Aus dem HeK wird das H3K

Das Haus für elektronische Künste wagt den Relaunch. Neben dem Neubau werden auch gleich der Name, das Logo und die Website aufgefrischt.

Das Haus für elektronische Künste wagt den Relaunch. Neben dem Neubau werden auch gleich der Name, das Logo und die Website aufgefrischt.

Manche Namen bewähren sich nicht. Das Haus für elektronische Künste beispielsweise kämpfte von Anfang an mit der konstruierten Wortfolge, auf die man sich auch erst nach längeren Diskussionen einigte. Bald bürgerte sich intern (und vielerorts auch extern) die Abkürzung HeK ein. Damit mutete dann die URL der Website wiederum sehr abstrakt an: www.haus-ek.org.

Noch, darf man nun sagen. Denn im November soll Schluss sein mit dem Namenchaos. Dann wird nicht nur der Neubau des Hauses eröffnet, sondern auch gleich der gesamte mediale Auftritt neu überdacht. Aus dem «Haus für elektronische Künste» wird dann das «Haus der elektronischen Künste» – eine minime Änderung, die sich aus der Anpassung an das heute bereits geläufige englische «House of electronic arts» anlehnt.

Weil das aber immer noch kompliziert tönt (und auf Baseldeutsch gar nicht auszusprechen ist), soll die Abkürzung HeK nun definitiv verankert werden – nicht nur in den Köpfen, sondern auch als Logo. Ebenfalls neu gestaltet wird die Website, die künftig einfach unter der URL www.hek.ch zu finden ist. Bereits heute ist sie als Beta-Version sichtbar.

Gruss an die Hacker-Kultur

Damits allerdings nicht zu einfach wird, hat man doch noch ein kleines Hindernis eingebaut: Weil ein Logo auch grafisch schön gestaltet sein soll, schreibt man HeK künftig nicht so, sondern so: H3K.

Künftig schreibt man HeK nicht so, sondern so: H3K.

Warum die 3 statt des e? Einerseits lehnt man sich damit an die digitale Kultur an, die schon länger zum Beispiel in Computerspielen Buchstaben durch Zahlen ersetzt. Andererseits soll die 3 auch irritieren und zur Reflexion anregen: «In erster Linie reflektiert das Logo das Selbstverständnis des HeK, das sich als interdisziplinär, dynamisch und unkonventionell versteht», lesen wir in der Medienmitteilung.

Unter dem H3K steht im Moment noch fett der ausgeschriebene Name zu lesen. Er soll aber mit der Zeit kleiner werden oder sogar ganz verschwinden, sagt Direktorin Sabine Himmelsbach. Dann bleibt definitiv nur noch das HeK übrig.

Preview
Erstmals kann man das neue Logo auf den Plakaten zu einem Konzert sehen, das während der «Art Basel» in der Kaserne stattfindet: Am 19. Juni präsentiert das HeK eine Performance des japanischen Künstlers und Musikers Ryoji Ikeda.

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