Basel soll sein Bankgeheimnis lüften

Schnitzelbängg zählen für eimal nicht: Gefragt sind Informationen zu den schönsten Sitzgelegenheiten in der Region.

Bequemer lässt sich wohl an keinem Wettbewerb teilnehmen: ein Kandidat für die «Bänkli-Challenge».

«Bänkli sind der Schlüssel zur Seele der Schweiz», glaubt Renate Albrecher. Die Präsidentin des Vereins zur Förderung der Schweizer Bankkultur meint damit nicht den Ort, wo unser Erspartes neben Potentatengeldern hockt, sondern eben schlicht – die Sitzbank.

Im Rahmen des Kulturerbejahres 2018 ruft Albrecher deshalb zur nationalen «Bänkli-Challenge» auf: In jedem Kanton sollen Standorte und Bilder von mindestens 1000 öffentlichen Sitzgelegenheiten zusammen- und in einer Karte eingetragen werden. Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern winken Preise, alle anderen können kostenlos nach einem Sitzplatz suchen, der ihren Bedürfnissen entspricht.

Für Basel-Stadt sieht die Ausbeute bislang allerdings mager aus: Lediglich drei Standorte sind vermerkt: zwei in Riehen, einer auf dem Bruderholz, letzterer ohne Fotografie. Wer also ein Bankgeheimnis ausplaudern möchte, ohne dabei gleich in Schweiss auszubrechen: Das ist die Gelegenheit! (nü)

Die Teilnahmebedingungen und Wettbewerbspreise für die «Bänkli-Challenge» finden Sie hier.

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