Basler Spieler sind unter Nationaltrainern nicht mehr so gefragt

Bevor der FC Basel am 15. September wieder ins nationale Klubgeschehen eingreift, sind acht seiner Spieler mit den Nationalmannschaften unterwegs. Vergangenes Jahr waren es deutlich mehr.

Zum ersten Mal seit der Weltmeisterschaft 2018 in Russland bitten die Nationaltrainer zum Zusammenzug. Für die Schweiz stehen in den kommenden zwei Wochen zwei Spiele an: am 8. September der Auftakt in der neu geschaffenen Nations League in St. Gallen gegen Island und am 11. September das Freundschaftsspiel auswärts gegen England.

Der FC Basel stellt für diese Partien zwei Spieler ab. Es ist einer mehr als an der WM in Russland, an der einzig der damals noch bei Basel unter Vertrag stehende Michael Lang dabei war. Silvan Widmer ist einer von drei rechten Aussenverteidigern im Aufgebot Petkovics, der auf dieser Position weiter auf Stephan Lichtsteiner setzt und zum ersten Mal Kevin Mbabu von den Young Boys einsetzt. Albian Ajeti ist der andere Basler, der ebenfalls zum ersten Mal dabei ist.

Geoffroy Serey Dié, der mit der Elfenbeinküste in der Afrika-Cup-Qualifikation auf Ruanda trifft, und Taulant Xhaka, der mit Albanien in der Nations League gegen Israel und Schottland spielt, sind die anderen zwei Basler, die ein Aufgebot von ihren A-Nationalmannschaften erhalten haben. Zudem sind vier Basler bei den Jugendauswahlen dabei.

Im Vergleich mit dem Aufgebot von vor einem Jahr, als beispielsweise die Schweiz in der WM-Qualifikation auf Lettland und Andorra traf, erkennt man: Hatten damals noch acht Spieler aus dem Basler Kader in einer A-Nationalmannschaft gespielt, sind es diese Saison nur noch noch deren vier.

Immerhin: Bei den Nachwuchsmannschaften sind FCB-Spieler noch immer gleich gefragt wie 2017.

Konversation

Nächster Artikel