Tiefe Wahlbeteiligung, heisse Pilze und ein Superstar, der vor einer Basler NGO einknickt

Was läuft in der Region? Unsere tägliche Übersicht über die lokalen Geschichten.

(Bild: Hans-Jörg Walter)

Was läuft in der Region? Unsere tägliche Übersicht über die lokalen Geschichten.

Nicht-Wähler kommen in Basel ungeschoren davon

  • Am Sonntag droht ein Rekordtief bei der Wahlbeteiligung.
  • 25,8 Prozent der Wahlcouverts trafen bis Dienstag bei der Staatskanzlei ein. Das sind weniger als 2008, dem Jahr mit der tiefsten Wahlbeteiligung seit 1980.
  • Der Grosse Rat debattierte am Mittwoch über Möglichkeiten, die Wahlbeteiligung zu erhöhen. Der Regierungspräsident Guy Morin lehnte eine Stimmabgabepflicht ab, da fast alle Kantone, die eine solche Pflicht einführten, diese wieder abschafften, berichtet das «Regionaljournal Basel».
  • In Schaffhausen gibt es noch eine Stimmabgabepflicht. Wer dort nicht wählt, muss sechs Franken Busse zahlen.

Droht eine rekordtiefe Wahlbeteiligung?

Restaurants sollen draussen wieder Heizpilze aufstellen

  • Heizstrahler für den Aussenbereich von Restaurant sind in Basel-Stadt seit 2009 verboten.
  • Bald wird das Energiegesetz geändert. Der Gewerbeverband hat deshalb bei der Energiekommission angeregt, das Verbot zu lockern, schreibt die «Basler Zeitung».
  • Im neuen Energiegesetz soll es jedoch heissen, dass nur Biogas verwendet werden darf. Solches Gas ist, wie die BaZ herausfand, auf dem Markt aber nicht erhältlich.

Heizpilze sollen wieder erlaubt werden

Leonardo DiCaprio nimmt den Bruno Manser Fonds ernst

  • Im August schrieb der Bruno Manser Fonds einen offenen Brief an Leonardo DiCaprio, indem die Basler NGO den Superstar dafür anprangerte, dass eine Organisation seinen Film «The Wolf of Wall Street» mit gestohlenem Geld unterstützte.
  • Nun reagiert DiCaprio auf die Kritik. Sein Management schreibt in einer Stellungnahme, man werde das Geld «so bald wie möglich» zurückzahlen, falls die Vorwürfe stimmten.
  • Für den Bruno Manser Fonds ist das eine Überraschung und ein «grosser Erfolg».

DiCaprio gibt Druck von Basler Umweltschützern nach und will Millionen zurückzahlen

Amokalarm an Basler Schulen

  • Basel-Stadt rüstet seine Schulen seit 2013 mit speziellen Alarmsystemen aus, für den Fall, dass sich ein Amoklauf ereignet.
  • Der Alarm unterscheidet sich vom Brandalarm, da bei diesen Ereignissen komplett andere Verhaltensweisen gefordert sind.
  • In Baselland sind noch nicht alle Schulen mit einem solchen Alarmsystem ausgestattet, schreibt die «bz Basel».

Basler Schulen rüsten auf

Der FCB verliert wegen fehlender Coolness

Grosser Rat für mehr Genossenschaftswohnungen und Spiegelhof-Sanierung

  • Heute findet die letzte Grossrats-Sitzung vor den Wahlen statt.
  • Das Kantonsparlament hat sich am Morgen bereits für den Bau von Genossenschaftswohnungen auf dem Felix-Platter-Areal ausgesprochen.
  • Auch über die Sanierung des Spiegelhofs wurde bereits abgestimmt. Justiz- und Sicherheitsdirektor Baschi Dürr will die Einsatzzentrale Spiegelhof für rund 50 Millionen Franken erdbebensicher machen. Der Grosse Rat stimmte dem zu.

Grünes Licht für bis zu 550 neue Wohnungen auf dem Areal des Felix-Platter-Spitals

Hauptquartier der Polizisten kann für 50 Millionen umgebaut werden

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