Welche Politiker wollen alte Basler Häuser abreissen?

Die Smartvote-Umfrage zeigt: Bei der Frage, ob der Denkmalschutz gelockert werden soll, sind die Parteien nicht nach dem üblichen Rechts-links-Schema verteilt.

So kann es Gebäuden ergehen, die nicht unter Denkmal- und Heimatschutz fallen. Hier das ehemalige Hotel Hilton.

(Bild: Mike Niederer / Nils Fisch)

Die Smartvote-Umfrage zeigt: Bei der Frage, ob der Denkmalschutz gelockert werden soll, sind die Parteien nicht nach dem üblichen Rechts-links-Schema verteilt.

Der Denkmalschutz hindert manchen Investor daran, die eigenen Immobilien aufzuwerten und teuer auf den Markt zu bringen. Aber auch, wenn es darum geht, alte Häuser abzureissen, um verdichtet und ökologisch nachhaltig zu bauen, steht der Denkmalschutz häufig im Weg.

Politiker sind also aus verschiedenen Gründen für oder gegen eine Lockerung des Denkmal- und Heimatschutzes. Das zeigt sich am Ergebnis der Smartvote-Umfrage, die die meisten Kandidaten für die Gesamterneuerungswahlen des Grossen Rates ausgefüllt haben.

Am heutigen Denkmalschutz festhalten wollen vor allem Politiker von SP, Grüne, BastA!, aber auch von der SVP und der LDP. In dieser Frage gibt es zwischen den liberalen Parteien einen markanten Unterschied: Fast alle FDP-Politiker sind für eine Lockerung beim Denkmalschutz, die «Daig»-Partei LDP will die Stadt hingegen eher so erhalten, wie sie steht.

Unterschiede gibt es auch innerhalb der Linken: Über 70 Prozent der Kandidierenden der Juso wollen baulich erneuern. Bei der SP sind es weniger als 50 Prozent. 

Welcher Kandidat passt zu Ihnen?

725 Kandidatinnen und Kandidaten buhlen um Wählerstimmen für die 100 Sitze im Basler Grossen Rat. Wer passt überhaupt zu Ihnen? Wer teilt dieselben Werte und Ideen?

Finden Sie heraus, welche Basler Politiker, welche Basler Partei wie tickt – und damit vielleicht auch, wem Sie am 23. Oktober am liebsten Ihre Stimme geben wollen – indem Sie bei uns gleich selbst den Smartvote-Fragebogen ausfüllen.

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