altersvorsorge oder aufgrund fehlender Anlagealternativen als Geldanlage zur Weitervermietung genutzt.

 Der BKB-Eigenheimindex im Detail

EVP-Grossrätin will mehr Geld vom Bund für die Integration von Flüchtlingen

  • Annemarie Pfeifer macht sich Sorgen um die Zukunft der Flüchtlinge in der Schweiz und möchte die Spielregeln im Asylwesen ändern.
  • Warum? «Das jetzige System schafft falsche Anreize», sagt Pfeifer. «Der Bund bezahlt die Arbeit der Kantone und der Gemeinden mit einer sogenannten Kopfpauschale, die nur das Notwendigste deckt.»
  • Dies führe dazu, dass die Gemeinden und Kantone die Aufgabe an private Sozialfirmen übertragen. Das führe dazu, dass «nur das Notwendigste an Unterkunft, Verpflegung und rudimentäre Sprachkurse» angeboten würden. 
  • Dies räche sich nach fünf bis sieben Jahren, wenn die Bundesbeiträge wegfallen und die lokalen Steuerzahler für die Flüchtlinge aufkommen müssten, prophezeit die EVP-Grossrätin aus Riehen.
  • Warum? Weil «nicht selten» die Flüchtlinge wegen der bisherigen Betreuung zu wenig mitbekommen – von Sprache und Kultur. Folge: Sie können wirtschaftlich nicht auf eigenen Beinen stehen. 
  • Pfeifer fordert deshalb, dass der Bund Vorschläge macht, wie anerkannte Flüchtlinge in die Arbeitswelt geführt werden könnten. In diesem Punkt ist auch die Privatwirtschaft einzubeziehen und sind Möglichkeiten auszuloten. Die Bemühungen sollen interkantonal vernetzt und die Kostenbeiträge für unbegleitete Jugendliche sollen erhöht werden, damit den Kantonen keine Kosten bleiben.

«Basler Zeitung»: Annemarie Pfeifer fordert strenge Integrationsvereinbarungen

Grosse Erwartungen an einen jungen Mann: Breel Embolo steht vor seinem ersten Pflichtspiel auf Schalke

Breel Embolo kickt am Samstag ganz in der Nähe seiner alten Heimat – in Freiburg. Der FC Schalke spielt im Deutschen Pokal gegen den sechstklassigen FC Villingen (15.30 im Freiburger Schwarzwald-Stadion). Die Erwartungen an den 19-Jährigen sind riesig, wie unser TaWo-Korrespondent Daniel Theweleit aus Deutschland berichtet. Aber die neuen Verantwortlichen auf Schalke tun alles, um das ehemalige FCB-Juwel zu schützen. Die Geschichte dazu:

Breel Embolo steht im Zentrum einer Umwälzung auf Schalke

Die Spezialitätenmesse «Authentica» gastiert dieses Wochenende zum ersten Mal in Basel




Handwerk im Schweinwerferlicht: Die Spezialitätenmesse «Authentica» gastiert im Filter 4. Freitag, 19. August, bis Sonntag, 21. August ab 11 Uhr; Eintritt: 8 Franken, bis 16 Jahre gratis.

  • Von Freitag bis Sonntag verkaufen 60 Produzenten im Filter 4 ihre Spezialitäten, einerseits gibt es Handwerk wie Hüte, Lampen, Messer, Taschen oder Möbel, andererseits Speis und Trank wie Wein, Tee, Safranprodukte oder Biberli (siehe Programm).
  • Die Messe kehrt jährlich in dieselben Städte zurück.
  • Das erste Mal fand sie 2012 im Kapuzinerkloster Solothurn statt.
  • Wer mehr erfahren will über den Anlass und die Organisatoren, findet nachfolgend einen Link zu unserem Besuch während des Aufbaus.

Schweizer Handwerk für Augen, Hände und Gaumen

Lust, auf die Tuba zu hauen? Heute Abend startet Em Bebby sy Jazz

Die 33. Ausgabe von Em Bebby sy Jazz beginnt heute Abend. Das Programm ist dicht, die Zelte stehen und das Bier wurde am Freitagmorgen angeliefert. Was es zu hören und sehen gibt, erfahren Sie im Detail im Programm. Nicht erwarten würde man diese Baselbieter Dame am «Jazz», umso schöner ist es die Stimme von Ira May zu hören: 

 

Ira May singt ab 23 Uhr auf der Streetbandbühne im Gerbergässli.

Konversation

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