In das Gebäude der früheren «Lady Bar» ziehen sozial Benachteiligte ein

Der Kanton renoviert momentan das Gebäude an der Feldbergstrasse 47. Dieses wird danach Menschen zur Verfügung stehen, die es schwer haben bei der Wohnungssuche.

Das bestehende Gebäude wird sanft saniert.

(Bild: Hans-Jörg Walter)

Der Kanton renoviert momentan das Gebäude an der Feldbergstrasse 47. Dieses wird danach Menschen zur Verfügung stehen, die es schwer haben bei der Wohnungssuche.

Seit einigen Monaten sind das Restaurant Feldberg und die «Lady Bar» an der Feldbergstrasse 47 als Zwischennutzung Geschichte. Der Kanton als Eigentümer hat am Donnerstag bekannt gegeben, wie es mit der Liegenschaft nun weitergehen soll: Das Eckgebäude wird bereits renoviert und danach sozial Benachteiligten zur Verfügung stehen. In den oberen Geschossen des Hauptbaus werden gemäss einer Mitteilung von Immobilien Basel-Stadt Menschen einziehen, «die nach einer Phase der Unterstützung durch die Sozialhilfe wieder Fuss im Arbeitsleben gefasst haben, aber bei der Wohnungssuche noch benachteiligt sind».

Immobilien Basel-Stadt und die Sozialhilfe stellen solchen Personen unter dem neu lancierten Wohnprojekt «Basis» drei Geschosse mit je sechs Einzelzimmern sowie je einer Küche und zwei Badezimmern zur Miete zur Verfügung (bis vor Kurzem wurden dort Flüchtlinge untergebracht). Der Bezug der Liegenschaft ist für August 2017 vorgesehen.

Kosten von 8 Millionen Franken

Eine andere Nutzung plant der Kanton für das eingeschossige Hofgebäude. Dieses soll abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden. Auf fünf Etagen will Immobilien Basel-Stadt bis April 2018 «vier moderne Stadtwohnungen» bauen. Vorgesehen sind drei 3.5-Zimmer-Wohnungen und eine 5.5-Zimmer-Attikawohnung.

Der bestehende Hof zur Strassenseite wird neu gestaltet. Für die Erdgeschosse beider Gebäude sieht der Kanton eine «quartierverträgliche» Nutzung vor, die zur Vermietung ausgeschrieben wird. Immobilien Basel-Stadt investiert laut Sprecherin Barbara Neidhart rund 8 Millionen in die Parzelle.

Konversation

  1. ein Schritt in die richtige Richtung 🙂
    nur Eines verstehen wir nicht ganz:
    „…werden Menschen einziehen, die nach einer Phase der Unterstützung durch die Sozialhilfe wieder Fuss im Arbeitsleben gefasst haben, aber bei der Wohnungssuche noch benachteiligt sind.“
    wir sind nach wie vor der Meinung, dass die Menschen ZUERST Wohnraum brauchen, um dann eine Arbeit suchen zu können

    Danke Empfehlen (0 )
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