Prattler Asylbetreuungs-Unternehmen wird schlafend reich

550 Franken im Monat für ein Bett in einem Massenschlag – die Prattler Firma ABS holt sich Geld, wo es eigentlich keines gibt. 

Teure Mieten für Flüchtlinge in der Zivilschutzanlage Würenlos. (Bild: Nils Fisch)

Vorläufig aufgenommene Flüchtlinge dürfen sich von Gesetzes wegen selbst eine Wohnung suchen. Für Nazari Juma Khan gilt das offenbar nicht, wie das «Regionaljournal Basel» berichtet. Der 25-jährige Afghane hat zwar eine 30-Prozent-Stelle bei Ikea, verdient mit 1000 Franken monatlich aus Sicht der Behörden aber zu wenig, um eine eigene Unterkunft bezahlen zu können.

Deshalb muss sich Khan in Würenlos (AG) einen Massenschlag in einer Zivilschutzanlage mit 23 anderen Asylsuchenden teilen – und das für 550 Franken pro Monat. «Wucherpreis», urteilt Patrizia Bertschi vom Verein «Netzwerk Asyl Aargau». «Gerechtfertigt», erwidert dagegen die Betreiberin der Anlage, die Firma ABS mit Sitz in Pratteln: Immerhin habe es eine Küche und einen Aufenthaltsraum.

«Regionaljournal Basel»: 550 Franken Miete für ein Bett im Zivilschutzbunker

Konversation

  1. Reich werden?
    Da müssen Sie was anderes machen!
    Leute im Asylbereich haben eine Flucht hinter sich und sind daher meist nicht ganz gesund, eher psychisch etwas schwieriger zu handeln als „Swiss-Normalos“ (Ausgenommen Skinis, Braunis und 200%-Eidgenossen vielleicht).
    Daher muss auch die Einrichtung eher vandalensicherer sein als üblich.
    Ansonsten kostet heute ja schon ein Zimmer in der Gegend Basel so um 500 SFr., siehe Studentenprobleme!
    Von der Seite ist der Titel eine billige, vielleicht sogar böswillige Unterstellung.
    Der Autor sollte am Sonntag nicht zuviel Blocher-TV gucken, sondern ab und zu in die Kirche gehen. Dort wird teilweise etwas anderes erzählt.

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  2. Asylindustrie – da lässt sich richtig viel Geld verdienen. Firmen die Kantone abzocken, Extrem viele Ärzte, Therapeuten, Sozialarbeiter und ganz viele Anwälte die da kräftig mitverdienen. Für vielen von denen sind die Migranten ein Segen.

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    1. Bitte nicht jede Wurst fressen, die einem einer hinwirft!

      Nicht jeder, der eine Wurst hinwirft, ist ein guter Mensch.

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  3. Das ist doch eine schwei….nische/zerische Tradition! Den Schwachen schwächen, den Starken stützen! Den Armen plündern, den Reichen vollstopfen! Von Solidarität und Menschlichkeit reden, im Falle der Firma ABS schreiben! Und die Politik segnet alles ab! Pfui Teufel!

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  4. Das sind doch erschwingliche Mieten 😉 Das wäre doch auch eine günstige Wohnvariante für Basel 🙂

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