Theaterplatz: Polizei gibt Entwarnung – Experten stellen verdächtigen Koffer sicher

Der verdächtige Koffer auf dem Basler Theaterplatz konnte sichergestellt werden. Zürcher Sprengstoffspezialisten ist es gelungen, den Koffer zu öffnen und den mutmasslichen Zündmechanismus unschädlich zu machen.

Entwarnung auf dem Theaterplatz: Die Sanität zieht ab. (Bild: Dominique Spirgi)

Der verdächtige Koffer auf dem Basler Theaterplatz konnte sichergestellt werden. Zürcher Sprengstoffspezialisten ist es gelungen, den Koffer zu öffnen und den mutmasslichen Zündmechanismus unschädlich zu machen.

Entwarnung auf dem Basler Theaterplatz. Den Zürcher Sprengstoffspezialisten ist es gelungen, den verdächtigen Koffer zu öffnen und den Zündmechanismus vom mutmasslichen Sprengstoff zu trennen.

Noch nicht klar ist, ob es sich um eine Attrappe oder um echten Sprengstoff gehandelt habe, teilte die Einsatzleitung mit. Der Koffer wird von den Experten des Wissenschaftlichen Dienstes der Zürcher Stadtpolizei untersucht. Untersuchungsergebnisse wurden auf Montag in Aussicht gestellt. Noch am Abend wurde auch der Tatort nach Spuren abgesucht.

Verdächtige Drähte und Klebeband

Am späten Freitagnachmittag war das Gebiet um den Theaterplatz grossflächig abgesperrt worden – wegen eines «verdächtigen Objekts», das kurz nach 16 Uhr entdeckt worden war.

Ob die Situation auf dem Theaterplatz effektiv gefährlich gewesen war oder ob es sich lediglich um einen Fehlalarm gehandelt hat, ist gemäss Polizei noch unklar.

Beim verdächtigen Objekt handelte es sich um einen herrenlosen, schwarzen Kunstlederkoffer, der in den Rabatten neben dem Tinguely-Brunnen von einem Passanten aufgefunden worden war. Laut René Gsell, Sprecher der Staatsanwaltschaft, bestand der begründete Verdacht, dass es sich um einen Sprengsatz gehandelt haben könnte: Im Koffer seien Drähte und Klebeband entdeckt worden.

Vor Ort befand sich ein Grossaufgebot der Polizei, Sanität und Feuerwehr standen zum Einsatz bereit. Am Abend waren auch Regierungspräsident Guy Morin und Polizeidirektor Baschi Dürr vor Ort eingetroffen.

Nach Absicherung des Platzes mit Metallplatten setzte ein Spezialkommando der Zürcher Kantonspolizei einen Roboter ein, um den mutmasslichen Zünder im Koffer mit Wasserdruck zu entschärfen. Um 19.40 Uhr war auf dem Theaterplatz ein Knall zu hören – der Wasserschuss des Roboters. 

Premiere von «Così fan tutte» verschoben

Der gesamte Steinenberg und die Theaterstrasse waren stundenlang abgesperrt. Der Kunsthalle-Garten wurde evakuiert und abgeriegelt. Ein Bankett für 100 Personen habe kurzfristig in die Brasserie im Bahnhof gezügelt werden müssen, sagte der Wirt gegenüber der TagesWoche.

Auch der Zugang zum Theater Basel war gesperrt. Die Premierenstart der Oper «Così fan tutte», inszeniert von von Calixto Bieito, musste auf später am Abend verschoben werden. Das Publikum soll offenbar über den Hintereingang Zutritt zum Theater erhalten haben. Später wurde auch der Haupteingang geöffnet

Die Situation rund um den Theaterplatz hatte am Freitagabend auch Folgen für den öffentlichen Verkehr: Dieser war in der Basler Innenstadt zeitweilig vollständig zum Erliegen gekommen. Gegen 20.30 Uhr herrschte fast wieder Normalbetrieb.

Die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt hat ein Verfahren wegen Schreckung der Bevölkerung und möglichen weiteren Delikten eingeleitet.


Medienmitteilung der Basler Staatsanwaltschaft auf der Rückseite dieses Artikels.

Konversation

  1. Em Bäscheli siny ville Polizischte
    Gnyege grad zem Studänte usemischte
    Doch schynts z’gläbbere denn emole
    Mues er d Schuggerei vo Ziryy hole 🙁

    Oh Bäscheli, oh Bäscheli
    Blyb dehey bym Wäscheli
    Und tue doch wyter,ohny z mugge
    S Farbige use und s Wysse ynedrugge

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  2. @pdp: Heute gehen Sie mir eindeutig zu weit und ich will dies auch nicht mehr tolerieren. Man beschimpft niemanden mit wie er oder sie aussieht, auch wenn man die grössten Differenzen hat. Es gibt dazu eine bezeichnende Geschichte im biblischen Alten Testament über den Propheten Elisa, die Sie mal nachlesen sollten: 2 Könige 2, 23.

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    1. @Westdijk
      wir haben eine freie meinungsäusserung. beachten sie ich habe nicht glaze geschrieben
      so etwas verbitte ich mir- dass sie mich dauernd anmosern ist voll daneben,
      aber eben hier dürfe nur nette blabla kommentare geschrieben werden, ansonsten
      wir man rausgeekelt- schämen sie sich, leider werde ich wieder gelöscht obwohl
      sie der urheber von streitereien sind, welche hier niemand interessieren und dies
      bei ihrem beruf.
      @ Dinu Marsson, hats auf den punkt gebracht

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    2. Lieber Herr «Pubol». Ich wiederhole mich hier gerne noch einmal. Wir schätzen auf dieser Seite Debatten, die etwas zum Thema beitragen. Wir möchten keinen Austausch von Gehässigkeiten und keine beleidigenden Angriffe – das ist langweilig für alle anderen Mitglieder. Ich möchte Sie bitten, sich zu mässigen. Vielen Dank.

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  3. wenn wir in Basel- Zürcher brauchen zeigt dies,
    die mankos und die unfähigkeit des departementes
    mit dem FDP glatzkopf, welcher zu viel verdient
    und wir noch steuern bezahlen müssen.

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    1. Danke für diese differenzierte Kritik an den politischen Verhältnissen im Kanton Basel-Stadt! Ihre Ausführungen haben mir die Augen geöffnet für die Hintergründe der aktuellen politischen Misere. Bitte bereichern Sie uns weiterhin mit Ihren Beiträgen.

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    2. @Dependenz
      unter menschenwürde verstehen Sie offenbar, wenn
      die mannen des Herrn, gegen kunststudenten
      mit pappteller vorgehen…etc.

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    3. mein herzliches beileid. leben sie wohl in ihrem kleinen himmlischen glück der beleidigungen. ich tanze lieber fröhlich in der hölle mit freunden.

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    4. Liebe Herren «Pubol» und «Dependenz. Wir schätzen auf dieser Seite konstruktive Debatten, die etwas zum Thema beitragen. Es scheint sich hier erneut ein Austausch kleiner Gehässigkeiten anzubahnen – das ist nicht sinnstiftend und langweilig für alle anderen Mitglieder. Aber das wissen Sie ja. Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie dieses Pingpong beenden würden. Vielen Dank!

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