Mehr Platz für die Reproduktionsmedizin

Die Reproduktionsmedizin und gynäkologische Endokrinologie des Basler Unispitals ist in ein grösseres Domizil umgezogen. Dies, um die gestiegene Nachfrage von kinderlosen Paaren besser abzudecken.

Chefarzt Christian de Geyter sitzt jetzt an der Vogesenstrasse.

Mehr Behandlungszimmer, mehr Laborfläche, mehr Hightech und mehr Privatsphäre für die behandelten Paare – die Reproduktionsmedizin und gynäkologische Endrokrinologie des Universitätsspitals hat ihr grösseres Domizil an der Vogesenstrasse bezogen. 

Zuvor war sie in der Poliklinik stationiert. Deren Räumlichkeiten seien jedoch zu klein und eigentlich ungeeignet für die Reproduktionsmedizin gewesen, sagte Chefarzt Christian de Geyter am Donnerstag vor den Medien. Nun habe man fast dreimal so viel Platz wie am alten Ort.

Über die letzten Jahre sei die Nachfrage kontinuierlich gestiegen – und damit auch die Wartezeiten. Bei den rund 700 künstlichen Befruchtungen im Jahr 2017 mussten die Paare bis zu sechs Wochen auf einen Termin warten. Am neuen Standort an der Vogesenstrasse 134 werde dies deutlich besser, so de Geyter. 

Die Umbauten vor dem Umzug kosteten rund 10 Millionen Franken. Der neue Standort hat ab Samstag sieben Tage die Woche geöffnet.

Konversation

  1. Und ich dachte schon, nach dem Bild zu urteilen, sie hätten da ins Wartezimmer nur eine zweite Bank hinein gestellt.

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