Wenn Licht zeichnet: Fotografie ohne Kamera, ganz konkret

Der Basler Roger Humbert gilt als einer der Begründer der konkreten Fotografie. Jetzt präsentiert er ein Buch über sein Lebenswerk. 

1958

Roger Humbert ist ein Schweizer Pionier der konkreten Fotografie. Seit den 1950er-Jahren hat Humbert eine umfangreiche Sammlung an fotografischen Werken hervorgebracht. Seine Fotogramme erschaffen im Augenblick der Belichtung auf dem Fotopapier eine neue Wirklichkeit: Formelemente, Linsen und Blenden werden unter einer Lichtquelle derart inszeniert, dass das Licht selber zeichnet und flirrende geometrische Konstellationen sichtbar werden.

1960

In vielen wichtigen Ausstellungen war Humbert vertreten. So auch bei der ersten, weltweit und historisch bedeutenden Ausstellung unter dem Titel «Konkrete Fotografie» 1967 in Bern. Er zeigte dort zusammen mit den Fotografen René Mächler, Jean-Frédéric Schnyder und Rolf Schroeter minimalistische und nur auf ihr eigenes, innerbildliches Gesetz bezogene Lichtkompositionen. Humbert gehört damit zu den Begründern dieser Richtung und ist einer ihrer wesentlichen Vertreter in der Schweiz.

1958
1975
1968

Die für den 1. Februar geplante Buchvernissage im BelleVue – Ort für Fotografie musste grippebedingt abgesagt werden.
Roger Humberts Buch «Konkrete Fotografie als Programm» ist an der Breisacherstrasse 50 (im Hinterhof) aber trotzdem einseh- und erwerbbar.

Konversation

  1. BelleVue vermeldet, dass die Buchpräsentation am 1. Februar abgesagt sei. Leider habe die Grippewelle auch Roger Humbert erfasst. Da kann man nur gute Besserung wünschen!

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