FDP-Mehrheit will teurere Tram- und Bus-Billette

Beim Thema öffentlicher Verkehr sprechen Herr und Frau Schweizer derzeit fast so häufig über die Kosten wie über die Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit. Diese Basler Politiker wollen die Preise erhöhen.

ÖV-Nutzer sollen mehr bezahlen – jedenfalls findet das die Mehrheit der FDP-Grossratskandidaten.

(Bild: Nils Fisch)

Beim Thema öffentlicher Verkehr sprechen Herr und Frau Schweizer derzeit fast so häufig über die Kosten wie über die Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit. Diese Basler Politiker wollen die Preise erhöhen.

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Vier Stationen kosten für Erwachsene 2.20 Franken, für eine Stunde Tram- oder Busfahrt muss der Basler 3.60 Franken hinlegen. Geht es nach einigen Politikerinnen und Politikern, soll der öffentliche Verkehr stets teurer werden.

Es sind die bürgerlichen Parteien, die sich jeweils für eine Verteuerung des öffentlichen Verkehrs stark machen. Zum Beispiel im Baselbiet, wo die geplante Abschaffung des U-Abos (nunmehr seit der Initiative «Ja zum U-Abo» im bürgerlichen Gegenvorschlag zur Abschaffung des U-Abos für alle über 25 Jahren mutiert) Regierung und Volk seit Jahren beschäftigt.

Rauf mit den ÖV-Preisen? Fragen ausfüllen, Smart-Spider vergleichen, Traum-Politiker finden

In Basel-Stadt sieht das etwas anders aus: Hier will die grosse Mehrheit der Kandidatinnen und Kandidaten für den Grossen Rat nichts wissen von Preiserhöhungen. Nicht einmal bei den Kandidaten der SVP findet sich auf die Frage, ob die ÖV-Tarife erhöht werden sollen, eine Mehrheit.

Nur die FDP Basel-Stadt schert aus: 66,1 Prozent der Kandidatinnen und Kandidaten sind dafür, dass Basler mehr fürs Drämmli-Fahren bezahlen sollen, wie die Auswertung der Smartvote-Fragebogen zeigt:

Die Wahl-Couverts für die Gesamterneuerungswahlen der Basler Regierung sollten Sie mittlerweile erhalten haben. Jetzt wäre es doch praktisch, wenn Sie auch wüssten, wen Sie überhaupt wählen sollen.

Welcher Kandidat passt zu Ihnen?

740 Kandidatinnen und Kandidaten buhlen um Wählerstimmen für die 100 Sitze im Basler Grossen Rat. Wer passt überhaupt zu Ihnen? Wer teilt die gleichen Werte und Ideen?

Finden Sie heraus, welche Basler Politiker, welche Basler Partei wie tickt – und damit vielleicht auch, wem Sie am 23. Oktober am liebsten Ihre Stimme geben wollen – indem Sie bei uns gleich selbst den Smartvote-Fragebogen ausfüllen.

Konversation

  1. Tendenziell sollten die Tickets eher billiger werden statt teurer, so dass auch mehr Einwohner und Gäste den öV nutzen. Es gab ja auch schon Vorstösse die Busse und Trämlis kostenlos benutzen zu können. Dies wäre zumindest im Stadtzentrum eine gute Sache. Die Abschaffung des U-Abo wäre ein Rückschritt ins technische Mittelalter und mit der Anti-Auto Politik von BS nicht vereinbar. Oder wollt Ihr die Wirtschaft in BS komplett killen ?

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  2. Na, das könnte ja heiter werden, wenn der Freisinn im Grossen Rat zulegen würde und in der Regeirung die vier Bürgerbuben das sagen hätten. „Könnte“, „würde“ und „hätten“. Dass es beim Konjuktiv bleibt, liegt in unserer Hand! Also: Liste 5 oder 8 und für die Regeirung das Rotgrüne Fünferticket – das ist und bleibt am 23. Oktober die Devise!

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  3. Gerne zahl ich 100 CHF aber dann mit SO, JU und AG. Das wäre doch Wirtschaftsförderung! Aber soweit wollen die Bürgerlichen nicht denken.

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