Das neue «Klingeli» poppt im Ackermannshof auf und verabschiedet sich vom Cordon bleu

Paniertes Schnitzel mit Schinken und Käse um drei Uhr früh wird es nach der Neueröffnung am 1. Juni nicht mehr geben. Die neue «Klingeli»-Karte kann man aber schon Ende Mai im Ackermannshof testen. 

Adieu, Cordon bleu. Auf der neuen «Klingeli»-Karte steht dafür «Rindsschulterspitz paniert».

Das Team ist bereit, die Karte steht. Nur der Umbau des Lokals im Klingental ist noch nicht abgeschlossen. Bevor es am 1. Juni richtig losgeht, präsentiert sich das neue «Klingeli» darum schon mal im Ackermannshof.

Chefkoch Lothar Linsmayer wird dort von 24. bis 26. Mai demonstrieren, was man unter «moderner Küche auf höchstem Niveau» zu verstehen hat. «Wir konnten nicht mehr warten», sagt Geschäftsleiter Cyrill Lang gegenüber der «bz Basel».

Das Kleinbasler Traditionslokal Klingeli ist der jüngste Zugang der Rhyschänzli-Gruppe. Die «jungen Wilden» des Unternehmens seien frei in ihren Überlegungen zur Weiterführung, hiess es Ende letzten Jahres bei Bekanntgabe der Übernahme.

Ganz so wild wie früher wird es im Klingental aber kaum zugehen. In der zum Lokal gehörenden früheren Kontaktbar sollen die Sexarbeiterinnen durch «Signature Cocktails» ersetzt werden.

Den leerstehenden Ackermannshof an der St.-Johanns-Vorstadt wird die Rhyschänzli-Gruppe auch während der Art Basel beleben. Geplant sei ein Projekt mit Spitzenkoch Pascal Schmutz und DJ Antoine, schreibt die bz.

Klingeli goes Ackermannshof: 24. bis 28. Mai, St.- Johanns-Vorstadt 19, Basel.

Konversation

  1. Die Vorgeschmackskarte vom Pop-Up Restaurant reisst mich nicht vom Hocker. Top sind da zumindest mal die Preise, ich zweifle am längerfristigen Erfolg. Dann erwartet uns wohl bald die nächste Grill- und Kebapbude oder nochmals ein Shisha-Lokal.

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