Der Winkelriedplatz soll sich zur Stadtoase wandeln

Alles neu am Winkelriedplatz im Gundeli: Berliner Landschaftsarchitekten werden dem Platz ein neues Gesicht verpassen. Auf Wunsch der Quartierbewohner soll es ein Wasserbecken und eine Buvette geben.

Wasserbecken, Buvette und Baumhalle: Der Winkelriedplatz soll zur Oase werden.

Unter dem Namen «Spielraum» wird das Berliner Landschaftsarchitekturbüro Franz Reschke dem Winkelriedplatz im Gundeli ein neues Gesicht verpassen. Das teilte das Baudepartement am Mittwochabend mit. So soll im sonnigen Bereich an der Sempacherstrasse ein Wasserbecken entstehen, das im Sommer wie Winter nutzbar sein soll. Daneben kommt eine Buvette sowie ein möglicher Spielverleih zu stehen. Becken und Buvette auf dem Platz wurden 2016 von vielen Quartierbewohnern gewünscht, die in verschiedene Grünplanungsprojekte miteinbezogen wurden. 

Der Bereich beim Trafo-Gebäude soll laut Mitteilung einen «multifunktionalen Platz für Sport, Spiele und Kultur» erhalten und damit Jugendliche und Junggebliebene abholen. Strauchpflanzen werden den Winkelriedplatz neu umzäunen. Beim Alten bleibt es bei den Bäumen: Der jetzige Bestand wird in den sanierten Platz integriert werden und das Zentrum in eine «Baumhalle» verwandelt. 

Mit seinen 5000 Quadratmetern ist der Winkelriedplatz die grösste öffentliche Grünanlage im Gundeli. Zuletzt wurde er in den 1960er-Jahren vollständig sarniert – und entspricht im momentanen Zustand nicht mehr den heutigen Anforderungen. Ein bisschen Geduld braucht es noch: Baubeginn soll frühestens Mitte 2020 sein. 

Konversation

  1. In der Praxis ist die grösste Grünanlage im Gundeli der Margarethenpark, der ist noch deutlich grösser.

    Meiner Meinung nach ist das Hauptproblem des Winkelriedplatzes, dass er zu schattig ist. Die Häuserzeile im Süden ist zu nah und zu hoch, im Winter kommt fast kein Sonnenlicht auf den Platz. Indem man alle Bäume stehen lässt, verbessert man die Situation diesbezüglich leider auch nicht. Der Margarethenpark hat einen sehr grossen Rasen in der Sonne und ist deshalb so beliebt.

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  2. es braucht KEINE BUVETTEN welche den Anwohnern der Residenze und des Altersheim nur unnötigen Krach vermitteln. Ich verstehe eh die ganzen Stadtplanungen nicht bei denen die „kleine Schreier“ immer im Vordergrund stehen müssen. Besteht die Oeffentlichkeit nur noch aus Kindern? Ob im Warenhaus oder auf Trottoirs überall ist man gehindert von den Kinderkutschen etc

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    1. „Auf Wunsch der Anwohner“ – eine Buvette entspricht durchaus einem Bedürfnis. Und in Marrakesch kann dies ja egal sein, ob in Basel irgendwo auf Anwohnerwunsch eine Buvette entsteht.

      Ich finde Leute, die solch eine Kinderfeindlichkeit an den Tag legen, einfach nur das Letzte.

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