Das «Eglisee» bleibt diesen Sommer für Badegäste geschlossen

Das Familien- und das Schwimmerbecken bleiben während der Badesaison 2017 geschlossen. Liegewiese und Planschbecken sind dafür kostenlos zugänglich und das Frauenbad wird normal geöffnet.

Eine Traglufthalle soll das Schwimmen im «Eglisee» auch im Winter möglich machen.

(Bild: nchenga)

Das Familien- und das Schwimmerbecken bleiben während der Badesaison 2017 geschlossen. Liegewiese und Planschbecken sind dafür kostenlos zugänglich und das Frauenbad wird normal geöffnet.

Seit Herbst 2016 wird im Gartenbad Eglisee gebaut und saniert. Der Grosse Rat hatte 2015 einerseits den Bau einer Traglufthalle und andererseits die Sanierung der Kälteanlage der Eisbahn bewilligt. Die Arbeiten dauern ein Jahr — und tangieren damit die Badesaison 2017. Das Familien- und das Schwimmerbecken bleiben im Sommer deshalb geschlossen.

Bei einer Informationsveranstaltung im November letzten Jahres seien die Anliegen der Bevölkerung angehört worden, schreiben das Erziehungsdepartement und das Bau- und Verkehrsdepartement in einer gemeinsamen Mitteilung. Dem Wunsch nach normalen Öffnungszeiten für die Liegewiese, das Planschbecken und das Restaurant komme das Sportamt nach: Während der Umbauarbeiten sind diese als eine Art Parkanlage für die Bevölkerung kostenlos zugänglich.

Das Frauenbad ist von den Sanierungsarbeiten nicht betroffen. Die Badi-Gäste verlangten deshalb vom Sportamt, dieses für die kommende Saison zeitweise auch für Männer zugänglich zu machen. Diesem Wunsch könne man nicht nachkommen: «Die in der Saison 2016 neu eingeführten Regelungen im Frauenbad haben sich bewährt. Das Frauenbad ist das einzige derartige Angebot in der Region. Eine Änderung für eine einzige Saison ist deshalb nicht sinnvoll», heisst es in der Mitteilung. Damit bleibt das Frauenbad weiterhin nur für Frauen ab 16 Jahren zugänglich.

50-Meter-Bahnen für den Winter

Im Tribünengebäude sind aktuell gerade Vorbereitungsarbeiten für die neue Wasser-/Glykol-Kältetechnik im Gange. Im Sommer soll dann die neue Kältezentrale eingebaut werden. Von März bis August 2017 sollen zum Schutz des Grundwassers entlang der beiden Becken die Bodenplatten entfernt und der Untergrund abgedichtet werden. Gleichzeitig würden die Befestigungspunkte für die Traglufthalle einbetoniert.

Die Halle über dem Schwimmerbecken im «Eglisee» soll im Herbst 2017 den Betrieb aufnehmen können. Zwei der neuen 50-Meter-Bahnen seien dann jeweils für das öffentliche Streckenschwimmen zugänglich.

Konversation

  1. Warum wird das Fraueli nicht einfach für beide Geschlechter geöffnet ? Hätte den Vorteil, dass dann das Problem mit den „Elsässerinnen“ gelöst wäre.

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    1. Kaum – denn die „Elässer“ und deren halbwüchsige Buben gehen eh ins Joggeli oder ins Bachgraben. Da können sie quasi unter sich sein und viele halbnackte Frauen sehen und dumm anmachen!

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  2. An der erwähnten Veranstaltung haben sich verschiedene anwesende Frauen dafür eingesetzt, dass an 2-3 Tagen pro Woche zum Beispiel ab 18 Uhr das Fraueli auch von Männern benutzt werden könne. Und nun zeigt sich das Sportamt sehr unflexibel nur weil sich die neuen „Regelungen“ im 2016 bewährt haben. Es nicht nachvollziehbar warum die neuen „Regelungen“ gefährdet sind, wenn an 2-3 Tagen ab 18 Uhr auch Männer ins Frauli dürfen. Das lässt sich doch ohne grossen Aufwand rechtzeitig kommunizieren. Ich finde es sehr schade, wie sich das Sportamt unflexibel zeigt und sich hinter den neuen „Regelungen“ versteckt. Eine vertane Chance sich Einwohner/-innen nah zu geben – liebes Sportamt!

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