Die BLT fährt vielleicht schon bald mit Radar

Die Baselland Transport AG testet ein neues Kollisionswarnsystem für ihre Trams. Das könnte irgendwann sogar eigenständig bremsen.

Augen auf: Der «elektronische Beifahrer» sitzt zuvorderst im Tram.

Vier Augen sehen mehr als zwei: Das wird sich auch die BLT gesagt haben, die in Zusammenarbeit mit zwei Technologie- und Dienstleistungsunternehmen einen «elektronischen Beifahrer» entwickelt.

Dabei handelt es sich um eine Kombination von Radar- und Videosensoren, die Hindernisse und Objekte schon 160 Meter im Voraus erfassen sollen, schreibt die BLT. Vorerst würde das System die Wagenführer nur akustisch und optisch warnen.

In einem weiteren Schritt könnte der «Beifahrer» notfalls eigenständig bremsen. Bei positiven Testergebnissen soll die gesamte Tango-Tramflotte mit dem System ausgestattet werden.

Konversation

  1. Das mag vielleicht einige Kollisionen verhindern. Mehr Sinn machen würde es aber sich Gedanken machen zum Thema dichteren Verkehr und Fahrplan. An exponierten Stellen z.Bsp. In Therwil geht dieBatriere fast im Minutentakt hoch und runter. Tram und Auto behindern sich da gegenseitig. Zudem möchte ich so ein Radarsystem sehen welches am Bahnhof oben noch navigieren kann mit den vielen Freilaufenden.

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    1. Wenn es dann so wird, wie obig beschrieben, könnte auch einer zuviel da im Verkehr sein. Die übliche Lösung auf lange Sicht heisst dann, dass der öffentliche Nahverkehr unter dem Boden verschwindet. Dort stört es nicht, läuft keiner über die Geleise, kann man quietschen soviel man kann und ist auch weniger wetterabhängig.

      Kurz: Die U-Bahn würde diese Radar-Bemühungen unnötig machen.

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