«Bikini»: Mehr Bäm für den Voltaplatz

Auf die «Schwarzi» folgt das «Bikini»: Die alte Post am Voltaplatz wird jetzt von einem jungen Künstlerkollektiv gerockt.

Kabäm! Yanik Soland, Raphaela Grolimund, Lea Rüegg und Cyril Hübscher vor ihrem Schlitten.

Am Voltaplatz gehts Zack auf Zack: Kaum ist die «Schwarzi» weg, schon kommt der Nachwuchs: Ab 6. Juli logiert hier das Kollektiv «Bikini».

«Bikini», weil es schön klingt und eine gute Story mit sich zieht: Der Erfinder des Bikinis benannte das Teil nach dem Bikini-Atoll, auf dem in den 40er- und 50er-Jahren Atomtests durchgeführt wurden. Begründung: Das Kleidungsstück würde «einschlagen wie eine Bombe».

Genau dasselbe haben die Basler Bikinianer im Sinn: weniger statische Ausstellungen, mehr Performances, Aktionen, Veranstaltungen. Mehr Bäm. Das Branding stimmt auf jeden Fall schon einmal:

#ankerbabys #getting #ready #bikini #sunsetspa @stella_from_l_a #michellesteinbeck

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«Bikini Space»:  Eröffnung am 6. Juli 2017, 19 Uhr, Voltastrasse 41

Konversation

  1. «Im Ersten Weltkrieg wurden sie 1914 von Japan in Besitz genommen, das später auf Bikini einen kleinen Militärposten errichtete. Als die Marshallinseln 1944 im Pazifikkrieg von den USA erobert wurden, befanden sich nur fünf Japaner auf Bikini. Um nicht in amerikanische Gefangenschaft zu geraten, versteckten sie sich in einem Erdloch und sprengten sich mit einer Granate in die Luft» (Bäm).

    Finster entschlossen (muss man ja sein, wenn man in einem uralten, roten Golf vorfährt) für sich eine bessere Zukunft zu gestalten, freuen wir uns auf «Marcel Scheiner-Replikas», «Anker-Bier» und das eine (oder andere) schlanke, freie Bein (selbstverständlich «Gender-Neutral»).

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