Schlaflos? So liegen Sie schöner wach

Liebe Schlaflose, diese Ratschläge sind nur für Sie. Sie schlafen damit vielleicht nicht besser, aber Sie machen sich so weniger fertig. 

Wie man sich bettet, so liegt man – daneben. (Illustration: Hans-Jörg Walter).

Keine Sorge, das hier wird kein Artikel, der Ihnen vorbetet, dass Sie unbedingt mehr schlafen sollen. Von solchen Artikeln gibt es schon genug.

Lesen Sie dazu: «Schlafen Sie schlecht? Kein Wunder»

Das hier ist ein Artikel für die armen Seelen, die nachts wachliegen und sich dafür fertigmachen. Weil sie denken, dass jeder andere super schläft und am nächsten Tag fröhlich und erholt im Büro auftaucht, während sie selbst nicht wissen, was tiefer im Keller ist: ihre Laune oder ihre Leistungsfähigkeit.

Liebe Schlaflose, mit diesen Tipps schlafen Sie nicht garantiert besser, aber Sie ertragen Ihre Schlaflosigkeit besser.

Tipps: So besänftigen Sie den Schlafwächter in sich

  • Je mehr Sie der Schlaflosigkeit Beachtung schenken, desto wachsamer wird Ihr Gehirn im Schlaf.
  • Reden Sie deshalb nicht übers Schlafen, nicht mit Ihrem Partner, nicht mit Ihrer besten Freundin.
  • Überwachen Sie Ihren Schlaf nicht mit Apps, die vermeintlichen Helfer können Schlaflosigkeit begünstigen.
  • Dasselbe gilt für Eltern eines schlaflosen Kindes: Machen Sie kein grosses Drama um die Schlafgewohnheiten Ihres Kindes, sein Körper holt sich seinen Schlaf schon. Sonst lernt es früh, wie problembehaftet Schlafen sein kann.
  • Gehen Sie erst ins Bett, wenn Sie müde sind.
  • Und setzen Sie sich nicht unter Druck: Sie müssen nicht sofort einschlafen, denken Sie eher, dass Sie sich ein bisschen Ruhe gönnen möchten.
  • Wenn Sie in der Nacht aufwachen, denken Sie daran: Das ist völlig normal und passiert vielen Menschen.
  • Wenn Sie nachts nervös und besorgt wachliegen, stehen Sie auf und lesen Sie oder bügeln Sie Wäsche, bis Sie wieder müde oder etwas entspannter sind.

Konversation

  1. Es scheint dass es entweder zuviele Journalisten gibt oder dass sie nicht mehr wissen was sie schreiben sollen. Sie zitieren ja den Tagi, die NZZ, den Beobachter.
    Dasselbe geschieht doch mit Krankheiten. Jeden Tag kann man in den verschiedensten Blättern lesen was krank macht was man tun und lassen sollte,etc.
    Das förfert doch genau den Tunnelblick, den Sie ansprechen. Kaum tut es irgendwo ein bisschen weh, sitzt man schon am PC und studiert die einschlägigen Beiträge und wird dadurch tatsächlich krank.
    Ich würde vorschlagen wiefer mal Beiträge zu schreiben wie man LEBEN kann. Vielleicht bekommen wir dann auch einen Lebenstunnelblick und die Erkenntnis kommt űber uns dass es eigentlich viel schöner und besser ist sich den positiven Seiten des Lebens zu beschäftigen

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