100’000 sahen in 22 Minuten 2000 Zündungen mit 20’000 Effekten

Und unser Fotograf war auch dabei. Nicht unmittelbar am Rhein, sondern auf dem Dach der TagesWoche an der Spitalstrasse.

Von der Terrasse aus sah man zwar nicht den Bach und die Abschuss-Schiffe, doch blieb man von den Klöpfer- und Sangriadüften der Festgesellschaft verschont.

Anstatt mit Stativ und Langzeitbelichtung brav das Feuerwerk durchzufotografieren, hat unser Fotograf an der Kamera rumgeschraubt und in die Feuerwolken reingezoomt. So wurden nicht nur die Feuerspuren im Himmel zu Skulpturen, auch der Rauch der Explosionen wirbelte absurde Figuren ans Firmament.

Konversation

  1. Ich sah vor allem Betonelemente und quergestellte Polizeifahrzeuge auf den Strassen und Polizisten mit Maschinenpistolen, welche Patrouille liefen. Das sah ja aus wie in Mogadischu. Rest ist ja Standardprogramm – Feuerlöschboot, Böötlirennen etc, dazu das laute Gedonnert beim Joggeli (für was soll ein DJ überhaupt live auftreten?)

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  2. Der Nationalfeiertag ist zu einem Ritual verkommen.
    Mehr oder weniger läuft jedes Jahr etwa derselbe Film.
    Die Demo des Feuerwehrboots ( damit man es mindedtens 1 mal im Jahr gebrauchen kann), ein paar Bootsrennen etc. Und dann zum Abschluss natürlich der Höhepunkt das „geile Feuerwerk“
    Vermutlich haben 80-90 % der Zuschauer das Feuerwerk schon x- mal gesehen.
    Vielleicht wäre es mal an der Zeit sich was neues einfallen zu lassen. Etwas das vielleicht nicht alle Tiere und empfindliche Mdnschen in dunkle Löcher treibt.
    Doch es dürfte schwerfallen dieses jährliche Spektakel abzuändern, nachdem wir so stolz darauf sind.

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  3. Ich habe nur von der Dachterrasse im Gundeli zugeschaut: Schön! Die Bilder auch. die Gegenargumente sind aber schwer: das Leiden der Tiere, nicht nur der Haustiere; die Kosten, die aber relativ zu betrachten sind. Ich denke am meisten an die Tiere, die eh schon genug leiden. In Holland gibt es eine politische Partei für die Tiere. Wäre dies auch etwas für uns?

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    1. Stellen Sie sich vor, es gibt viele Orte auf unserem blauen Planeten, wo dieser Lichtengeltanz der ganz normale Alltag ist.

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  4. Für mich, der nicht am Feuerwerk war ist es doch schöne Sache, diese Bilder. Was die Knallerei betrifft bin ich taub. Haustiere leiden sicher darunter. Wenn man das weiss, kann man ja die Fenster schliesse, und sie so vor dem Lärm schützen.

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  5. Ich finde diese sinnlose und kostenintensive Knallerei äusserst dämlich. Sie widerspiegelt die Intelligenz der Menschen, die das Geil finden (ausgeschlossen sind Kinder).

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  6. Gegen ein offizielles Feuerwerk am Rhein, auf dem Bruderholz oder sonst wo habe ich nichts ein zu wenden. Auch nichts gegen ein paar Raketen oder Luftheuler in der Nachbarschaft. Gehört dazu. Aber dieses stundenlange Geballere von ein paar Egomanen in Wohnquartieren schon. Das grösste Auto, der grösste Grill und auch das grösste Feuerwerk muss es sein – ohne Rücksicht auf Umgebung, ältere Menschen, Kinder und Tiere. Völlig übertrieben und hirnlos.

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  7. Man könnte die Kommentare dazu jedes Jahr Copy/Paste machen.

    Wegen Flüchtlingen auf solch ein Spektakel verzichten? Nein. Sie haben bei uns Gastrecht und als Gast muss man mit den Gepflogenheiten des Gastgebers lebeb lernen. Was kommt als Nächstes? Verbot der Herbstmesse, um die Gefühle von Leuten mit Schleudertrauma nicht zu verletzen?

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  8. Schöne Bilder. Von Hans-Jörg Walter sind wir nichts anderes gewohnt. Vielleicht schreibt er mal etwas über seine Kamera-Ausrüstung. Von meiner Terrasse aus hätte HJW 2 Stunden lang fotografieren können. Von 22 Uhr bis Mitternacht dauerte das Spektakel. Im Sekundentakt. Wan wähnte sich im Krieg. Wie sich wohl Menschen fühlen, die hier leben und die vom Krieg traumatisiert sind?

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  9. Im liberalen Basel wird erst über Änderungen nachgedacht wenn das Kind geschädigt ist. So werden die Kühe auf dem Margarethenhügel-Hof abends unsäglich mit Schellenursli-Musik beschallt. Hab schon mal vom Friedhof her das verzweifelte Gemuhe miterlebt. Unerträglich!

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  10. Schöne Bilder
    Warum jedoch dieses „Tension-Konzert“ bein St.Jakob leider vorab
    alles überschatten musste, war bald unerträglich.
    Das wummerte bis nach Mitternacht durch die Wände hörbar bis
    ins Bachletten-Quartier. Das hat doch mit 1.August nichts zu tun.

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