Taulant Xhaka und das «Tor der Woche»

Die Uefa hat Taulant Xhakas Treffer, der dem FC Basel den Weg zum 2:0-Sieg in Moskau ebnete, für das «Tor der Woche» nominiert. Und zeigt damit, dass die Kleinen in der Champions League doch nicht ganz vergessen gehen.

Der inbrünstige Jubel des Taulant Xhaka: Das Tor in Moskau war ja auch sein erstes im 50. Europacupspiel und ist nun nominiert für höhere Ehren. (Bild: Reuters/Maxim Shemetov)

Man sollte solche Abstimmungen, zumal sie im Sport in unablässigem Takt kommen und gehen, nicht zu ernst nehmen und ihnen keine allzu grosse Bedeutung beimessen und wenn, dann vor allem Unterhaltungswert.

Trotzdem hat man sich vor drei Wochen ein bisschen gewundert, dass es Dimitri Oberlin nirgends hingeschafft hat bei der Uefa, weder war seine Leistung gegen Benfica insgesamt (zwei Tore, ein Assist) noch sein fulminantes Tor mit dem 100-Meter-Läufer-Sprint bei der Wahl zum «Spieler der Woche» der Rede wert. Es kamen die üblichen Verdächtigen, die mit den grossen Namen – also Ronaldo, Neymar & Co. – zum Zug. Sei’s drum.

Diese Woche ist es anders. Taulant Xhaka bringt es mit seinem Tor zum 0:1 in Moskau unter die fünf Nominierten. Da sind natürlich auch andere schöne Exemplare dabei wie jene Direktabnahme des Edin Džeko beim Torspektakel zwischen Chelsea und der Roma (3:3). Aber man muss dennoch sagen: Dieses Xhaka-Tor ist, von der Entstehung bis zum knackigen Abschluss, schon schön anzusehen.

Zur Abstimmung geht es hier:

http://gotw.uefa.com/#/de/

Konversation

  1. Olalala, warum gleich dieser Furor?
    Ein Verdreher bei der Aufzählung, ärgerlich genug für den Autor, und inzwischen korrigiert. Schlicht danke für das aufmerksame Lesen. Und bleiben Sie uns gewogen, werter Sascha R.

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  2. Und schon wieder..

    „Trotzdem hat man sich vor drei Wochen ein bisschen gewundert, dass es Dimitri Oberlin nirgends hingeschafft hat bei der Uefa, weder seine Leistung gegen Benfica insgesamt (ein Tor, zwei Assists)“

    Er hat zwei Tore geschossen.

    Also ich will ja nicht klugscheissen und ich bin auch nicht gegen Pressefreiheit. Aber geht man davon aus, dass das nicht nur bei Sportberichten der Fall ist, wo man es halt quasi merkt, sondern auch bei Inhalten wo man sich auf die Informationen aus dem Artikel verlassen muss, kommt man schon etwas ins Grübeln bei dieser Regelmässigkeit an Fehlinformation.

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