Die Pensionskasse BL schöpft aus dem Vollen, Lauber will weiter sparen

Trotz des unerwarteten Geldsegens von 225 Millionen Franken will der Baselbieter Finanzdirektor die BLPK weiter sanieren.

Warnt vor einem Börsencrash: BL-Finanzdirektor Anton Lauber.

So schnell kann es gehen: Noch im vergangenen Dezember rechnete der Baselbieter Finanzdirektor Anton Lauber damit, dass der Basellandschaftlichen Pensionskasse (BLPK) per Ende 2018 13 Millionen Franken fehlen würden, und kündigte deshalb Sanierungsmassnahmen an.

Doch jetzt vermeldet die BLPK für 2017 dank des weltweiten Wirtschaftswachstums eine Rendite von satten 225 Millionen, berichtet die «bz Basel». Wie das Kantonspersonal von diesem Polster profitiert, muss sich allerdings weisen: Lauber selbst dämpft die Hoffnungen und warnt Mitarbeiter in einem Schreiben unter anderem vor der Gefahr eines erneuten Börsencrashs.

An der Landratsdebatte zu den Leistungen der BLPK ab 2019 will die Finanzdirektion jedenfalls festhalten. Dabei geht es um den BLPK-Entscheid, den Zins- und Umwandlungssatz zu senken, was für das Personal Renteneinbussen von 14 Prozent zur Folge hätte. Inwiefern dieser Verlust abgefedert werden soll, will der Landrat im Frühling beraten.

«bz Basel»: BLPK um mehr als 200 Millionen entlastet – Personalverbände schöpfen neue Hoffnung

Konversation

  1. „…und warnt …vor der Gefahr eines erneuten Börsencrashs“ und einen kleinen hatten wir Anfangs Februar, womit die Überschüsse von 2017 wohl schon wieder zum Teil weg sein dürften. Fazit Lauber weiss von was er spricht und der Titel: „Pensionskasse BL schöpft aus dem Vollen…“ ist irrefürend da auf Zahlen des letzten Jahres beruhend.

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