Scharfe Karossen, kritische Worte und giftige Wanderer

Was läuft in der Region? Unsere tägliche Übersicht über die lokalen Geschichten.

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Was die Parteien an der Spitalfusion kritisieren

Die beiden Basel schaffen eine gemeinsame Spitalgruppe. Die Ausgestaltung kommt allerdings nicht gut an. Die Kritikpunkte der Parteien:

  • BastA! und LDP kritisieren, dass Baselland und Basel-Stadt gleich viel Mitsprache in der Spitalgruppe haben, obwohl Basel-Stadt einen höheren Eigenkapitalanteil trägt – rund 70 Prozent.
  • Die BastA! findet dieselbe Regelung «unausgewogen und in Anbetracht der Sparpakete des Nachbarkantons sowie stetiger Quersubventionierungen ein gefährliches Unterfangen». Basel-Stadt könne so «bei den eigenen Spitälern nichts mehr selbstständig bestimmen».
  • Die SP Basel-Stadt kritisiert indes, dass Basel-Stadt mehr Umsetzungskosten tragen müsse, während Baselland mehr von den Einsparungen profitiere.
  • Auch die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft steht in der Kritik, weil das ein Schritt in Richtung Privatisierung sei.
  • Die BastA! erachtet dies als gefährlich: «Auch wenn es mit der Bezeichnung ‹gemeinnützig› vertuscht werden soll, ist eine Aktiengesellschaft eine private Unternehmensform, deren Kernziel nicht mehr nur die gesundheitliche Versorgung der Menschen, sondern das Erwirtschaften von Profit ist.»
  • Lukas Engelberger bestreitet dies, wie er im TagesWoche-Interview erklärt.
  • Für die SVP Basel-Stadt wäre eine Privatisierung hingegen wünschenswert.

Spitalfusion reisst neuen Graben zwischen Stadt und Land

Den Fusionsplänen gar nichts abgewinnen kann der Gesundheitsökonom Willy Oggier, er sagt im Interview mit der «bz basel»:

«Das ist Etikettenschwindel – ich bin sehr enttäuscht»

Und welche Partei vertritt Ihre Meinung? Heute: Mehr Überwachung von FCB-Fans

723 Kandidatinnen und Kandidaten buhlen um Wählerstimmen für die 100 Sitze im Basler Grossen Rat. 60 Prozent der Kandidatinnen und Kandidaten für den Grossen Rat des Kantons Basel-Stadt haben die Fragen beantwortet wie: Wollen Sie eine Erhöhung des Rentenalters? Sollen Firmen dazu verpflichtet werden sich an Tagesstrukturen zu beteiligen? Soll das Ausländer-Stimmrecht auf kantonaler und kommunaler Ebene eingeführt werden?

Oder auch: Soll an grossen Sportveranstaltungen die Überwachung und Kontrolle der Zuschauer verschärft werden (z.B. mehr mobile Videoteams der Polizei, strengere Kontrollen rund ums Stadion)?

Die Antworten ergeben eine Übersicht, welche Haltung die einzelnen Politiker zu einzelnen Themen einnehmen (ein sogenannter Smartspider). Für Sie heisst das: Sie können vergleichen, welcher Politiker am ähnlichsten tickt wie Sie. Wie das geht? Hier erfahren Sie alles.

Und so denken die einzelnen Parteien zur Frage über die FCB-Fans. Na, wer steht da auf Ihrer Seite? 

 Diese Politiker wollen FCB-Fans «verschärft» überwachen

Der neue Kunstmuseums-Direktor glaubt nicht an eine Privatisierung der Museen

  • Josef Helfenstein hat sich am Donnerstagabend dem Publikum vorgestellt. Und klar gemacht: Der neue Direktor des Kunstmuseums macht es nicht gleich wie sein Vorgänger. 
  • Helfenstein zeigte sich ansonsten umgänglich und offen, auch wenn selten ein Lächeln über sein Gesicht zog und er eher ernst wirkte.
  • Er sprach von der grossen Ehre, «dieses wunderbare Haus führen zu dürfen».
  • Er lobte Basel («Basel ist herrlich – meine Frau und ich sind jeden Abend im Rhein!») und die Basler («Die Verankerung des Kunstmuseums in der Stadt beeindruckt mich sehr»).

Das plant der neue KuMu-Direktor

Sie gehen gerne Wandern? Warum Sie über Ihre Multifunktionskleidung nachdenken sollten, erklärt Professorin Friederike von Wedel-Parlow

Heute eröffnet die Ausstellung «Next Generation» der Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW. Dort zeigen Absolventinnen und Absolventen aus Industriedesign, Innenarchitektur oder Mode-Design ihre Abschlussarbeiten. Am Sonntag hat Designerin und Professorin Friederike von Wedel-Parlow einen Auftritt. Ihr Kernthema: nachhaltige Mode. Im Interview mit der TagesWoche sagt sie Sachen wie diese: 

Das komplette Interview:

«Die Ökomode muss weg vom Müesli-Image»

Apropos Ökologie: Autos können einen auch total in den Bann ziehen

Kaum ein Nutzobjekt gibt so viel Gesprächsstoff wie das Auto: Drecksschleuder oder absolutes Muss, Platzräuber oder Designobjekt – aber auch: schön oder hässlich. Aktuell lässt sich an der «Auto Basel» streiten. Bis Sonntag sind über 350 Neuwagen von 41 Marken zu sehen – oder eher zum Abtauchen bereit. Warum?

Mit den Worten unseres Fotografen: «Unglaublich! Ob Familienkutsche oder Sportwagen – die Männer sind total gebannt und vergessen alles darum herum.» Den Beweis in Bildern gibts hier:




Fummeln, streicheln und den Hintern gaaanz genau anschauen – hier erlaubt

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