Und wen wählen Sie? Die grosse Wahlumfrage zum Mitmachen – Teil 2

Runde zwei der grossen Umfrage zu den Wahlen in Basel. Jede Stimme zählt!

Runde 2 der grossen Wahl-Umfrage der «bz Basel» und der TagesWoche zu den Gesamterneuerungswahlen der Basler Regierung: Ihr Stimme zählt!

(Bild: / Montage: Nils Fisch)

Runde zwei der grossen Umfrage zu den Wahlen in Basel. Jede Stimme zählt!

Wahlen BS Basel-Stadt Logo Icon 2016

Gibt es in Basel eine politische Veränderung? Wählen Basels Bürgerinnen und Bürger mehr rechts – und erstmals einen Kandidaten der SVP in den Regierungsrat? Alles scheint möglich, wie der erste Teil der Umfrage von «bz Basel» und TagesWoche zeigte.

Die linke Mehrheit im Regierungsrat steht auf wackligen Beinen und im Grossen Rat kommt es zu einem Rechtsrutsch. Das hat die erste Runde der Wahlumfrage ergeben.

Um herauszufinden, ob sich seit Ende August etwas an den Wahlabsichten der Stimmberechtigten geändert hat, haben wir in diesem Artikel ursprünglich die zweite Runde der Wahlumfrage lanciert.

Die zweite Runde der Umfrage ist beendet. Vielen Dank an die zahlreichen Teilnehmenden!

Schon nach wenigen Tagen haben wir die hier verlinkte Umfrage geschlossen, da eine ausreichende Teilnehmerzahl zur Errechnung eines statistisch repräsentativen Resultats bereits nach wenigen Tagen erreicht werden konnte. Die Eingaben werden nun vom Institut Sotomo ausgewertet und demnächst von der TagesWoche und der «bz Basel» publiziert.

Sollten Sie vor den Wahlen noch etwas Entscheidungshilfe brauchen: Hier können Sie den Smartvote-Fragebogen ausfüllen und Kandidatinnen und Kandidaten finden, die politisch zu Ihnen passen.

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Die Umfrage von TagesWoche und «bz Basel» zu den Wahlen BS 2016 wird vom Institut Sotomo durchgeführt.

Konversation

    1. @chröttli nix self-fulfilling. Das sind die feuchten Träume der Polit-anal-ysten

      Gerne hätten sie eine self-fulfilling prophecy. Ich glaube eher an das Mobilisierungspotential solcher Prophecies! Und hoffe auf dessen self-fulfillement 😉

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    2. @fisch

      self fulfilling prophecy find ich leider extrem unlustig.

      wenn 90% der direkten und indirekten akteure an die vorhersage glauben, inszeniert bzw. manifestiert sich das ganze auf realer ebene.

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  1. Werden bei der zweiten Runde dann auch genauere statistische Daten über die Genauigkeit der Resultate veröffentlicht?

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    1. Guten Tag Herr Kliesli

      Wie schon mehrmals betont: Sotomo verwendet zur Auswertung der Umfragen statistische Verfahren gemäss dem neuesten Stand der Wissenschaft. Die Fragebogen werden gewichtet, um die Verzerrung, die bei Online-Befragungen zwangsläufig entstehen, zu korrigieren. Ähnliche Korrektur-Verfahren sind auch bei anderen repräsentativen Umfragen normal, die beispielsweise per Telefon durchgeführt werden.

      Politologe Michael Hermann von Sotomo ist am Wahlpodium der TagesWoche und «bz Basel», das Sie hier http://www.tageswoche.ch/de/2016_37/basel/729310/ in voller Länge anschauen können, auch persönlich auf die Methodik eingegangen (sein Auftritt beginnt um 03:50 im Video im verlinkten Artikel).

      Für die Genauigkeit der Sotomo-Methode spricht der Leistungsausweis – Beispiele finden Sie regelmässig in den Medien, einige davon auf der Sotomo-Seite (unten, hier: https://sotomo.ch/wp/umfragen-politik-gesellschaft/). Das Sample der ersten Umfrage-Runde war mit über 1’800 gültigen auswertbaren TeilnehmerInnen mehr als genug hoch, um laut Sotomo Repräsentativität der Aussagen zu gewährleisten.

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    2. Danke für die Antwort Herr Brönnimann

      Die Methodik mit der Gewichtuing der Antworten nach statistischen Verfahren ist mir grundsätzlich klar. Ich ziehe auch nicht grundsätzlich die Genauigkeit der Umfrage in Zweifel, mir geht es darum, was ich nach der ersten Umfragewelle schon kommentiert habe:
      „Ihr gebt Prozentzahlen bis auf die zweite Nachkommastelle an, das suggeriert aber eine Genauigkeit, die es so gar nicht gibt. Die Resultate sind ja mit statistischen Methoden entstanden, und daraus gibt nie nur einzelne Werte, sondern immer ein Intervall, in dem das Resultat mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit liegt.

      Dieses Vertrauensintervall fehlt aber bei den kommunizierten Umfrageergebnissen. Wie übrigens bei fast allen Statistiken, die in den Medien publiziert werden, weil eine Prozentzahl zugegebenermassen einfacher zu kommunizieren ist.

      Trotzdem: Wird die Genauigkeit noch in irgendeiner Form kommuniziert?“

      PS: Wenn es Benachrichtigungen über Antworten zu eigenen Kommentaren gäbe, hätte ich schon früher geantwortet..

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