Rund 3,7 Millionen teurer: Die Rechnung für den Erweiterungsbau ist (fast) im Trockenen

Das Kunstmuseum muss noch ein Feuchtigkeitsproblem lösen, dann steht die finale Rechnung für den Erweiterungsbau. Warum diese höher ausfällt, wird noch abgeklärt.

Auf dem Dach wurde «in den Verkleidungen der gebäudetechnischen Installationen Kondensat festgestellt», schreibt das Bau- und Verkehrsdepartement. 

Die Bauabrechnung über rund 105 Millionen Franken für den Erweiterungsbau des Kunstmuseums Basel ist fertig – bis auf einen kleinen Makel. «Das ist zwar nicht toll», erklärt Thomas Blanckarts, Leiter Hochbauamt, «aber wir haben versprochen, die Rechnung rechtzeitig abzuschliessen».

Das Problem: In den Verkleidungen, welche die Lüftungskanäle auf dem Museumsdach vor Wind und Wetter schützen, bleibt die Feuchtigkeit stehen. Die Reparatur erfolge im Jahr 2018 und werde keinen nennenswerten Einfluss auf die Kostenprognose haben, schreibt das Bau- und Verkehrsdepartement in seiner Medienmitteilung.

Eine Frage noch zu der schon vor einem Jahr prognostizierten Kostenüberschreitung von 3,5 Prozent: Wurde der Grund dafür gefunden? «Wir haben eine externe Firma damit beauftragt, die Kostenentwicklung zu analysieren», erwidert Blanckarts. «Die Firma wird Anfang 2018 darüber berichten.»

Konversation

  1. Die Überschrift dieses Artikels ist falsch! Es müsste heissen: fast eine Punktlandung bei den Baukosten.
    3,5% Mehrkosten bei dieser Projektkomplexität sind mehr als normal.
    Hier haben Bauherrenvertreter, Planer und Bauleiter mit den beteiligten Firmen alle an einem Strang gezogen. Ein Bravo an alle, die an diesem Projekt beteiligt waren.

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