Wohin mit den Objekten aus dem Sportmuseum? FCB denkt über eigenes Museum nach

Weil das Sportmuseum auf dem Dreispitz schliessen muss, sind die dort ausgestellten Objekte, Bilder und Publikationen in Gefahr. Der FC Basel zeigt nun Interesse an Sammlerstücken aus der eigenen Klubgeschichte.

Nach dem Konkurs: Wenigstens die rotblauen Exponate im Schweizer Sportmuseum sollen an einem würdigen Ort eine Zukunft haben.

Da der Bund seine Subventionen an das Schweizer Sportmuseum streicht, muss dieses schliessen. Am liebsten würde dessen Leiter Hans-Dieter Gerber die ganze Sammlung retten, berichtet «Radio Basilisk». Doch das sei mehr und mehr unrealistisch.

Zumindest für die Sammlerstücke des FC Basel gibt es nun aber Hoffnung. Der FCB will diese übernehmen. Roland Heri von der Vereinsleitung sagt gegenüber dem Radiosender: «Der FC Basel hat sicher ein grosses Interesse daran, dass die Sachen nicht irgendwo in einer Schublade verschwinden.» Und die ehemalige Präsidentin Gigi Oeri: «Ich hab mal mein Interesse angemeldet, dass ich es retten möchte, in irgendeiner Form. Doch wie die Form aussieht, weiss ich auch noch nicht.»

Erste Gespräche hat es laut Museumsleiter Hans-Dieter Gerber bereits gegeben. Zum Wertvollsten gehöre sicher der Nachlass von Jules Düblin, einst Spieler und Präsident des FCB. Von ihm gebe es Fotografien von 1893 beim Training auf dem Landhof.

Wo die FCB-Exponate hinkommen, ist noch offen. Eine Idee sei auch ein FCB-Museum, sagt Roland Heri. Doch «da sind wir noch in der kreativen Phase.» (dor)

«Radio Basilisk»: Sportmuseum – FCB zeigt Interesse an Sammlerstücken

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