So viele Grippefälle wie noch nie

Viele liegen derzeit wegen der Grippe flach. Das Universitätsspital Basel verzeichnet so viele Fälle wie noch nie – und geht davon aus, dass der Höhepunkt noch nicht erreicht ist.

Die Grippewelle hat Basel fest im Griff.

(Bild: Hans-Jörg Walter)

Viele liegen derzeit wegen der Grippe flach. Das Universitätsspital Basel verzeichnet so viele Fälle wie noch nie – und geht davon aus, dass der Höhepunkt noch nicht erreicht ist.

In der Schweiz sind viele mit einer Grippe ins neue Jahr gestartet: Auch in Basel ist die Infektionskrankheit weit verbreitet. Das Universitätsspital Basel verzeichnet so viele Grippefälle wie noch nie. «Allein vergangene Woche gab es bei uns 93 bestätigte Grippefälle. Das ist ein absoluter Spitzenwert und bereits mehr als zu diesem Zeitpunkt im Rekordjahr 2015», sagt Sprecherin Sabina Heuss.

Damals verzeichnete das Unispital insgesamt bei 503 ambulanten und stationären Patienten eine Influenza. 292 Patienten mussten hospitalisiert und isoliert werden. Elf Personen kamen 2015 im Unispital wegen der Grippe ums Leben.

Das Unispital geht nicht davon aus, dass sich die aktuelle Situation schnell beruhigen wird. Es rechnet auch in dieser Woche mit ebenso vielen Grippefällen – wenn nicht sogar mit einer Zunahme. Reagiert hat das Spital bereits. So seien die Schichten in der Pflege «rund um die Uhr verstärkt» und die Öffnungszeiten des mikrobiologischen Labors verlängert worden, sagt Heuss.

Laut Heuss sei die Grippewelle dieses Jahr vier bis sechs Wochen früher ausgebrochen als üblich. «Vor allem über die Festtage hat es viele erwischt.» Gemäss dem Bundesamt für Gesundheit ist die aktuelle Phase erst der Anfang der Grippewelle. Die Häufigkeit von Neuerkrankungen sei ansteigend (mehr dazu).

 

Konversation

    1. @ Hr. Kurz:
      Ja, wenn die Grippe einem das letzte Bisschen noch verfügbare Lungenkapazität auch noch beschneidet, wenn der tiefe Blutdruck einen schön umfallen lässt und man sich dabei dann den berühmten Schenkelhals bricht oder nach dem Virus sich die Bakterien im Körper vermehren….
      oder die Kinder keine Zeit haben und auch der Spitex überfordert ist.

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    1. @ Hr. Kurz:
      Mal versuchen? Das Serum ist wenig haltbar und daher nur kurzzeitig verfügbar. Leichter dürfte man einen Wasserball bekommen!

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