So wurde die Mega-Reform aufgegleist und durchlöchert

Seit über einem Jahr schrauben Bundesrat und Parlament an der Unternehmenssteuerreform III und bauen immer neue Massnahmen ein. Die Entwicklung und Änderungen im Überblick.

Seit über einem Jahr schrauben Bundesrat und Parlament an der Unternehmenssteuerreform III und bauen immer neue Massnahmen ein. Die Entwicklung und Änderungen im Überblick.

Konversation

  1. Etwas entzieht sich hier meinem bescheidenen Verständnis. Ich zitiere:
    „Es drohten Steuerausfälle von mehreren Milliarden Franken. Allein in Basel-Stadt hätten Ausfälle in Höhe von bis zu 400 Millionen gedroht, erklärte die Finanzdirektorin Eva Herzog 2012“ (Weiter oben, Abschnitt „Steuerstreit mit der EU“)

    EU reklamiert, weil Holdinggesellschaften steuerlich begünstigt werden und macht Druck – Folge: es drohten Steueraufälle… Häää? Vielleicht hilft mir hier jemand auf die Sprünge?

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  2. Irgendwas macht die Schweiz schon grundlegend falsch. Jedes Mal, wenn es darum geht auf internationale Druck hin Steuerschlupflöcher in der Schweiz zu stopfen und so die Steuereinnahmen zu erhöhen, bringt es die bürgerlich regierte Schweiz fertig, per Saldo, weniger Steuereinnahmen zu generieren, die Reichen noch reicher und die Armen noch ärmer zu machen. Das ist dann wohl das, was man einen Sozialstaat nennt.

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    1. @Dänny
      Sie haben ja so recht. Da der Nationalrat mit den letzten Wahlen stramm nach rechts gerutscht ist, wird das zukünftig noch vermehrt eintreffen.
      Aber und das ist ja das Dilemma.
      Das Volk hat erstens den Rechtsrutsch ermöglicht und sie haben und werden jeder Unternehmenssteuerreform zustimmen.
      Offensichtlich träumt das Volk davon auch mal reich zu werden…

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