Roche-Türmchen, Kultur-Krönchen, ein Glanz-Törchen und fehlende Hilfe für Flüchtlinge

Was läuft in der Region? Unsere tägliche Übersicht über die lokalen Geschichten.

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Die Roche darf sich ausbreiten – Rekurse sind vom Tisch

  • Die Roche kann ihr Areal wunschgemäss bebauen.
  • Gegen den Bebauungsplan für das Nordareal des Pharmakonzerns im Wettsteinquartier sind keine Rekurse eingegangen.
  • Die Regierung verspricht den Anwohnern während der Bauzeit, wo nötig, Massnahmen zu ergreifen, um die Lebensqualität im Quartier zu erhalten.
  • Der markanteste der neuen Bauten wird ein 205 Meter hoher Turm sein. Vier weitere Türmchen entstehen mit unterschiedlichen Höhen von 16, 28, 72 und 132 Metern nebenan. Und so wird das gemäss Roche aussehen:

Keine Einsprachen gegen Roche-Bebauungsplan

Heisses Thema, lauwarme Ideen – die Pläne der Regierungspräsidium-Kandidierenden für die Kultur

Die drei Kandidierenden für das Regierungspräsidium – Elisabeth Ackermann (ein Porträt), Martina Bernasconi (ein Porträt) und Baschi Dürr (ganz frisches Porträt) – haben an einem Anlass im Literaturhaus Basel Fragen zu ihren Plänen in der Kulturpolitik beantwortet. Das Fazit von Kulturredaktor Marc Krebs: Kaum jemand wagte sich auf die Äste hinaus. Das Literaturhaus Basel verliess man ohne das Wissen, wen man wählen müsse, und vielmehr mit der Frage: 

Wer ist das kleinste Übel für die Kulturkrone?

Flüchtlingshilfe ist out

  • Im Sommer 2015 entstanden viele private Hilfsorganisationen für Flüchtlinge. Helfer standen Schlange, um ihren Beitrag zu leisten.
  • Die Euphorie hat sich gelegt, sagt Fabiola Bloch, Präsidentin von «Baselhilftmit», gegenüber dem «Regionaljournal» von SRF.
  • Traurig ist sie darüber nicht nur: Die Leute, die jetzt noch dabei seien, würden nicht so schnell abspringen. Helfer sind dennoch erwünscht.
  • Denn geholfen wird immer noch: hier und vor Ort. 
  • Was allerdings fehlt, sei Ware – und ein neuer Raum für das Depot.  
  • Das «Regionaljournal» mit einem Bericht über die praktischen Probleme eines Hilfswerkes:

Flüchtlingshilfe in Basel: der Hype ist vorbei

Apropos: Helfen ist wichtig – auch wenn es manchmal nicht gesetzeskonform ist, schreibt Knackeboul

Engagierte Flüchtlingshelfer landen heute im Gefängnis, weil sie unmenschliche Gesetze brechen. Dabei sind sie die Helden der Geschichtsschreibung von morgen, schreibt Knackeboul und erklärt warum:

Wir dürfen den Retter nicht zum Schlepper machen

Chilli con Carne und Klischees in der Steinenvorstadt

  • In der Steinenvorstadt stehen sich bald zwei Gastroketten mit ähnlichem Konzept auf den Füssen: Gegenüber vom «El Mexicano» macht das «Desperado» auf.
  • Das Konzept: Eine Küche, die sich mexikanischer gibt, als sie ist. Authentischer als das eher texanische Essen ist die Tequilla-Auswahl, schreibt Michel Schultheiss.
  • Mexiko-Kenner Schultheiss hat mit beiden Konkurrenten und mit dem Wirteverbandspräsident gesprochen. Fazit: Trotz Konkurrenz gebe es die Möglichkeit, dass beide Restaurants bestehen. 
  • So oder so: Die «Steine» profitiere davon – sind alle überzeugt.

Die «Steine» wird zur Tex-Mex-Meile

Die Schweiz hat den Europameister geschlagen!

Auch wenn die Euphorie es nicht vermuten lässt, die Schweiz hat am Dienstagabend Portugal 2:0 besiegt – den Europameister notabene. Wem das noch nicht zur Freude reicht: Breel Embolo hat ein Tor geschossen – und der Ex-Basler verspricht: «Wir haben noch viel Luft nach oben.»

Und weil es schön ist, hier die besten Szenen vom Spiel:

Konversation

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