«Politiker und Medien gehen gezielt auf Eritreer los»

Über 30’000 Eritreer leben in der Schweiz. In den Medien wird meistens über sie und selten mit ihnen gesprochen. Das wollten wir ändern.

Okbaab Tesfamariam (links) und Zeru Fesseha (rechts) leiden unter den böswilligen Berichten über ihre Landsleute.

Einmal habe ihn der Besuch einer Patientin gefragt, woher er komme. «Aus Eritrea», antwortete Pflegehelfer Zeru Fesseha damals. «Wirklich?», kam zurück. «Sie sind jetzt schon der zweite Eritreer, den ich treffe, der einen Job hat.»

Vorurteile wie diese kommen nicht von ungefähr. Sie sind Resultat einer einseitigen Berichterstattung über die eritreische Diaspora in der Schweiz.

Flüchtlinge aus Afrika sind schwarz – und sie machen Kinder!

Über 30’000 Eritreer leben in der Schweiz. In den Medien wird meistens über sie und äusserst selten mit ihnen gesprochen.

Das Bild, das Schweizer Medien von Eritreern zeichneten, sei falsch, sagt Zeru Fesseha in gutem Deutsch. «Dass wir alle nicht arbeiten wollen und Ferien mit dem Geld der Sozialhilfe machen, stimmt einfach nicht.»

Fesseha kam im Dezember 2008 gemeinsam mit seiner Frau Sarah in die Schweiz. In seiner Heimat lebte er in Angst, in den Militärdienst eingezogen zu werden und danach sein Leben lang im Nationaldienst bleiben zu müssen, unter Bedingungen, die die UNO als Zwangsarbeit und Sklaverei einstuft.

«Dass wir alle nicht arbeiten wollen und Ferien mit dem Geld der Sozialhilfe machen, stimmt einfach nicht», sagt Zeru Fesseha.

17 Monate wartete das Ehepaar in Basel auf den Asylentscheid, bis er im Mai 2010 in Form einer B-Aufenthaltsbewilligung kam. Der heute 35-Jährige verkaufte bis zu diesem Entscheid bereits «Surprise»-Magazine, lernte Deutsch und erhielt dann mit dem neuen Aufenthaltsstatus nach der fünfzigsten Bewerbung eine Stelle als Praktikant in der Pflege – seine Ausbilung als Pflegekraft in Eritrea wurde in der Schweiz nicht anerkannt. Mittlerweile ist der zweifache Familienvater festangestellt. Die Fessehas sind nicht mehr von der Sozialhilfe abhängig.

Viele seiner Bekannten hätten wie er Nachholbildungen abgeschlossen und würden ganz normal arbeiten, erzählt Fesseha. Andere hätten sogar an der Fachhochschule in Olten studiert. «Natürlich gibt es auch viele arbeitslose und schlecht integrierte Eritreer», sagt er. Und bestimmt gebe es auch vereinzelt solche, die nach Eritrea gehen würden, um ihre älteren Verwandten zu pflegen. Ferien seien das aber nicht.

Die oft angesprochenen Integrationsprobleme kann Zeru Fesseha nicht von der Hand weisen. «Viele Leute sind wie kleine Kinder, wenn sie hier ankommen», sagt er. «Sie haben womöglich Leute verloren auf der Flucht, in der Sahara oder im Mittelmeer.» Es sei alles anders hier, die Kultur, die Sprache und die Mentalität. Die Schweizer seien auch eher zurückhaltend gegenüber Fremden. «Schlussendlich liegt es aber immer an der Person, ob sie sich integriert und nicht an der Herkunft.»

«Das Ziel ist es, das Image der Eritreer in der Schweiz zu verschlechtern.»

Eine solch differenzierte Betrachtung sucht man bei manchen Schweizer Medien vergeblich. BaZ-Chefredaktor Markus Somm liess sich beispielsweise dazu verleiteten, allen Eritreern eine «schwierige, traurige Zukunft» in «unserem Land» zu prophezeien. Mit Aufmachern wie «10-mal mehr Flüchtlings-Babys aus Eritrea» setzte die grösste Gratiszeitung der Schweiz noch einen drauf und machte noch mehr Stimmung gegen die Ostafrikaner.

Die mit falschen Zahlen, Statistiken und einseitigen Politiker-Statements gespickte «20 Minuten»-Berichterstattung macht Okbaab Tesfamariam vom Eritreischen Medienbund Schweiz wütend. «Politiker und Medien gehen gezielt auf uns los», sagt Tesfamariam. «Das Ziel ist es, das Image der Eritreer in der Schweiz zu verschlechtern.»

Dass Medien Eritreer vorwiegend als Profiteure und «Asylschmarotzer» darstellen, habe konkrete Auswirkungen für seine Landsleute im Alltag. «Wir haben fast keine Möglichkeit, einen Job zu bekommen. Auch solche mit einer B-Aufenthaltsbewilligung haben praktisch keinen Zugang zum Arbeitsmarkt.» Das erschwere die Integration extrem.

Okbaab Tesfamariam kritisiert die Eritrea-Debatte in den Medien.

Eine These der jüngsten «20 Minuten»-Artikel weist Tesfamariam empört zurück, nämlich, dass die eritreischen Immigranten angeblich vorsätzlich viele Babys machen, um sich bessere Bedingungen im Asylverfahren oder bei der Sozialhilfe zu schaffen. «Kinder gehören zu unserer Kultur», sagt er. Aber sicher nicht aus berechnenden Motiven. Zumal die Sozialhilfe ja – wenn überhaupt – ohnehin nur eine kurzfristige Lösung sein könne.

Eine Frage der Glaubwürdigkeit

Was ihn ebenfalls empört: dass Politiker der Schweizer Bevölkerung weismachen wollen, dass sich die Situation in Eritrea verbessert habe. Die habe sich überhaupt nicht verändert, sagt Tesfamariam. Er spricht die Reise der Berner SVP-Grossrätin Sabine Geissbühler an, die sich in Eritrea persönlich davon überzeugen wollte, dass Flüchtlinge die Schweiz unnötig viel kosten. Im «Blick» durfte sie ihre von der Regierung beeinflussten Reiseeindrücke dann ganz ungefiltert wiedergeben – ihr Fazit: halb so schlimm.

«Wir sind keine Wirtschaftsflüchtlinge», sagt der 32-Jährige, der sich in Zürich mit einem integrativen Stadtrundgang für den Austausch zwischen Eritreern und Einheimischen einsetzt. In seinem Heimatland könne man sich weder frei bewegen noch frei äussern.

Zeru Fesseha, der wie Tesfamariam 2008 in die Schweiz kam, ist froh, hier zu sein. «Wir sind zu einer guten Zeit gekommen», sagt er. «Die, die jetzt kommen, haben es schlimm. Wir, die ältere Generation, sind indirekt Schuld daran, weil einige von uns ein schlechtes Vorbild waren.»

Einige vielleicht, aber nicht alle.

Konversation

  1. Vom Roten Kreuz wird „Salute“ angeboten. Das ist ein Programm, wo sich Schweizer mit Flüchtlingen treffen, diese eine Zeitlang begleiten.

    Da mache ich mit. Schon drei mal habe ich Eritreer begleitet. Ein Mann und zwei Frauen – zwei Christen, eine Muslima.
    So konnte ich ein wenig in eine andere Kultur Einblick nehmen. Auch wenn es Wenige waren, die ich begleitet habe, konnte ich doch feststellen, dass das eine ganz andere Kultur ist als bei uns.
    Es verlangt von diesen Menschen einen grossen Schritt, um wirklich bei uns anzukommen. Dazu kommt, dass wahrscheinlich viele von Ihnen eine traumatische Reise hinter sich haben, wo sicher auch welche dem Tod in die Augen sehen konnten.

    Die umliegenden Länder von Eritrea sind muslimische Länder. Dort flüchten vorerst auch viele hin. Weiterreisen nach Europa tun vor allem die Christen, weil sie in den muslimischen Ländern schlecht toleriert werden.

    Meine Erfahrungen mit diesen drei eritreeischen Menschen war sehr durchzogen.

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  2. Ich bin ein Flüchtling aus Afghanistan und nach mehr als 5 Jahren habe ich immer noch einen N-Ausweis!
    Mein Kollege ist auch aus Afghanistan und hatte nach 3 Jahren einen F-Ausweis bekommen. Er nimmt hier in Bern in einer Schule heisst coopera teil. Da meisten SchülerInnen haben B-AUSWEIS und meisten sind aus Eritrea! Die Flüchtlinge mit B-AUSWEIS bekommen Durchschnittlich 1000 CHF pro Monat Taschengeld und Flüchtlinge mit F-AUSWEIS 370 CHF pro Monat!
    Weisst ihr was lächerlich ist? Die Flüchtlinge mit B-AUSWEIS bekommen 10 CHF pro Tag für teilnehmen in der Coopera! Bei den Bewerbungen haben Flüchtlinge mit B-AUSWEIS mehr Chance als die mit F-AUSWEIS!!!
    Dann ihre Aussage ist blöd

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  3. Es braucht diese positiven Vorbilder, die ein anderes und differenziertes Bild der eritreischen Landsleute vermitteln können. Nur so kann die öffentliche Meinung beeinflusst und auch gegenüber den Landsleuten eine Perspektive aufgezeigt werden. Bei den Kosovaren waren dies zum Beispiel die Fussballer. Dieser Bericht ist also ein guter Startschuss …

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  4. Ich als Eritreer finde, dass diesen zwei Männern unsere Vorbild sind. Wir Eritreer sind sehr Motiviert an jedem bereich. Zurück zum Geschichte, „Grund unsere probleme sind Sie die Western. Wenn Sie mit mir Kontakt Aufnehmen wollen, bin parat. Ausgebildete Junge?.
    STOP FAKE NEWS!

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    1. Dem „Westen“ alle Probleme Eritreas in die Schuhe zu schieben ist vielleicht doch etwas übertrieben. Ganz sicher trägt der „Westen“ eine Mitschuld, aber vieles ist auch hausgemacht.

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    2. @HT: Na dann erklären Sie mir mal warum die Schweiz der Grund für Ihre Probleme sein soll?!?
      Wenn Sie schon gut ausgebildet sind, dann fehlen Sie übrigens Ihrem Land, aber wahrscheinlich kommt dann der nächste und wirft uns Braindrain vor, dass heisst Ihr Fehlen wird Ihrem Land Probleme bereiten. Meiner Meinung nach, sollten Sie zurück in IHR Land und dort helfen eine Zivilgesellschaft und eine blühende Wirtschaft aufzubauen. Sofern Sie nämlich nicht unter Schutz der Genfer Flüchtlingskonvention (übrigens eine Erfindung des bösen Westens) stehen haben Sie auch keinen Anspruch hier zu sein! Ich bin überzeugt, dass ich hier die Meinung der Mehrheit meiner Landsleute vertrete. Ich für meinen Teil heisse Sie in der Schweiz nicht willkommen und würde mir wünschen, dass Sie bald nach Hause können und dort ein schönes Leben haben.

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    3. Liebe Frau Arslan
      Es ist Ihr gutes Recht und es zeugt auch von einem gewissen Selbstbewusstsein das Sie Ihre Meinung so öffentlich ausbreiten.
      Aber Sie lehnen sich zu weit aus dem Fenster, wenn Sie, wie an anderer Stelle auch schon, hier wieder sich die Freiheit nehmen im Sinne er Mehrheit zu sprechen.
      Das können Sie vielleicht für Ihren Bekanntenkreis oder Leute deren Meinung Sie kennen tun, aber diese Anzahl dürfte sich in Grenzen halten.
      Ich habe das Gefühl Sie tun das um Ihr Gewissen zu beruhigen, dass Sie ja in der Mehrheit der Bevölkerung aufgehoben sind und somit sicher recht haben.
      Ob die Mehrheit wie Sie denkt, können auch Sie trotz aller Überzeugung nicht beurteilen.

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    4. Herr Stucki, Sie haben absolut recht. Ich weiss nicht ob die Mehrheit tatsächlich meiner Meinung ist oder nicht. Deshalb habe ich auch geschrieben, dass ich „nur“ davon überzeugt bin. Wie Sie, habe ich einen Bekanntenkreis und wie Sie sehe ich dort Meinung. Aber es dürfte Se etwas beunruhigen, dass mein Bekanntenkreis weit weg von dem ist was Sie denken, dass er ist. Und tortzdem herrscht auch dort ein sehr grosser Vorbehalt gegenüber Menschen welche hier illegal Einreisen und Ansprüche stellen welche nach GFK nicht zustehen. Und weil mein Bekanntenkreis nicht so weit rechts ist wie sie denken kam ich zur Überzeugung, dass meine Ansicht wahrscheinlich mehrheitsfähig ist. Zudem muss ich mein Gewissen in keinsterweise beruhigen. Ich bin einfach ehrlich zu Menschen welche ich hier im Land nicht wünsche. Ich bin mir auch durchausbewusst, dass andere (Sie etc.) dies anders sehen. Ich bin aber der Meinung, dass wir, die wir hier leben und Bürger sind, uns aussuchen dürfen wer her kommen darf und wer nicht, solange wir uns an unsere Verpflichtungen gemäss GFK halten! Und Personen wie HT welche uns unbegründet Vorwürfe macht, Ansprüche stellt müssen wir nur erdulden wenn Sie auch wirklich im Sinne der GFK schutzbedürftig sind. Und selbst dann gibt uns das internationale Recht ganz andere Möglichkeiten im Umgang mit solchen Menschen als wir es derzeit praktizieren. Dazu gab es einmal ein sehr interessantes Interview im Echo der Zeit mit einem Rechtsprofessor bezüglich int. Asylrecht….

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    5. Frau Aslan
      Danke für Ihre Antwort.
      Sie haben ganz andere Gedankengänge als ich.
      Ich hab mir in keinster Weise vorgestellt, dass Sie einen Rechten Bekanntenkreis haben oder wie Sie schon wieder reden, von einem Bekanntenkreis den ich mir vorgestellt habe.
      Ich hab KEINE Vorstellungen von Ihrem Bekanntenkreis ob rechts oder links oder was auch immer.
      Offensichtlich haben Sie sich eine solche Meinung über mich gebildet,
      Ich persönlich finde es schade, denn das führt doch nur zu Vorurteilen und katalogisieren einen Menschen der er vielleicht gar nicht ist.
      Apropos links rechts um bei Ihren Vorstellungen zu bleiben.
      Es gibt und ich kenne ein paar davon, die eher links sind, bei Asylfragen aber in Ihrem Sinn ticken.
      Das kann man nun nun wirklich nicht einfach in dieses Schema pressen.
      Ausser vielleicht z.B. Herrn Aebi der nach Eritrea reisst und dann mit der Lösung in der Hand zurückkommt. Das er halt jetzt ziemlich rechts ist, kann ja auch Zufall sein. Ich glaube aber eher es ist sein übersteigertes Sebstbewusstsein das daran schuld ist.
      Die Migration ist glaub ich ein Thema das uns alle zur Zeit überfordert, glaubhafte, machbare und menschlich vertretbare Lösungen hab ich noch keine gehört.

      PS: Zur Information. Zu meinem Bekanntenkreis und sogar Freundeskreis gehören auch SVP, LDP und FDP Wähler. Mag sein dass der eher linke Anteil überwiegt.
      Doch nur mit Personen zu diskutieren oder Meinungen auszutauschen, die meiner Meinung sind, ist langweilig und bringt nichts.
      Ich wünsche Ihnen noch einen schönen und sonnigen Mittag.

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  5. Es stellt sich hier nur noch die Frage, weshalb alle diese Eritreer nicht nach Aethiopien ausgewandert sind. Dort gibt es bereits eine grosse Eritreergemeinde und auch die dortigen Behörden arbeiten daran, deren Lebenssituation zu verbessern.

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    1. Eritrea ist der historische Feind von Äthiopien und gehörte bis 1991 sogar zu diesem Land – nach 30 Jahren Unabhängigkeitskrieg. Es kommt nicht von ungefähr, dass dir Bürger scharenweise zum Militärdienst eingezogen werden. Eritrea ist nach wie vor mit Äthiopien verfeindet. Daher ist es leicht nachvollziehbar, dass die meisten Eritrea es vorziehen, nicht in dieses Land zu flüchten und ein besseres Leben in Europa vorziehen.

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  6. Leider sind die Vorurteile gross, und fake news eine Standard Strategie gewisser Medien! Es ist leider Teil der Demokratie, und Teil eines politischen Spiels, um mehr Stimmen zu fangen! Ohne TaWo würde ein Gegengewicht zu Besoiel zur Baz fehlen, was es schwieriger machen würde, sich eine realistische Meinung bei gewissen Themen zu bilden! Danke

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  7. Die Eritreer sind natürlich schon gefährlich!
    Knackig braun gegenüber so einem mitteleuropäischen Bleichling, und dann auch noch freundlich, … da könnte schon so manche Frau auch von hier schwach werden.
    Der mitteleuropäische Bleichling kann dann nur noch „d’Fuscht im Sack“ machen.
    Und so manchem mitteleuropäischen Bleichling behagt natürlich dann gar nicht, wenn die Kinder seiner Nachbarn dann so „cafe au lait“ sind.
    Da kommen dann wirklich echte Rassefragen auf….!
    Und wenn dann diese „cafe au lait“-Farbigen dann es beruflich auch noch zu etwas bringen, gar studieren….!
    Das kann, nein das darf man sich gar nicht vorstellen!

    Jagut, so ein etwas weniger bleicher Bundesrat wäre hier ja auch einmal fällig, so wie im grossen Vorbildland der Schweiz, den USA schon passiert mit ordentlichem Erfolg (wenn man dessen Nachpräsident sich anguckt)!

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  8. Der Mensch btraucht einfach ein Feindbild um von seinen eigenen Unzulänglichkeiten abzulenken.
    Früher in Gotthelfs Zeiten waren es Familienmitglieder und Nachbarn.
    Als man sich dann etwas weiter orientierte waren es die Nachbardörfer etc.
    Vor ca. 50-60 Jahren waren es die Italiener und Portugiesen etc. Fragen Sie mal einen Italiener aus jener Zeit wie er damals behandelt wurde.
    Gott sei Dank kamen dann die Leute von Srilanka, damit hatte man ein neues Objekt.
    Beim Zerfall von Jugoslawien hatte man wieder ein neues Feindbild gefunden, das bis vor kurzer Zeit anhielt, die Kosovaren…
    Dank der Eritrear redet heute kaum mehr jemand von Ihnen, denn jetzt hat man ja die ganz schlimmen gefunden.
    Diejenigen die unser Sozialsystem ausbeuten, Ferien machen auf unsere Kosten und uns damit das Geld wegnehmen, mit dem wir sonst einen neuen SUV oder Mercedes kaufen könnten.
    Herr Aeschi hat doch ganz klar dargelegt dass alle Eritraer Schmarotzer sind und Eritrea ein Land ist, indem fast alles zum Besten bestellt ist, man könne ohne weiters alle zurücksenden, kein Problem. Der Möchtegern Bundesrat zeigt unseren Behörden wie man’s machen muss.
    Keine Angst es kommt der Tag, an dem ein neues Objekt am Horizont auftaucht und man den Eritrearn attestiert dass sie sowas nie gemacht hätten…
    Migration gibt es seit Anbeginn der Menschheit und wird es immer geben.
    Leider gibt es auch das Feindbild seit Anbeginn der Menschheit und wird es immer geben.
    Krieg ist für viele ein notwendiges Übel (vielleicht ein Steckenpferd) das einfach dazugehört und leider wird es auch das immer geben.
    Ohne Feindbild ist der Mensch nicht fähig zu leben, da er mit sich selbst NIE zufrieden ist, die Fehker aber nicht bei sich sieht sondern beim andern.

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    1. In einem ist die Schweiz dann aber schon besonders: Besonders viel Angst und besonders einfach, den Schweizern Angst zu machen,
      …. was BaZ & Co. gut beherrschen!

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    2. In etwas anderem ist die Schweiz auch besonders: Besonders viel Naivität und besonders naiv was die wahren Migrationsgründe sind.

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    3. Ja und das traurige daran ist, dass es dann zu einem offenen Schlagabtausch führt, siehe Charlotteville.
      Und das noch mit versteckter Unterstützung der Regierung.
      Da alles was in den USA passiert, etwas später auch bei uns als opportun gilt…
      Das weitere überlass ich ihnen

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    4. War eigentlich als Antwort auf die Angstmacherei von M Cesna gedacht, nicht auf die sogenannte Naivität, die ja aus der Angst entsteht

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    5. Alles wahrscheinlich richtig, was Sie da schreiben, Herr Stucki.
      Und trotzdem ist es nicht die Lösung, dass diese Menschen zu uns kommen. Wir können ja gar nicht alle aufnehmen. „Unser Land“ ist dazu schon flächenmässig viel zu begrenzt. Andere Lösungen müssen her und zwar schnell.

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    6. Herr Hauptmann
      Selbstverständlich haben Sie recht und braucht es eine Lösung, doch haben Sie anstelle von Mauern, Stacheldraht, Armee an die Grenze, was zwangsläufig Erschiessungen führt, haben Sie schon von brauchbaren Ideen gehört?

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    7. Eritrea ist der historische Feind von Äthiopien und gehörte bis 1991 sogar zu diesem Land – nach 30 Jahren Unabhängigkeitskrieg. Es kommt nicht von ungefähr, dass die Bürger scharenweise zum Militärdienst eingezogen werden. Eritrea ist nach wie vor mit Äthiopien verfeindet. Daher ist es leicht nachvollziehbar, dass die meisten Eritrea es vorziehen, nicht in dieses Land zu flüchten und ein besseres Leben in Europa vorziehen.

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