Tödlicher Flugunfall in Dittingen: Piloten gaben keinen Anlass zu Zweifeln

Bei der Kollision zweier Kleinflugzeuge starb in Dittingen während einer Flugshow ein Pilot. Die Unfallursache ist nach wie vor unklar, die Kameraden des Verstorbenen werden betreut.

Bei der Kollision zweier Kleinflugzeuge starb in Dittingen während einer Flugshow ein Pilot. Die Behörden sind mit einem Grossaufgebot vor Ort.

Der Unfall geschah kurz vor 11.30 Uhr, als zwei Flugzeuge einer Dreierformation während der Dittinger Flugtage in der Luft kollidierten. Beide Flugzeuge stürzten daraufhin ab, wie die Behörden gegenüber den Medien am Sonntag bestätigten.

Einer der zwei Piloten kam dabei ums Leben, wie die Behörden bestätigten. Der zweite konnte sich mit einem Fallschirm retten.Bei der Fliegerstaffel handelt es sich um das Team «Grasshoppers» mit drei Piloten aus dem deutschen Baden-Württemberg.

Gemäss Aussagen von Dieter Haldemann vom Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) habe keinerlei Zweifel am Können der Piloten bestanden. Die Flugshow wird nach den Normen des BAZL ausgetragen. Was die Ursache für den Unfall war, sei immer noch unklar. 



Absturzstelle eines Flugzeuges, das an der Dittinger Flugshow teilgenommen hat, in Dittingen, am Sonntag, 23. August 2015.

Absturzstelle eines Flugzeuges, das an der Dittinger Flugshow teilgenommen hat, in Dittingen, am Sonntag, 23. August 2015. (Bild: GEORGIOS KEFALAS)

Anwohner sollen keine verletzt worden sein, eine der Maschinen stürzte auf ein unbewohntes Gebäude im Dorf. Die Flugtage sind mittlerweile vom Organisationskomitee abgebrochen worden.

An der Medienkonferenz nahm auch die Baselbieter Regierungsrätin Sabine Pegoraro teil. Der Dittinger Gemeinderat stellte sich derweil auf den Standpunkt, dass erst die Ursache für die Kollision abgeklärt werden müsse, bevor über die Zukunft der Flugtage entschieden werde.



Absturzstellen (Bildmitte und am oberen Bildrand links) der zwei Flugzeuge, die an der Dittinger Flugshow teilgenommen haben.

Absturzstellen (Bildmitte und am oberen Bildrand links) der zwei Flugzeuge, die an der Dittinger Flugshow teilgenommen haben. (Bild: GEORGIOS KEFALAS)

Bereits 2005 ein tödlicher Unfall

Die internationalen Dittinger Flugtage haben mehr als 60 Jahre Geschichte. Durchgeführt werden sie von der Segelfluggruppe des Laufentaler Ortes mit dem einzigen Baselbieter Flugplatz. Sie ziehen inzwischen laut den Organisatoren Hunderte Flugfans aus dem In- und Ausland an. 2005 hatte sich an den Flugtagen bereits ein Flugunfall ereignet, bei dem ein Pilot verstarb.

Konversation

  1. Zur Erinnerung hier eine Reaktion eines Georgs (http://www.tageswoche.ch/user/profile/Georg) nach der sauglatten Tattoo-Finissage:

    „Lustig find ich, dass niemand hier je reklamiert hat, wenn bei den Dittiger Flugtage diese Jets in unserer Region herumdüsen.

    Ich bin mal ganz ketzerisch und behaupte mal, es hat bisher nicht gestört, da nicht übers eigene Haus in der Stadt und b) da der Grund nicht das verhasste Tattoo, sondern ein Anderer ist. So ist der Tiefflug, wenn es fürs Tattoo passiert massivstens schlimmer und macht „Angst“, während es für die dittiger Flugtage kein Problem darstellt und keine „Angst“ macht.“

    *** Zitat-Ende

    Vorsätzliche Gefährdung der Bevölkerung war das mit der Patrouille Suisse über Basel – völlig unnötig und absolut inakzeptabel

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    1. @eldorado

      … geschmacklos könnte man feststellen, die grasshoppers waren noch nie die perfekten beherrscher des luftraums …
      wahrscheinlich ist es einfach hohe zeit, dass diese organisierte lärmerei und treibstoffvernichtung ihr trauriges ende findet – auch zu basel.
      wozu gibt es luftfahrtmuseen, playsticks und hervorragende 3D-animationen?
      ebä.

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    2. keine angst frau maya. unsere flugi- und lärmbefürworter halten ihre schützende hand über uns. und sonst stimmen wir halt das lied, nun danket alle gott… an.

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