Basel-Stadt will eine Drogen-Teststelle einrichten

Basler Konsumentinnen und Konsumenten sollen ihre illegalen Drogen bei einer festen Anlaufstelle testen lassen können. Die Regierung hat ein entsprechendes Pilotprojekt lanciert.

Beim Staat anonym Drogen testen lassen: Basel-Stadt will das ermöglichen.

Wer auf dem Schwarz- oder Graumarkt illegale psychoaktive Substanzen erwirbt, geht ein Risiko ein. Nicht unbedingt wegen der erwünschten Wirkung, sondern wegen der Gefahr, Stoffe mit Verunreinigungen oder gefährlicher Zusammensetzung zu konsumieren. Seit 2013 sind deshalb in Clubs und bei Party-Events mobile Teststellen im Einsatz.

Um über die Partyszene hinaus eine breitere Schicht von Drogenkonsumierenden zu erreichen, will die Regierung nun eine feste Drogentest-Station einrichten. Angeregt wurde dies durch einen Vorstoss von SP-Grossrat Otto Schmid. Das «Drug Checking» soll vorerst als dreijähriges Pilotprojekt gestartet werden.

Anonym und mit  Beratungsgespräch verbunden

Die Anlaufstelle ist als niederschwellige Präventionsmassnahme gedacht. Angeboten wird unter Wahrung der Anonymität eine chemische Analyse der psychoaktiven Substanzen – verbunden mit einem Aufklärungs- und Beratungsgespräch. Betrieben wird die Anlaufstelle unter Leitung der Abteilung Sucht des Gesundheitsdepartements in Zusammenarbeit mit dem Institut für Rechtsmedizin und dem Beratungszentrum der Stiftung Suchthilfe der Region Basel. (spi)

Konversation

  1. Danach ist es aber dringend Zeit, noch einen Schritt weiter zu gehen: Wieviel Kriege, illegale Strukturen werden mit Drogen-Geldgewinnen finanziert, wofür die Staaten dann später umständlich sehr viel Geld ausgeben müssen, um sich dagegen zu wehren.

    Beispiel?
    Viele terroristische Organisationen finanzieren sich über denb Drogenhandel und kosten im darauf folgenden Bürgerkrieg dann noch viel mehr Geld, bis sie endlich niedergerungen worden sind.

    Von der Seite könnte die bünzlige Angst, dass der Staat die Drogen halt in geordnetem Masse nicht selber anbieten darf, genau das befördern, was später dann sehr teuer repariert werden muss.

    Könnte das aktuelle Flüchtlingsproblem auch damit zusammen hängen, dass halt solche Terrorstrukturen, finanziert auch duch schweizerisches Drogengeld das Leben in der Heimat der Flüchtlinge unmöglich machen? Finanzieren wir mit unser eigenen Borniertheit am Ende Elend und Kriege?

    Am Ende könnte es billiger sein, die Drogen hier adäquat und sauber abzugeben und halt die paar mehr Süchtigen halt dann zu behandeln, als danach später Riesensummen ins Militär und auch Betreuung der Flüchtlinge etc. stecken zu müssen.

    Zu dieser Borniertheit muss es Alternativen geben!

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