Eric Weber tritt als Grossrat zurück

Anscheinend will Eric Weber von der Volksaktion sein Amt als Grossrat nicht antreten. Der bz liegt eine persönliche Erklärung von Weber vor, die er am ersten Tag der neuen Legislatur verlesen will. Weber zieht es in den Nahen Osten.

Nur ein kurzes Gastspiel: Weber will nicht Grossrat sein. (Bild: Michael Würtenberg)

Anscheinend will Eric Weber von der Volksaktion sein Amt als Grossrat nicht antreten. Der bz liegt eine persönliche Erklärung von Weber vor, die er am ersten Tag der neuen Legislatur verlesen will. Weber zieht es in den Nahen Osten.

Am nächsten Mittwoch, dem 6. Februar, wird sich der neue Basler Grossrat zur ersten Sitzung der neuen Legislatur treffen. Zum ersten Mal seit zwanzig Jahren wird dann auch Eric Weber von der Volksaktion gegen zuviele Ausländer und Asylanten wieder einen Platz im Parlament besetzen dürfen – ein Vorstellung, die für viele Grossrätinnen und Grossräte unerträglich war. Dem Vernehmen nach habe es schon Pläne gegeben, um jene Grossräte zu versetzen, die in direkter Nachbarschaft zu Weber hätten sitzen müssen (in Basel sitzen die Parlamentarier nicht nach Fraktionen geordnet).

Auf der Pressestelle eines Scheichs

Diese Bedenken scheinen sich nun zu zerstreuen. Wie die «Basellandschaftliche Zeitung» in ihrer heutigen Ausgabe meldet, will Eric Weber die erste Sitzung nutzen, um gleich wieder seinen Rücktritt anzukündigen. Es ziehe Weber in den Nahen Osten, auf die Pressestelle eines Scheichs, heisst es in der bz. «Den Grossrat Eric Weber gibt es nicht mehr», werde Weber am 6. Februar in den Saal rufen. Wer für Weber nachrückt, ist offen. Klar ist hingegen, dass die Ankündigung von Weber erleichtert aufgenommen wird, wie erste Reaktionen via Twitter zeigen.

Konversation

  1. ich bedauerte es sehr, wenn herr weber nicht antreten würde! denn so nähme er uns schnitzelbängglern so viele „heerligy“ pointen! …. sollte er aber tatsächlich nach osten abwandern wollen, werde ich ihn als eritsch webritsch wieder fasnächtlitsch hochleben lassen!… so oder so wird es spannend!!! 🙂 …. den status eines basler originals (wenn auch leidlich braun…) hat er schon!….

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  2. Geht Herr Weber als „Ausländer“ in ein anderes Land um dort zu arbeiten?
    Tscha, arbeitende Auslandsschweizer sind halt ein Segen für das jeweilige Land, für die Schweiz sind arbeitende Ausländer eine Plage.

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  3. dort ist er dann selber ein Ausländer und kann sich selbst ….. „political correctnes“ bekämpfen! Eigentlich müsste er ja gewaltige Kämpfe mit seinem Gewissen und seiner Einstellung austragen.

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  4. …doch eigentlich ist er ja nur ein rassistisches Arschloch.

    Eric Weber glaubt sich dauernd als Opfer: „Ich als schwiizer“ „mir als schwiizer“ „d’schwiizer sind…“
    Er meint, Ausländer (lies: Yugos, Türken & Neger) geniessen Privilegien, die Schweizer nicht hätten. Eigentlich will er ja nur, dass er (als schwiizer, imfall, gäll) genau ebendiese imaginären Privilegien haben kann. Weil er (als schwiizer) leider keine hat, ist er eine arme kleine Wurst.

    Nein, Eric Weber ist kein Opfer, kein armes Würstchen, er ist wirklich nur ein grosses rassistisches Arschloch.

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