Baschi Dürr tritt an

Lange wurde darüber spekuliert, jetzt ist klar: FDP-Grossrat Baschi Dürr will in die Basler Regierung – und nicht nur das: Er möchte auch den Sitz von Guy Morin.

Baschi Dürr kandidiert definitiv. (Bild: Michael Würtenberg)

Lange wurde darüber spekuliert, jetzt ist klar: FDP-Grossrat Baschi Dürr will in die Basler Regierung – und nicht nur das: Er möchte auch den Sitz von Guy Morin.

Alles wie gemunkelt: FDP-Grossrat Baschi Dürr will in die Basler Regierung (es wäre auch eine Sensation gewesen, wenn nicht). Seine Kandidatur hat Dürr, seit 2003 Grossrat und früher bei der LDP, via Facebook und Twitter bekannt gegeben. Er habe am Montgabend der Parteileitung der Basler FDP mitgeteilt, dass er sich um eine Kandidatur für den Regierungsrat und das Regierungspräsidium Basel-Stadt bewirbt, schreibt Dürr auf Facebook. Somit macht der 35-Jährige Guy Morin (Grüne) den Sitz streitig. Die Gesamterneuerungswahlen finden am 28. Oktober 2012 statt.

Auf seiner Website schreibt er über sich: «Baschi Dürr verfügt neben viel Erfahrung in Wirtschaft und Politik über den konsequent liberalen Kompass, nach dem die schwierigen aktuellen Herausforderungen verlangen.» Und Dürr weiss auch schon, wofür er sich einsetzen möchte – so ziemlich alles: Eine tiefere Regelungsdichte und eine sinkende Abgabenlast, gezielte Investitionen in die Infrastruktur und die Exzellenz der Bildung, ein freieres Wohnumfeld und eine flexiblere Gesundheitsversorgung, eine stärkere Strahlkraft der hiesigen Kultur und ein grösseres Vertrauen in die Sicherheit des Stadtkantons. «Nur so schaffen wir neue Arbeitsplätze und stärken gleichzeitig die offene Gesellschaft. Als liberaler Präsident einer mehrheitlich bürgerlichen Regierung möchte Baschi Dürr sich hierfür einsetzen», meint der FDP-Vizepräsident weiter.

Ebenfalls in die Regierung will SVP-Grossrat Patrick Hafner. Er kandidierte bereits vor vier Jahren für die Exekutive, allerdings chancenlos. Und auch er könnte sich vorstellen, Regierungspräsident zu werden. Das berichtete der «Sonntag». Ob dies der ehemalige Grossratspräsident darf, muss die SVP noch entscheiden.

 

 

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