Opfer der Schiesserei identifiziert

Am frühen Donnerstagabend ereignete sich in einer Bar an der Erlenstrasse eine Schiesserei. Dabei wurden zwei Männer getötet, ein weiterer schwer verletzt. Nach den Tätern wird gefahndet.

Forensiker untersuchen den Tatort in den frühen Morgenstunden am Freitag.

(Bild: AP Photo/Dominique Soguel)

Am frühen Donnerstagabend ereignete sich in einer Bar an der Erlenstrasse eine Schiesserei. Dabei wurden zwei Männer getötet, ein weiterer schwer verletzt. Nach den Tätern wird gefahndet.

Nach der tödlichen Schiesserei in einer Kleinbasler Bar hat die Polizei alle drei Opfer identifiziert. Bei den Getöteten handelt es sich um einen 28- und einen 39-jährigen Albaner, beim Schwerverletzten um einen 24-jährigen Albaner. Dieser befindet sich mittlerweile ausser Lebensgefahr, wie die Basler Staatsanwaltschaft am Freitagvormittag mitteilt.

Die Schiesserei im Café 56 trug sich am Donnerstagabend gegen 20.15 Uhr zu. Zwei Männer sollen das Lokal an der Erlenstrasse 34 betreten und sofort das Feuer eröffnet haben. Dabei wurden zwei Gäste des Lokals getötet, ein weiterer lebensgefährlich verletzt. 

Der Grund für die Tat ist noch nicht klar. Man gehe jedoch von einem gezielten Angriff aus, sagt Peter Gill, Sprecher der Basler Staatsanwaltschaft, gegenüber dem «Regionaljournal Basel»: «Wir vermuten, dass sich die Täter das Lokal gezielt ausgesucht hatten. Es handelt sich nicht um einen Terroranschlag.»

Die Polizei traf kurz nach der Abgabe der Schüsse im Lokal ein, alarmiert durch aufgeschreckte Passanten. Versuche der Nothilfe misslangen bei zweien der drei Opfer, sie konnten nicht mehr reanimiert werden.

Dunkle Haare, dunkle Kleider

Die beiden mutmasslichen Schützen sollen Richtung Badischer Bahnhof geflohen sein. Eine sofort eingeleitete Grossfahndung blieb bislang ohne Ergebnisse. Eine Sonderkommission leitet nun die Ermittlungen zur Aufklärung der Tat sowie die Fahndung nach den Tätern.

Die Polizei beschreibt die gesuchten Täter nach Zeugenaussagen als 30- bis 40-jährige Männer, rund 175 Zentimeter gross, mit schwarzen Haaren. Sie sollen dunkle Kleider − einer eine dunkle Lederjacke − getragen haben und osteuropäischer Herkunft sein.

Das Tötungsdelikt ist eines der schwersten in Basel in den letzten Jahren.

 

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Die Kommentarfunktion zu diesem Artikel wurde abgeschaltet, da die bisherigen Erkenntnisse zur Tat keine Grundlage für eine sachliche Debatte bieten. 

Konversation

  1. Herr Kermann – Ihre Wünsche sind und bleiben eine Illusion.

    Da sind Männer stammend vom Balkan teils seit vielen Jahren hier im zivilisierten Mitteleuropa lebend oder gar hier geboren, welche ihre Konflikte mit der Waffe austragen. Waffenverbote bringen da wenig, es konnten ja auch Messer oder Eisenstangen eingesetzt werden. Dass es kein Schweizer gewesen sind war mir von Anfang an klar. Auch beim Auslöser habe ich „Visionen“ – es geht entweder um eine Frau, also um eine Landsmännin oder am Schulden aufgrund illegalen Glücksspieles oder nicht bezahlter „Schutzgelder“.

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