Grossrat Aeneas Wanner sollte das vielleicht besser nicht lesen

Baschi Dürr schaffte es bis ins Final, André Auderset musste sich einem Journalisten geschlagen geben, Patricia von Falkenstein nahm bei sich jeweils die Absenzen und alle, alle fluchten sie über Aeneas Wanner. Ein Spass wars, das grosse Turnier zur Lancierung des Polit-Quartetts der TagesWoche, des Konsortium 813 und der GGG Basel.

Da lachte Martina Bernasconi (GLP) noch. Aber Alan Cassidy, Journalist beim «Sonntag», liess ihr keine Chance. Für Cassidy war dann erst im Halbfinal Schluss. (Bild: Hans-Jörg Walter)

Baschi Dürr schaffte es bis ins Final, André Auderset musste sich einem Journalisten geschlagen geben, Patricia von Falkenstein nahm bei sich jeweils die Absenzen und alle, alle fluchten sie über Aeneas Wanner. Ein Spass wars, das grosse Turnier zur Lancierung des Polit-Quartetts der TagesWoche, des Konsortium 813 und der GGG Basel.

Es dauerte etwa eine Viertelstunde, da hatte es jede und jeder an diesem Polit-Quartett-Turnier im Unternehmen Mitte begriffen: Mit dem Aeneas Wanner ist kein Blumentopf zu gewinnen. 3 Amtsjahre, 1611 Stimmen bei der letzten Wahl, 36 Absenzen (und das bei nur drei Amtsjahren!), 9 Vorstösse, 81 Mediennennungen, 308 Facebook-Freunde und Rang 92 im Politiker-Ranking der TagesWoche – eine typische Verliererkarte. «Nicht schon wieder dieser Wanner!», rief Martina Bernasconi (GLP) aus, als sie ihr Erstrunden-Match gegen Alan Cassidy vom «Sonntag» beinahe schon verloren hatte. Und schuf damit einen Instant-Klassiker. Kaum eine Runde, in der die Grossräte und Journalisten und Mitarbeiter des Ideenbüros Konsortium 813 nicht über den Wanner fluchten.

Eine Revanche

Er entschied auch das Finale. Baschi Dürr (FDP) machte unter grossem Wehklagen jedes Mal darauf aufmerksam, dass schon wieder dieser Cheiben Wanner auf seinem Kartenhäufchen zuvorderst sei und dass damit niemand, nicht einmal er!, mit so einer Karte gewinnen könne. Sein Gegenüber, Beni Wyss vom Konsortium 813, lachte nur still dabei. Und machte sich nicht einmal mehr die Mühe, bei seinen Gewinner-Karten die Kategorie anzugeben. Tobit Schäfer (die Stimmen), Talha Camlibel (Facebook und sonst gar nichts), Felix W. Eymann (seit beeindruckenden 20 Jahren im Grossen Rat) – das Finale war schnell entschieden. Es war eine spezielle Genugtuung für Wyss, den Stürmer vom FC Arlesheim, hatte er doch mit den Freunden vom Sportmuseum vor einer Woche eine 6:1-Klatsche in einem Plauschmatch gegen die vereinigten Sportjournalisten kassiert.

Ja, es war ein Spass, dieses Eröffnungsturnier der TagesWoche, des Konsortium 813 und der GGG Basel. Und das beste daran: Diesen Spass kann jeder bei sich zuhause haben! Das Polit-Quartett wird gratis bei der TagesWoche verteilt. Für grössere Mengen (Schulen, Vereine, etc.) genügt ein Mail an info@tageswoche.ch oder ein Anruf unter 061/561 61 61.

 

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