Politiker wollen mehr Hochhäuser in Basel

Basel will höher bauen. Das höchste Gebäude der Schweiz steht hier schon – das nächste, noch höhere, ist unterwegs. Was in anderen Schweizer Städten undenkbar wäre, geht hier problemlos – über alle Parteigrenzen hinweg.

Basels Gebäude sollen höher werden dürfen – in diesem Punkt ist man sich von links bis rechts (fast) einig.

(Bild: Hans-Jörg Walter)

Basel will höher bauen. Das höchste Gebäude der Schweiz steht hier schon – das nächste, noch höhere, ist unterwegs. Was in anderen Schweizer Städten undenkbar wäre, geht hier problemlos – über alle Parteigrenzen hinweg.

Während mancher Bauplan in anderen Schweizer Städten schon beim Gedanken an das Wort «Schattenwurf» wieder begraben wird, spriessen die Häuser in Basel munter in die Höhe. Jedenfalls die Geschäftsbauten: Bau 1 der Roche bringt es auf 178 Meter, Bau 2 (2021 soll er fertig sein) wird 205 Meter hoch werden.

Mit welchem Politiker hoch hinaus? Fragebogen ausfüllen, Smart-Spider vergleichen

Bei Wohngebäuden geht zwar ein kleines Bisschen mehr als auch schon – aber nicht viel. Die Leerstandsquote in Basel-Stadt ist mickrig, es ist davon auszugehen, dass die Stadt mehr Bewohner hätte, wäre sie dichter bebaut – zum Beispiel mit etwas höheren Häusern.

Politiker wollen hoch hinaus

Die Auswertung der Smartvote-Daten ergibt, dass dem – jedenfalls auf politischer Seite – nicht viel im Weg steht: Die Frage, ob im Kanton Basel-Stadt höher gebaut werden darf, beantworten Politiker, die für den Grossen Rat kandidieren mehrheitlich mit Ja.

Wollen auch Sie ganz nach oben bauen? Aber Sie wissen noch nicht so recht, wen Sie wählen sollen?

Welcher Kandidat passt zu Ihnen?

740 Kandidatinnen und Kandidaten buhlen um Wählerstimmen für die 100 Sitze im Basler Grossen Rat. Wer passt überhaupt zu Ihnen? Wer teilt dieselben Werte und Ideen?

Finden Sie heraus, welche Basler Politiker, welche Basler Partei wie tickt – und damit vielleicht auch, wem Sie am 23. Oktober am liebsten Ihre Stimme geben wollen – indem Sie bei uns gleich selbst den Smartvote-Fragebogen ausfüllen.

Konversation

  1. Bei diesen – also diesen – Politikern ist klar, dass sie nicht untereinander kommunizieren müssen, sondern dass sie solipsistisch ihre Message rirgendwie nach aussen bringen wollen. Darum macht das nichts aus, wenn sie denn dereinst hoch hausen sollen. Die anderen seien gewarnt: In vertikalen architektonischen Strukturen ist die Kommunikation untereinander enorm erschwert: so mal schnell informell eine Sache erledigen passiert in horizontalen Flächen, während es in der Horizontale einfach nicht mehr stattfindet.

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  2. Die Frage wurde falsch gestellt. Sie hätte lauten sollen: Sind Sie dafür, dass in Ihrer Nachbarschaft neue Hochhäuser gebaut werden. Das hätte vermutlich leicht andere Antworten gegeben. Interessent wäre dann gewesen, zu hören, wie die Kandidaten die Diskrepanz begründen.

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    1. Guter Hinweis, danke!
      „Ach so – 150 Meter hoch und direkt vor meinem Wohnzimmerfenster gegen Süden.“

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