Dem «Grossstädtchen» Basel geht es gut, meint die Regierungspräsidentin

In ihrer ersten Neujahrsansprache pries Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann die «nachhaltig und intelligent wachsende Stadt» Basel als «faszinierendes Zukunftsprojekt».

Der Neujahrsempfang des Basler Regierungsrates ist jeweils der erste von vielen Empfängen zum Jahresbeginn. Aber trotz des frühen Datums – am 2. Januar, der es in Basel bislang nicht zum Feiertag geschafft hat – tanzt tout Bâle an, um im Volkshaus mit den bekannten (und auch nicht so bekannten und nicht ganz grossen) Grössen aus Politik, Kultur, Wirtschaft und Gesellschaft aufs neue Jahr anzustossen …

… und dieses Jahr auch, um der ersten Neujahrsansprache der neuen Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann zu lauschen. Sie holte zu einem Plädoyer für wirtschaftlich und kulturell prosperierende Städte aus. Und sie lobte ihre Stadt Basel dabei als vorbildliches Beispiel für eine «nachhaltig  und intelligent wachsende Stadt». Wachsende Städte seien ein probates Mittel gegen die Zersiedelung der Landschaft, gegen das Verkehrswachstum und auch für eine attraktive Kultur- und Bildungslandschaft.

Ackermann ermahnte alle Anwesenden zum positiven Denken, auch wenn nicht alles immer perfekt sei. Dem «Grossstädtchen», wie die Wiener Zeitschrift «Falter» Basel kürzlich erst bezeichnet hat, gehe es gut. «Auf kleinem Raum verbinden wir grosse wirtschaftliche Stärke mit hoher Lebensqualität», sagte Ackermann insbesondere an die Adresse der ewigen Jammerer und Nörgler. Diese gaben sich an diesem Anlass allerdings nicht als solche zu erkennen.

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