Was wollen Touristen über Basel wissen? Die zehn häufigsten Fragen

Von der Tourismuskrise bleibt Basel – anders als der Rest der Schweiz – weitgehend verschont. Zahlen, Daten und Fakten und die zehn wichtigsten Fragen der Gäste an Basel Tourismus.

Wo sind denn all die Basler Sehenswürdigkeiten, und wie komme ich am schnellsten dorthin?

Von der Tourismuskrise bleibt Basel – anders als der Rest der Schweiz – weitgehend verschont. Zahlen, Daten und Fakten und die zehn wichtigsten Fragen der Gäste an Basel Tourismus.

Sommerferienzeit. Der Puls der Stadt verändert sich. Während manche Wohnquartiere beinahe menschenleer in der Sonne vor sich hin schmoren – man munkelt gar, es seien hier und dort freie Parkplätze gesichtet worden –, herrscht in Schwimmbädern, in Parks, auf Spielplätzen und am Rheinufer Hochbetrieb. 

Aber längst nicht nur Einheimische geniessen den Basler Sommer. Der Juli 2015 war der zweitbeste Monat des vergangenen Jahres für die Hotellerie: 114’535 Logiernächte wurden verzeichnet. Für den Juli-Peak gesorgt hat laut Statistik von Basel Tourismus auch das Basel Tattoo.

Doch wer derzeit durch die Basler Altstadt oder dem Rhein entlang flaniert, wer Museen besucht oder vom Ausverkauf in den Läden im Gross- und Kleinbasel profitieren will, der merkt schnell: Nur am Tattoo kann es nicht liegen, es hat überall auswärtige Besucherinnen und Besucher, die es sich in Basel gut gehen lassen.

Rekord bei den Übernachtungen

In den letzten zehn Jahren ging es mit den Besucherzahlen in Basel-Stadt nur bergauf: 1’201’796 Logiernächte wurden 2015 in den Basler Hotels gebucht, 38’858 oder 3,3 Prozentpunkte mehr als ein Jahr zuvor. Verantwortlich für den Anstieg bei den Übernachtungen waren laut Basel Tourismus sowohl Gäste aus der Schweiz wie auch Gäste aus dem Ausland.

Beide Gruppen verzeichneten die höchste je gemessene Übernachtungszahl. Einheimische Gäste buchten 398’179, oder fast zehn Prozent mehr Übernachtungen als im Jahr davor. Bei den Besuchern aus dem Ausland – sie stammen grossmehrheitlich aus europäischen Ländern, gefolgt von Gästen aus den USA und Asien – betrug der Zuwachs 0,6 Prozent (803’617 Logiernächte).

Die Basler Wirtschaft darf sich freuen. Laut «Tourism Monitor 2013» geben über vier von zehn Gästen in der Schweiz mehr als 150 Franken pro Person und Tag aus – und 15,6 Prozent der Befragten bezeichneten sich als «High Spenders».

Die zehn drängendsten Fragen der Basel-Touristen

Ob spendierfreudig oder sparsam: Die eine oder andere Frage dürfte bei vielen Touristen während des Basel-Besuchs auftauchen. Auch damit kennt man sich bei Basel Tourismus aus. Sprecherin Andrea Borst stellte für die TagesWoche einige Fragen zusammen, die an der Tourist Information am häufigsten gestellt werden.

Es handle sich um Erfahrungswerte, als abschliessend sei die Auswahl nicht zu betrachten: Eine offizielle Statistik gibt es nicht.

1. Was sind die wichtigsten Sehenswürdigkeiten?

2. Was kann man in Basel an einem Tag erleben?

3. Was ist typisches baslerisches (oder auch: typisch schweizerisches) Essen?



Typisches Basler Essen? Mhhh... Moment!

Typisches Basler Essen? Mhhh… Moment! (Bild: Andreas Zimmermann/Nils Fisch)

4. Wie kommt man zur Fondation Beyeler?

5. Gibt es Rabatt, wenn man mehrere Museen besucht?

6. Was ist der Wickelfisch, wo gibt es den Wickelfisch, und wie kann ich im Rhein schwimmen?



Ein Bad im Rhein kühlt und fasziniert nicht nur Einheimische. Schwimmsäcke gibt es auch von der TagesWoche.

Ein Bad im Rhein kühlt und fasziniert nicht nur Einheimische. Schwimmsäcke gibt es auch von der TagesWoche.


7. Wo kann ich gut einkaufen?

8. Wie viel kostet eine Tramfahrt? (Und andere Fragen zum öffentlichen Verkehr)

9. Wo finde ich die nächsten öffentlichen Toiletten?



Ein urmenschliches Bedürfnis: Wo ist das nächste Klo?

Ein urmenschliches Bedürfnis: Wo ist das nächste Klo?

10. Kann ich mit Euro bezahlen?

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Mit der Juli-Serie «Besuch in Basel» macht die TagesWoche die Stadt als Magnet für Gäste aus der Schweiz und aus aller Welt zum Thema. Der Schweizer Tourismus steckt in der Krise, in Basel hingegen nimmt die Zahl der Übernachtungen von Jahr zu Jahr zu. Wir nehmen in loser Folge den einen oder andern Augenschein, was Basel den Besuchern bietet – mal ernst, mal mit einem Augenzwinkern. #BesuchInBasel

Konversation

  1. Am Wochenende in der gelungenen „Strandoase“ am Dreiländer-Spitz: Ein Mojito bestellt, ein Mojito ohne Alkohol bekommen. Dann in der lustigen und gut gemachten „Patschifig“ bei der Schiffs-Anlegestelle: Unmotiviertes Personal, fast unfreundlich.
    Und zu Pkt. 7: „Wo kann ich gut und günstig einkaufen?“ In Lörrach natürlich, sicher nicht in Basel. Nehmen sie die S6……………………..

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  2. nachdem man mir kürzlich in einer Basler Boutique die Zahlung per Kreditkarte ablehne (empörte Verkäuferin: „Dann verdienen wir ja gar nichts mehr“) , möchte ich gar nicht wissen, wie man auf so exotische Währungen wie den Euro reagiert. Basel Tourismus muss wohl viele Eigenarten erklären.

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    1. Was Herr Scheuner nicht zu wissen scheint: Die Benutzung einer Kreditkarte ist für das Geschäft nicht kostenlos, bei kleinem Umsatz sind die Gebühren sogar recht happig. Alle Geschäfte, die Kreditkarten akzeptieren, schlagen das natürlich auf den Preis drauf, und ich trottelige Barzahlerin darf dann für die Kartenbenutzer mitblechen (denn auch auf Nachfrage bekommt man in aller Regel keinen Rabatt für Barzahlung). (Das wäre doch ein Vorschlag für eine Sommerlochrecherche?)

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  3. „Ist dies das Münster?“

    „Nein, das ist die Elisabethenkirche“.

    „Gibt es hier irgendwo auch preiswerteres Essen“?
    „Ja im Kleinbasel“ – „Eintracht – Menue Mir is glich“ –

    „An welchen Brunnen kann man das Wasser trinken“?
    „An allen Brunnen, an denen NIcht steht: Kein Trinkwasser“

    Kleine Stadt, viele Fragen

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    1. … 11. werden die eingeborenen bei allen tollen touristen-events eingesperrt?
      12. darf man sie füttern oder streicheln?
      13. dürfen sie sonst völlig frei rumlaufen?
      14. ist das nicht zu gefährlich?
      15. nie trifft man die eingeborenen beim shoppen – wo kaufen die denn ein?
      16. überall diese wildpinkler – können sie sich die wc’s nicht leisten oder ist das für die eingeborenen auch zuhause kostenpflichtig?

      17. sind behinderte in basel verboten?

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