Gute Neuigkeiten: Ab 1. August erkennt man Billettkontrolleure noch besser

Die Kontrolleure der Basler Verkehrsbetriebe erhalten Uniformen, entsprechend jenen des restlichen BVB-Personals.

Auch die Billettkontrolleure der BVB werden künftig in Uniform auftreten.

(Bild: Hans-Jörg Walter)

Die Kontrolleure der Basler Verkehrsbetriebe erhalten Uniformen, entsprechend jenen des restlichen BVB-Personals.

Goretex-Jacke, Bauchtasche, bequem-praktisches Schuhwerk: Das waren bis anhin die gängigen Erkennungsmerkmale eines Billettkontrolleurs in den Bussen und Trams der Basler Verkehrsbetriebe (BVB).

Wer schwarz fuhr (pfui!), konnte mit recht hoher Zuverlässigkeit der Kontrolle entweichen, wenn er Männergruppen in oben beschriebener Ausstattung auswich.

Ab dem 1. August wird das Schwarzfahren noch einfacher. Denn die BVB-Kontrolleure treten künftig in Uniform auf, wie Mediensprecher Benjamin Schmid auf Anfrage bestätigt. «Unser Ziel ist es, die Fahrgäste mit unseren regelmässig durchgeführten Kontrollen zum Kauf eines gültigen Tickets zu animieren.» Von der nun verstärkten optischen Präsenz erhoffe man sich eine zusätzliche Wirkung.

Keine Jagd auf Schwarzfahrer

Sorgen, dass Schwarzfahrer dadurch noch leichter der Kontrolle entkommen können, machen sich die BVB nicht. «Die Kontrollen dienen nicht dazu, Jagd auf Schwarzfahrer zu machen», sagt Schmid. Vielmehr wolle man den Fahrgästen durch regelmässige Kontrollen das Gefühl geben, dass sich der Kauf eines gültigen Tickets lohne.

Ausserdem diene die neu uniformierte und damit sichtbarere Präsenz der Kontrolleure dazu, das Sicherheitsgefühl der Fahrgäste zu erhöhen, sagt Schmid. Diese haben sich in der letzten Kundenbefragung eine verstärkte Präsenz von ÖV-Personal gewünscht.

Die Kontrolleure müssen übrigens nicht neu mit Uniformen ausgerüstet werden, denn diese ist identisch mit derjenigen des Fahrdienstpersonals. Erst im vergangenen Herbst wurde das gesamte BVB-Personal mit neuen Uniformen ausgerüstet. Die Anzüge, Blusen, Pullover und Hemden wurden von der Basler Modedesignerin Tanja Klein entworfen.

Konversation

  1. Pflichte @Dinu Marsson voll bei. Ich zahle meine Tickets immer, jedoch erkenne ich die Schnäuze auch ohne den Adrenalin-Kick des Schwarzfahrens von weitem.

    Anders vor ca 15 Jahren in Bern einmal (auch hier mit Ticket). Da kommt ein tamilisch aussehender Mann einmal auf mich zu und zückt lächelnd seinen Bernmobil-Ausweis..

    So sollte man es machen!

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  2. Dies finde ich gar nicht gut!
    Ich finde, dass man Schwarzfahrer hilft, sich der Kontrolle zu entziehen. Dies ist doch unlogisch.

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  3. Hausbacken und altmodisch – könnte glatt aus dem Theaterfundus stammen. Was ist diese Modedesignerin nochmal von Beruf?

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  4. Ich finde das Vorgehen gut. Mehr Offenheit und Transparenz. Diese bis anhin zum Teil schlecht gekleideten Hilfssheriffs waren eine Zumutung – vor allem auch für Touristen. Diese dachten wohl, es handle sich bei dieser Kontrolle um einen Überfall…

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  5. Erkannt hat man sie schon immer: Schlecht gekleidet stehen sie an Haltestellen des ÖV und führen sich so auf, als ob sie dort zuhause wären.

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