Der nächste Trend rollt an: 200 neue Miet-E-Trottis für Basel

Die SBB testen in Basel bereits ein Angebot mit 22 Elektro-Trottinetten. Ab nächster Woche kommen gleich 200 Trottis von einer US-amerikanischen Firma dazu.

Das Unternehmen Lime empfiehlt, einen Helm zu tragen. Diesen muss der E-Trotti-Mieter allerdings selber mitbringen.

Die Firma hinter Basels neuem E-Trottinett-Verleihsystem heisst Lime. Ihre Trottis erkennt man an der limettengrünen Farbe. In Zürich sind die Dinger bereits einigermassen verhasst, wie ein Blick in die dortigen Medien zeigt. Aber in Basel kommen sie bisher offenbar gut an. Das habe ein erster Test während der Basler Mobilitätswoche gezeigt, sagt Lime-Sprecher Roman Balzan der Gratiszeitung «20 Minuten».

Die grünen Trottis fahren maximal 25 km/h. Damit gelten für sie die gleichen Regeln wie für leicht motorisierte Velos. Sprich: Keine Helmpflicht, aber immer schön auf dem Veloweg beziehungsweise auf der Strasse bleiben.

Beim bisher bestehenden Verleihsystem, das die SBB unter anderem in Basel testen, sind die Trottis in einer Box verstaut. Von da aus können sie zu einem Preis von sechs Franken pro Stunde gemietet werden. Sie fahren maximal 20 km/h und 20 Kilometer weit. Zum Mietende muss sie der Benutzer wieder zurück in die Box bringen.

Nicht so die Lime-Trottis. Dort wird die Fahrt an einem beliebigen Ort mit der zugehörigen App beendet. Ein Team der Firma sammelt die Trottis in der Nacht ein, wartet sie und stellt sie am Morgen wieder dorthin, wo zuverlässig Trotti-Kundschaft wartet: an Verkehrsknoten, bei Veloparkanlagen, an sonstwie gut frequentierten Orten. Die Nutzer bezahlen einen Franken zum Öffnen und dann 30 Rappen für jede weitere Minute. (tin)

«20 Minuten»: Nun sollen E-Trottinetts die Basler mobil machen

Konversation

  1. Was gilt denn nun wirklich bezüglich Helmpflicht für die sogenannt ‚langsamen‘ e-Gefährte (e-Bikes, e-Trottis, …)? In diesem Artikel lese ich, für Gefährte mit einer Höchstgeschwindigkeit bis 25 km/h bestehe keine Helmpflicht. Laut bfu aber gilt die Ausnahme von der Helmpflicht für Gefährte ‚mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit bis 20 km/h und einer allfälligen Tretunterstützung, die bis max. 25 km/h wirkt (z.B. sog. langsame E-Bikes)‘. (https://www.bfu.ch/de/ratgeber/ratgeber-recht/strassenverkehr/motorradfahrer/motorradhelm/motorradhelme-verkehrsteilnehmer) Ich vermute mal, diese kleinrädrigen Trottis im traditionellen Sinne erreichen im ebenen wohl kaum mehr als 20 km/h, also keine Helmpflicht, klar. Nun flitzen aber neuerdings immer mal wieder unbehelmte Köpfe auf breitreifigen Sitz-Trottis durch den Stadtverkehr, und zwar mit (gemessen) näher bei 30 als bei 20 km/h. Sollten diese Sitz-Trottis offiziell bis max. 25 km/h schnell fahren — ohne Tretunterstützung natürlich — würden sie dann gemäss obigem Zitat bfu nicht unter die Helmpflicht fallen? Oder werden sie einfach als max. 20 km/h deklariert und es interessiert niemanden, dass man eine allfällige elektronische Begrenzung auf diese 20 km/h mit simplem Chip-Tuning aufheben kann?

    Danke Empfehlen (0 )
  2. Das ganze ist eine „Zwängerei“ die Trottis liegen dann hier und da herum oder werden an den unmöglichsten Orten abgestellt wie die Velos. Es ist zu spät für sowas…

    Danke Empfehlen (0 )
  3. und wenn googlepay/Paypal nicht funktioniert-google ist unfähig zu helfen-dann auch: Rien ne va pas! auch paypal hat keine Ahnung….!

    Danke Empfehlen (0 )
  4. Und wenn kein Internet auf smartphone dann ist pustekuchen. Es wird Zeit für Gratis-Wlan. oder an bestimmten Stellen Empfang.

    Danke Empfehlen (0 )
Alle Kommentare anzeigen (5)

Nächster Artikel