Autofahrer «verrückt» und Messebesucher «komplett verloren»

Kein Tram fährt wegen der Gleissanierung am Steinenberg auf seinem gewohnten Weg. Basler Medien haben als Folge davon verzweifelte Autofahrer und verlorene Messebesucher geortet.

Alles dicht am Steinenberg. (Bild: Hans-Jörg Walter)

Mit der Baustelle am Steinenberg ist die Hauptschlagader des Tramverkehrs stillgelegt, sodass bis Ende September sämtliche Tramlinien umgeleitet werden müssen.

Die Baumaschinen rüttelten Basler Medien bereits im Vorfeld heftig durch. Von «Baustellenterror» war zum Beispiel bei «Telebasel» die Rede. Pünktlich zu Baubeginn haben sich weitere Medien ein Bild vor Ort und auch abseits davon gemacht. Die «Basler Zeitung» hat Messebesucher gefunden, die «komplett verloren» gegangen sind, sowie einen «nach Ozeanien ausgewanderten Basler», der vergeblich auf den Sechser wartete.

«barfi.ch» hielt es indes nicht in der Innenstadt. Das Onlineportal stiess auf ein «zusätzliches Verkehrselend beim Bahnhof SBB». Und dies nicht etwa, weil sich dort die vielen umgeleiteten Trams im Weg stehen, sondern weil diese die Autofahrer «verrückt» machen. Oder, wie sich das Medium martialisch ausdrückt, «weil sich Autofahrer und umgeleiteter öffentlicher Verkehr gegenseitig abschiessen». 

Konversation

  1. Diese hässlichen, lauten, gefährlichen Trams sollten endlich aus der Innenstadt verbannt werden. Wenn schon Schienenfahrzeuge dann bitte unterirdisch.

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  2. Ich hab mal während der „Art“ eine verloren gegangene Kunsthistorikerin aus Amerika zu ihrem Hotel gebracht, welches zum Glück etwa an meinem Weg war. Wir hatten ein sehr angenehmes Gespräch auf der Reise. Vielleicht sollte man den Gästen raten, sich an die Basler zu wenden.

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  3. Die Oberirdische Linienführung der Autos aufheben, alles strikte dort unterirdisch nehmen mit einem unterirdischen Kreisel statt einer oberirdischen Kreuzung und dann direkt unterirdisch zum Aeschenplatz und dort in einen unterirdischen Gross-Kreisel. Vorteil: Der entstandene neue Platz in einen Flanierpark Bahnhof SBB-Aeschenplatz umwandeln ohne eine Strassenquerung. Und der öV käme sich nicht mit dem anderen Verkehr in den Weg.

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  4. Um schonendes Anhalten ver(w)irrter Personen wird gebeten. Sie werden in der neuen Notambulanz am Barfi liebevoll und tröstend betreut, es werden Basler Läckerli, Kamillentee und zur Beruhigung Basler Kirsch gereicht und der Verirrte in geschlossenem Wagen hernach aus der Gefahrenzone gebracht in Richtung nächster Bahnhof.

    Allfällige aus dem Fenster gefallen Kunstwerke, die nach dem Umkippen die Scheibe durchschlagen haben, sollten unter Angabe der Fundstelle bei der Kunstfundstelle (KufuS) am Aeschenplatz auf der Traminsel am Kiosk abgegeben werden.
    Es muss darauf hingewiesen werden, dass diese Kunstgegenstände auch in Zusammenhang mit der Basler Rheinschifffahrt aus ihrer Verankerung gerissen worden sein könnten.

    Um allfällig eingestürzte Hausfassaden sollte ein grosser Bogen gemacht werden, es drohen mit den Nachbeben der Rheinschifffahrt auch Folge-Einstürze. Die Stadt hat schon lange kein Erdbeben mehr erlebt, deshalb wurde eine entsprechende sichere Bauweise etwas vernachlässigt. Die Minibeben seitens der vorbeifahrenden Drämmli und nun der Baumaschinen könnten auch die Ursache sein.

    Zum eigenen Vorteil halte der Besucher der Stadt sich eher im aktuell verschonten Bereich der Stadt auf, wobei auf den mit der Bauerei verbundenen Mehrverkehr unbedingt zu rechnen ist.
    Autofahrer werden um umsichtige Fahrweise gebeten, damit die Basler Bevölkerung nicht noch weiter dezimiert wird.

    Die BVB bemüht sich auch um Einrichtung von Selbsthilfegruppen, umd das Trauma der nun zur Baustelle mutierten Innenstadt für die Bewohner einigermassen erträglich zu machen.
    Gehörschutze, Staubmasken und baustellengerechte Schutzkleidung können bei der Geschäftsleitung der BVB gratis abgeholt werden gegen Vorlage der entsprechenden Parkkarte.

    Es wird darauf hingwiesen, dass die in auffälligen gelben Farben gekleideten Leute nicht zur Basle Fasnacht gehören. Entsprechende Geräusche (Drummele) sollten deshalb nicht dementsprechend interpretiert werden.

    Ende Glosse.

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